Beobachtetes Signal · 8. Juli 2026 · Market Analysis / Investment Idea · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Überfüllter Tech-Trade löst sich auf: Software zeigt relative Stärke
CNBC-Analyst Todd Gordon berichtet über eine mögliche Trendwende bei stark einseitigen Tech-Investments, bei denen Halbleiter-Positionen reduziert und Software-Werte aufgebaut werden. Chartindikatoren zeigen, dass der Software-ETF (IGV) im Vergleich zum Halbleiter-ETF (SMH) nach einem Tiefpunkt ansteigt und sich auch gegenüber dem breiteren Tech-Sektor sowie dem S&P 500 verbessert. Gordon verweist auf eine Jefferies-Studie mit dem Fazit, dass Software keineswegs tot ist, sondern vor allem schwache Geschäftsmodelle unter Druck stehen. Jefferies favorisiert Infrastruktur- und Hyperscaler-Anbieter für das AI-Wachstum, agiert jedoch bei Anwendungssoftware selektiv und nennt ServiceNow sowie Snowflake als Top-Picks. Der Artikel beleuchtet technische Chartmuster wie eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei ServiceNow sowie fundamentale Kennzahlen wie starkes Umsatzwachstum, hohe Net Retention Rates und eine OpenAI-Partnerschaft bei Snowflake als Möglichkeiten, diese Sektor-Rotation zu spielen.
Ein Sektor-Rotationskommentar, der eine mögliche Trendwende von Halbleitern hin zu Software aufzeigt und konkrete Aktienideen benennt. Dies bietet Investoren wertvolle Orientierung, stellt jedoch keine branchenverändernde Regulierung oder plattformrelevante Neuerung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Artikel veröffentlicht am 8. Juli 2026 von Todd Gordon.
- Charts zeigen, dass das IGV/SMH-Verhältnis (Software- zu Halbleiter-ETF) kürzlich nahe 0,13 einen Boden gefunden hat und wieder steigt.
- Die 65-seitige Jefferies-Studie 'What's Ailing Software' kommt zum Schluss, dass 'Software nicht tot ist, aber schwache Software schon', und nennt ServiceNow und Snowflake als Top-Picks.
- Guggenheim hat ServiceNow am 1. Juli auf 'Buy' hochgestuft; die Aktie notiert rund 50 % unter ihrem Höchststand und zeigt eine potentielle inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation.
- Snowflake meldete kürzlich ein Quartal mit einem um 22 % über den Erwartungen liegenden EPS, einem Produktumsatzplus von ca. 34 %, einer Net-Retention-Rate von 126 % und einer neuen OpenAI-Partnerschaft.
Verknüpfte Unternehmen
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Ontologie & Marktkonzepte
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Software-Aktien erholen sich im Q3; Cramer sieht weiteres Potenzial
Im dritten Quartal erholten sich Software-Aktien deutlich, da die Befürchtungen nachließen, dass KI traditionelle Geschäftsmodelle stören würde. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) stieg um 17 %, während der Halbleiter-ETF um 11 % fiel. Salesforce legte um 46 % zu, unterstützt durch den Start von 'Claudeforce' mit Anthropic, und Microsoft gewann 37 % dank starker Copilot-Nachfrage und Azure-Wachstum. Auch Workday und Veeva verzeichneten deutliche Zugewinne. Jim Cramer hob das Comeback als prägende Marktgeschichte hervor und bleibt bei Salesforce und Microsoft optimistisch, warnt jedoch vor den Risiken höherer Zinsen. Auch Cybersicherheitsaktien wie CrowdStrike entwickelten sich gut. Der Artikel spiegelt Marktstimmung und Anlegerperspektiven wider, enthält jedoch keine neuen Unternehmensereignisse oder bedeutende AdTech-Entwicklungen.
Cramer: Software-Rally könnte durch Short Squeeze getrieben sein
Der CNBC-Moderator Jim Cramer hat gewarnt, dass die jüngste Erholung abgestrafter Software-Aktien weniger auf verbesserte Fundamentaldaten als vielmehr auf Short Covering zurückzuführen sein könnte. In der Sendung Squawk on the Street bezeichnete Cramer die Bewegung als echten Hedgefonds-Squeeze und erklärte, dass stark geshortete Software-Titel gestiegen seien, während Investoren Kapital aus Halbleiter- und KI-Hardware-Aktien umschichteten. Er verwies auf moderate Gewinne bei Salesforce, den jüngsten Kursanstieg von ServiceNow nach Wiederaufnahme der Analyse durch die Bank of America sowie eine kurzfristige Schwächephase von Nvidia vor den Quartalszahlen. Cramer betonte, dass die Nachfrage nach Halbleitern und KI-Infrastruktur weiterhin stärker erscheine als nach Software-as-a-Service, und warnte vor einer nur von kurzer Dauer geprägten Software-Rally ohne fundamentale Verbesserungen.
Cramer: Software-Rally könnte Comeback von KI-Aktien einläuten
CNBC-Analyst Jim Cramer erklärte, dass die jüngste Erholung im Bereich Enterprise Software zeigt, wie schnell sich die Marktstimmung an der Wall Street drehen kann, und deutete an, dass angeschlagene KI-Infrastruktur- sowie Data-Center-Aktien einen ähnlichen Weg einschlagen könnten. Als Katalysator für den Software-Sektor nannte er die Quartalszahlen von ServiceNow vom 22. Juli, seit deren Veröffentlichung ServiceNow und Salesforce um rund 22 % beziehungsweise 15 % zulegen konnten. Cramer betonte, dass ein unterstützendes makroökonomisches Umfeld sowie konkrete Belege dafür, dass KI-Investitionen messbare Ergebnisse liefern, erforderlich seien, um das Vertrauen der Investoren in den Bereich der KI-Infrastruktur nachhaltig wiederzubeleben. Dabei verwies er auf Titel wie Vertiv, die nach deutlichen Kursrückgängen als Paradebeispiel für abgestürzte Data-Center-Werte dienen.
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