Beobachtetes Signal · 13. Aug. 2026 · Survey / Report · Quelle: Retail Dive · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Konsumenten zeigen sich offen für autonomere Agentic AI Käufe
Eine neue RTB House-Studie mit über 1.800 Konsumenten in den USA, UK, Japan und Frankreich belegt eine steigende Offenheit gegenüber Agentic AI bei Kaufprozessen, wenngleich viele Verbraucher weiterhin menschliche Kontrollinstanzen fordern. In den USA gaben Befragte an, dass KI-Tools die Auswahl erweitern und die Markenentdeckung fördern. Rund 42 Prozent erklärten, dass KI die Entscheidungszeit verlängert, während 59 Prozent der KI zuschreiben, bislang unbekannte Marken sichtbar gemacht zu haben. Insbesondere ältere Zielgruppen bevorzugen jedoch eine menschliche Transaktionsprüfung vor dem Abschluss durch einen AI Agent. Der Artikel zitiert zudem Amazon-CEO Andy Jassy mit der Angabe, dass über 350 Millionen Kunden im vergangenen Jahr Alexa for Shopping nutzten. McKinsey & Company sowie der ICSC prognostizieren zudem ein US-Volumen für den agentenbasierten Handel von bis zu einer Billion US-Dollar bis 2030.
Die Studie belegt signifikante Verbrauchertrends hin zu Agentic AI und unterauert das Marktpotenzial durch hohe Nutzerzahlen sowie eine Billionen-Prognose. Dies ist relevant für Retailer, AdTech und Commerce-Strategien, stellt jedoch keine unmittelbare Plattformänderung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- RTB House befragte über 1.800 Kunden in den USA, UK, Japan und Frankreich zum KI-Shopping-Verhalten.
- 42 Prozent der US-Konsumenten gaben an, dass KI-Tools die Entscheidungszeit durch erweiterte Optionen verlängern.
- 59 Prozent der US-Konsumenten schreiben KI-Plattformen zu, unbekannte Marken hervorgehoben zu haben.
- 42 Prozent der amerikanischen Millennials würden AI Agents den Kauf von Artikeln bis zu einem Budget von 250 US-Dollar erlauben, sofern eine siebentägige Rückgabefrist besteht.
- Amazon-CEO Andy Jassy berichtete von über 350 Millionen Alexa for Shopping-Nutzern im letzten Jahr; McKinsey und ICSC prognostizieren ein US-Marktvolumen für Agentic Commerce von einer Billion US-Dollar bis 2030.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“About four in ten (42%) of U.S. consumers say that AI tools extend the time it takes them to decide what to buy, according to a survey of ov...”
“In the U.S., Google AI Overviews and ChatGPT are the top two AI shopping tools, both at 43%, followed by Claude (23%) and Grok (21%), the re...”
“In the U.S., Google AI Overviews and ChatGPT are the top two AI shopping tools, both at 43%, followed by Claude (23%) and Grok (21%), the re...”
“In the U.S., Google AI Overviews and ChatGPT are the top two AI shopping tools, both at 43%, followed by Claude (23%) and Grok (21%), the re...”
“In a recent second-quarter earnings call with analysts, CEO Andy Jassy said that more than 350 million customers had used agentic AI shoppin...”
“By 2030, the U.S. agentic commerce market is projected to reach $1 trillion, according to a report from McKinsey & Company and ICSC....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Zeta-Studie: Agentic Commerce gewinnt an Verbrauchervertrauen
Zeta Global hat eine neue Studie veröffentlicht, die eine wachsende Bereitschaft von Verbrauchern zeigt, Teile der Customer Journey an KI-Agenten zu delegieren, was einen frühen Übergang zum sogenannten Agentic Commerce markiert. Die Online-Umfrage vom Mai 2026 befragte 2.000 US-Erwachsene, die in den vorherigen drei Monaten KI für Käufe genutzt hatten. Besonders Eltern zeigen sich offen für KI-gesteuertes Buying: Sie sind eher bereit, Budgets für KI-Käufe freizugeben, Haushaltsartikel automatisch nachzubestellen und neue Marken über KI zu entdecken. Über alle Befragten hinweg bevorzugen 70 Prozent den Abschluss direkt auf der Website einer Marke statt über KI, und 54 Prozent favorisieren markeneigene, personalisierte KI-Erlebnisse gegenüber Allzweck-KI-Tools. Zeta-Manager betonten die Implikationen für Brand Discovery, Relevanz, Vertrauen und den Wert von First-Party Data in KI-Empfehlungsumgebungen.
Riskified-Studie: Konsumenten verweigern KI-gesteuerte Transaktionen im E-Commerce
Riskified hat die Ausgabe Q1 2026 seines Agentic Commerce Pulse veröffentlicht, eine Konsumentenbefragung in den USA und Großbritannien. Die Ergebnisse zeigen eine breite Nutzung von KI bei der Produktsuche, jedoch eine sinkende Bereitschaft, Kaufentscheidungen an autonome KI-Agenten abzutreten. Zwar nutzen 61,5 % der Befragten KI für Discovery-Prozesse, doch 55,0 % lehnen automatisierte Transaktionen durch KI ab, und 53,9 % befürchten ein steigendes Online-Betrugsrisiko. Entsprechend fordern 73,9 % strengere Sicherheitsmaßnahmen wie Biometrie oder Einmalpasswörter. Zudem sehen 50,8 % die primäre Haftung für fehlerhafte oder unautorisierte Käufe bei den KI-Plattformen selbst. Laut Riskified verdeutlichen die Daten eine wachsende Vertrauenslücke, die Händler, Fraud-Prevention-Strategien, Authentifizierungsmodelle und Haftungsfragen im Bereich Agentic Commerce vor erhebliche operative Herausforderungen stellt.
KI-Shopping wächst: Fehlendes Vertrauen bremst autonome Transaktionen aus
Neue Daten von Exploding Topics belegen eine breite Akzeptanz von KI beim Shopping: 77,6 % der Konsumenten nutzten in den letzten sechs Monaten KI-Tools beim Einkaufen, über 43 % sogar wöchentlich. Dennoch existiert eine klare Vertrauensgrenze beim eigentlichen Checkout. Zwar gaben 68,64 % der Befragten an, dass KI sie zu Käufen inspirierte, die sie sonst nicht getätigt hätten, doch mehr als die Hälfte lehnt das Speichern von Zahlungsdaten durch KI ab. Die Mehrheit würde KI ein autonomes Budget von exakt 0 US-Dollar einräumen; selbst Intensivnutzer deckeln autonome Ausgaben meist bei maximal 50 US-Dollar. Für Marketer bedeutet dies: KI etabliert sich fest als Decision-Layer für Research und Consideration, während die finale Transaktion strikt menschlich bleibt. Dies erhöht die strategische Relevanz von Generative Engine Optimization (GEO) und der Präsenz in KI-gestützten Empfehlungen massiv.
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