Beobachtetes Signal · 30. Juni 2026 · Partnership · Quelle: Digiday · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Chicago Bulls entwickeln datenbasierte ROI-Messung für Sponsoring-Partner
Die Chicago Bulls haben in den vergangenen zwei Jahren eine datengestützte Sponsoring-Messlösung entwickelt, um den messbaren Einfluss von Markenpartnern auf das Konsumverhalten ihrer Fans nachzuweisen. In Zusammenarbeit mit der Sportrechteagentur Klutch und PwC implementierte das Team ein proprietäres Tool, das anonymisierte Kreditkartentransaktionen und Standortdaten von Mobiltelefonen verknüpft, um das Konsumverhalten nach den Spielen zu analysieren. Das System liefert Kennzahlen zu Transaktionen, Durchschnittsausgaben und Gesamtumsätzen der Fanbasis über einen Zeitraum von 12 Monaten, unterteilt nach Fan-Loyalität. Dieser datengetriebene Ansatz verhalf dem Team seit 2024 zur Gewinnung von 18 neuen Werbepartnern, darunter internationale Marken wie MatchWornShirt, Babybel und Linglong Tire. Die Initiative reagiert auf den steigenden Druck von CMOs, den ROI im Sportsponsoring transparent nachzuweisen.
Das Beispiel verdeutlicht, wie Sportfranchises durch First-Party-Daten und Partnerschaften mit Dritten den Sponsoring-ROI messbar machen. Dies setzt neue Maßstäbe für die kommerzielle Vermarktung im Profisport und bedient die wachsenden Datenanforderungen von CMOs.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Chicago Bulls entwickelten gemeinsam mit der Sportrechteagentur Klutch eine Messlösung für das Sponsoring.
- Klutch beauftragte PwC mit der Implementierung eines ROI-Tools, das Kreditkartentransaktionen und Standortdaten nutzt.
- Das System erfasst Transaktionsvolumen, Durchschnittsausgaben und Gesamtkonsum der Fans über ein Jahr.
- Seit 2024 gewannen die Bulls 18 neue Werbepartner, darunter MatchWornShirt, Babybel und Linglong Tire.
- Laut Forrester fällt es 76 % der US-Vermarkter schwer, den ROI von Sportsponsoring zu berechnen.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen““Sponsorship is always about awareness, affinity and action,” said David Gaspar, partner and head of innovation at Gather....”
“Between 2015 and 2025, it rose 122% to $30.5 billion, according to estimates from Ampere Analysis....”
“More than three-fourths (76%) of U.S. consumer marketers who invested in a sports sponsorship in 2024 said they struggle to calculate the re...”
“According to a research note published in May by Gartner, sponsorships account for 18.2% of marketers’ non-digital spending, but 84% of CMOs...”
“A recent study published by Omnicom Media Group and adtech firm Genius Sports, based on a sample of 3,600 NBA fans ......”
Ontologie & Marktkonzepte
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Eine aktuelle Statista-Umfrage unter 4.781 deutschen Verbrauchern zeigt, dass 51% kostenlose werbefinanzierte Streaming-Dienste nutzen, während 46% für werbefinanzierte Abos wie Netflix zahlen. Der Artikel analysiert die Werbelast der großen Streaming-Plattformen in Deutschland: Netflix, Disney Plus, Amazon Prime Video, HBO Max, Paramount Plus und RTL Plus bieten werbefinanzierte Tarife an, oft als günstigeren Einstieg. Amazon Prime Video hat die Werbelast seit dem Start laut Adweek verdoppelt (bis zu sechs Minuten pro Stunde), was offiziell nicht bestätigt wurde. Paramount Plus zeigt in den USA bis zu neun Minuten Werbung pro Stunde (Ampere Analysis). Apple TV Plus ist der einzige große Dienst ohne werbefinanziertes Abo, zeigt aber Trailer und Werbung bei Live-Sport. Auch in teureren Tarifen können Werbeinhalte enthalten sein.
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