Beobachtetes Signal · 10. Okt. 2017 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Criteo baut Commerce Marketing Ecosystem mit neuen Beta-Lösungen aus
Criteo hat sein offenes Commerce Marketing Ecosystem (CME) um zwei neue Beta-Lösungen – Audience MatchBETA und Customer AcquisitionBETA – sowie um eine Video-Funktion für Kinetic Design erweitert. Die auf dem Criteo Shopper Graph und Engine basierenden Updates verknüpfen Online- und Offline-Shopper-Journeys und ermöglichen personalisiertes Targeting über Web, Mobile Browser und Apps hinweg. Eine britische Beta-Phase von Customer AcquisitionBETA verzeichnete einen Zuwachs bei der Neukundenakquise von 73 Prozent für Early Adopter. Audience MatchBETA nutzt CRM- oder DMP-Daten mit deterministischen IDs, um zielgerichtet Bestands- und Neukunden zu erreichen, wobei in der Testphase Match-Raten von über 60 Prozent erzielt wurden. Während Audience MatchBETA global außer in Japan verfügbar ist, beschränkt sich Customer AcquisitionBETA zunächst auf die USA, UK, Frankreich und Deutschland. Criteo positioniert diese Weiterentwicklung als kollaborativen Ausbau des CME, um Werbetreibenden den Zugriff auf umfangreiche Datensätze ohne internen Entwicklungsaufwand zu ermöglichen.
Ausbau des Criteo Commerce Marketing Ecosystems durch strategische Beta-Produktlaunches und messbare Performance-Steigerungen bei der Neukundenansprache.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Criteo kündigte zwei Beta-Lösungen an: Audience MatchBETA und Customer AcquisitionBETA sowie ein Video-Feature für Kinetic Design.
- Eine UK-Beta von Customer AcquisitionBETA zeigte einen Anstieg der Neukundenakquise um 73 % bei Early Adoptern.
- Audience MatchBETA nutzt CRM- und DMP-Daten sowie deterministische IDs für zielgerichtetes Targeting mit Match-Raten von über 60 %.
- Die Verfügbarkeit variiert: Audience MatchBETA ist fast weltweit (außer Japan) verfügbar, Customer AcquisitionBETA in den USA, UK, Frankreich und Deutschland.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Criteo öffnet Self-Service-Performance-Plattform für den Mittelstand
Criteo hat seine Performance-Advertising-Plattform um eine Self-Service-Option erweitert, die sich primär an kleine und mittlere Unternehmen richtet und zunächst in den USA und UK verfügbar ist. Die Lösung bündelt Display-, Video-, Native- und Social-Kanäle, automatisiert die Budgetallokation über Kanäle hinweg und integriert generative KI für die Kreation von Werbemitteln inklusive Videoinhalten. Für die automatisierte Optimierung nutzt das System Criteo-Commerce-Daten sowie umfangreiche Verhaltens- und Transaktionssignale. Zudem erleichtert ein KI-gestützter „Onboarding Agent“ die Kampagnenkonfiguration und erstellt Performance-Prognosen. Zur Skalierung der Plattform verpflichtete Criteo Courtney MacConnell (ex-Google Shopping) als Vice President of Commercialization, während Todd Parsons die strategische Bedeutung für das Performance-Geschäft betonte.
Criteo SSP von Frost & Sullivan für Commerce Media Innovation ausgezeichnet
Laut einer Pressemitteilung vom 5. Oktober 2026 wurde die Supply-Side-Platform von Criteo von Frost & Sullivan für ihre herausragende Innovationskraft im Bereich Commerce Media ausgezeichnet. Diese Anerkennung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Retail Media und zielgerichteter Vermarktung im programmatischen Ökosystem. Die Technologie ermöglicht es Marketer und Publishern, datenbasierte Kampagnen effizienter auszuspielen und Commerce-Daten nahtlos zu integrieren. Die Auszeichnung positioniert Criteo als einen der führenden Technologieanbieter, der die Transformation des digitalen Werbemarktes hin zu zielgerichteten, datenschutzkonformen Handelsmedien maßgeblich vorantreibt und neue Maßstäbe für die Monetarisierung von Inventar setzt.
Apple blockiert heimlich Adtech-Firmen im iOS 27 Safari-Update
Apple hat damit begonnen, Adtech-Unternehmen zu blockieren, die Nutzer über Safari verfolgen, und zwar im Rahmen des iOS 27-Updates, das Mitte September veröffentlicht wurde. Zu den ersten betroffenen Unternehmen gehören The Trade Desk, LiveRamp, ID5, Permutive und Experian's Audigent. Die Blockade erfolgt, indem Safari die Kommunikation mit diesen Firmen einstellt, was Datenerfassung und Anzeigenauslieferung verhindert. Einige Unternehmen wie Zeta's LiveIntent, Lotame und Yahoo's ConnectID waren nicht betroffen. Apple hat außerdem Code in WebKit eingebaut, um die Sperrliste dynamisch erweitern zu können. Der Schritt hat in der Werbebranche Besorgnis ausgelöst, insbesondere bei ID-Unternehmen, da Apple nicht direkt mit ihnen konkurriert und die Blockade mit Datenschutzgründen rechtfertigen kann. Die Auswirkungen sind derzeit aufgrund der geringen Verbreitung von iOS 27 begrenzt, deuten aber auf eine langfristige Herausforderung für identitätsbasierte Werbung hin.
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