Beobachtetes Signal · 10. Sept. 2025 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Criteo und Google verkünden strategische Retail Media-Partnerschaft
Criteo und Google haben eine Kooperation angekündigt, die es Werbetreibenden ermöglicht, Kampagnen über Criteos Premium Retail Media-Inventar direkt via Google Search Ads 360 zu skalieren. Als erster Onsite Retail Media-Partner von Google verbindet Criteo mehr als 200 Händler seines Netzwerks mit globalen Marken und bietet ein einheitliches Measurement. Die Integration startet in einer limitierten Beta-Phase für ausgewählte Kunden in den Vereinigten Staaten, eine globale Expansion ist geplant. Werbetreibende profitieren von größerer Reichweite, Effizienz und Transparenz, während Händler Zugang zu breiterer Nachfrage über verschiedene Kategorien hinweg erhalten. Bill Reardon von Google betonte die Entstehung eines nahtlosen Commerce Media-Ökosystems, das Onsite-Produktanzeigen mit den Performance-Tools von Google verknüpft. Sherry Smith von Criteo hob hervor, dass Händler ihre Medienprogramme skalieren und Marken kaufbereite Kundinnen und Kunden gezielt erreichen können.
Diese strategische Partnerschaft ermöglicht die Onsite Retail Media-Integration zwischen führenden Plattformen, startet mit einem US-Beta-Rollout und strebt eine globale Skalierung an.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Criteo und Google kündigen Partnerschaft zur Skalierung von Kampagnen über Criteos Premium Retail Media-Inventar via Google Search Ads 360 an.
- Criteo wird der erste Onsite Retail Media-Partner von Google.
- Die Integration startet als limitierte Beta-Version für ausgewählte Kunden in den USA; eine weltweite Expansion ist geplant.
- Über 200 Händler im Criteo-Netzwerk erhalten Zugang zu Nachfrage aus Google Ads und können sich mit internationalen Marken vernetzen.
- Die Zusammenarbeit umfasst ein einheitliches Measurement für transparente Einblicke in den Werbewert und die Budgetallokation.
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2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
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Deutsche bevorzugen KI-Beratung vor KI-Werbung
Laut einer aktuellen Studie von Criteo, die Commerce-Daten von Hunderten CPG-Marken und einer Befragung von über 6.300 Verbrauchern in sechs Märkten kombiniert, treibt ChatGPT zunehmend Traffic auf Produktseiten: Der Anteil an Einstiegen lag von Januar bis Juli durchschnittlich 60 Prozent über dem klassischer Suchmaschinen. Im Juli verzeichneten 86 Prozent dieser Kunden mindestens eine über ChatGPT vermittelte Transaktion. Deutsche Verbraucher sind jedoch bei automatischen Nachbestellungen zurückhaltend: 39 Prozent lehnen dies ab, im Durchschnitt der Märkte sind es 32 Prozent. Eine separate Umfrage von Censuswide für Verve unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland zeigt, dass etwa zwei Drittel bereit sind, aufgrund von KI-Chatbot-Empfehlungen einzukaufen, insbesondere bei Reisen, Lebensmitteln und Mode. Die Reaktionen auf KI-generierte Werbung sind polarisiert: 35 Prozent verlieren Vertrauen in die Marke, während etwa 19 Prozent solche Anzeigen positiver bewerten. Jüngere Verbraucher (18-24) sind kritischer: 45 Prozent verlieren Vertrauen, aber 30 Prozent reagieren positiv.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
BBC-Chef kündigt Silicon-Valley-Umbau an
BBC-Intendant Matt Brittin, ehemals bei Google, hat einen umfassenden kulturellen und strategischen Umbau der britischen Rundfunkanstalt angekündigt. In einer Town-Hall-Rede forderte er die Mitarbeiter auf, schnellere Entscheidungen zu treffen, digitale Dienste als Flaggschiffprodukte zu behandeln und kontrollierte Experimente zu wagen. In der Rede, die keine Bestätigung von TV-Sender-Schließungen enthielt, stellte Brittin einen Prototyp für den Streamingdienst iPlayer vor, darunter einen KI-Agenten für Empfehlungen und mehrsprachige Unterstützung, personalisierte Startseiten und eine Zufallsauswahl-Funktion. Die Publikumstests sollen in Kürze beginnen. Während einige Mitarbeiter die neue Richtung begrüßten, äußerten andere Skepsis angesichts der Risiken für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Brittin betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse und deutete einen künftigen Übergang weg von der analogen Verbreitung an.
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