Beobachtetes Signal · 6. März 2026 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
ChatGPT schränkt Direktkäufe im AI Chat ein und setzt auf Apps
OpenAI beschränkt direkte Kaufoptionen innerhalb von ChatGPT und leitet Nutzer künftig auf Händlerseiten oder zu Instant Checkout über angebundene Apps weiter. Das bisherige In-Chat-Shopping erfordert künftig Links oder App-Checkouts. Berichten zufolge generierte OpenAI 2025 etwa 25 Milliarden US-Dollar ARR, verzeichnet jedoch bei rund 110 Milliarden US-Dollar an Investitionen weiterhin Verluste. OpenAI meldet über 9 Millionen Geschäftskunden, mehr als 50 Millionen zahlende Abonnenten und über 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Nach Boykottaufrufen wegen eines US-Verteidigungsabkommens kam es zu Nutzerabwanderungen. US-Werbetreibende testen erste Ads im AI-Umfeld zur Monetarisierung, wovon Amazon und Google profitieren könnten. Shopify verzeichnete zwischen Januar und Oktober 2025 einen Siebenfachen Traffic-Anstieg sowie ein achtfaches Wachstum toolgesteuerter Verkäufe, was die Dynamik des AI-basierten Handels unterstreicht. Dieser Kurswechsel verdeutlicht anhaltende technische und rechtliche Herausforderungen für den Direktvertrieb in Chat-Oberflächen.
Eine technische Neuausrichtung mit direkten Auswirkungen auf den Direktvertrieb in einer führenden AI-Plattform; von hoher Relevanz für AdTech-, MarTech- und Commerce-Ökosysteme.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instant Checkout wandert in Apps; direkte In-Chat-Käufe werden eingeschränkt.
- OpenAI erzielte 2025 laut Berichten 25 Milliarden US-Dollar ARR bei anhaltenden Verlusten und rund 110 Milliarden US-Dollar Investitionen.
- OpenAI meldet über 9 Millionen Geschäftskunden, 50 Millionen zahlende Abonnenten und 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer.
- US-Werbetreibende testen Ads im AI-Umfeld zur Monetarisierung des ChatGPT-Shopping-Traffics.
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OpenAI verabschiedet sich von Instant Checkout und setzt auf ChatGPT Retail Apps
OpenAI stellt die Funktion Instant Checkout ein und entwickelt stattdessen dedizierte Retail Apps innerhalb von ChatGPT, die Nutzer direkt zum Checkout der Händler weiterleiten. Nach Problemen mit der Transaktionszuverlässigkeit, Produktdaten und dem Onboarding – unter anderem berichtete Walmart trotz rund 200.000 integrierter Produkte über niedrige In-Chat-Konversionsraten – priorisiert das Unternehmen nun Suche und Produktentdeckung. Zu den genannten Partnern zählen Etsy, Walmart, Shopify, Instacart und Target. Parallel hat Google seine Shopping-Agent-Plattform um Echtzeit-Produktdaten, Warenkörbe für mehrere Artikel und Treueprogramm-Integrationen erweitert. Dieser Strategiewechsel verdeutlicht die technischen und kommerziellen Hürden des agentenbasierten AI-Commerce sowie anhaltende Reibungspunkte mit großen Playern wie Amazon.
OpenAI setzt auf integrierte Werbung statt In-Chat-Checkout
OpenAI fokussiert seine Kommerzstrategie auf integrierte Werbung und partnerbasierten Handel anstelle eines direkten In-Chat-Checkouts. Das Unternehmen hat Medienberichten zufolge eine Finanzierungsrunde über 110 Milliarden US-Dollar mit Investoren wie Amazon, Nvidia und SoftBank abgeschlossen und strebt bis 2030 einen Jahresumsatz von über 280 Milliarden US-Dollar an. Durch eine Partnerschaft mit Criteo sollen ChatGPT-Produktempfehlungen durch Echtzeit-Lagerbestands- und Trendprüfungen relevanter gestaltet werden; zudem zeigt das Unternehmen Interesse an The Trade Desk für den Einstieg in den programmatischen Werbemarkt. Transaktionen sollen künftig über integrierte Drittanbieter-Apps oder Händler-Websites abgewickelt werden, da Nutzer den Kauf auf den Seiten der Retailer bevorzugen und technische Herausforderungen wie Bestandsmanagement sowie Betrugsprävention gegen eine Eigenlösung sprechen.
OpenAI startet Shopping Research in ChatGPT für das Weihnachtsgeschäft
OpenAI hat in ChatGPT die Funktion Shopping Research eingeführt, um Verbraucher beim Weihnachtsshopping zu unterstützen. Das Feature wird bei kaufrelevanten Suchanfragen automatisch aktiviert, basiert auf einem optimierten GPT-5 Mini und liefert strukturierte Kaufberater. Es ermittelt Budget, Einsatzzweck sowie Prioritäten und ruft aktuelle Preise, Verfügbarkeiten sowie Produktdetails ab. Nutzer erhalten einen interaktiven Entscheidungsleitfaden mit Filtern und Alternativen. Die Markteinführung umfasst eine Pulse-Integration für Pro-Nutzer sowie eine Memory-Funktion für personalisierte Empfehlungen basierend auf früheren Chats. OpenAI plant zudem den Ausbau weiterer Kategorien, tiefere Personalisierung und einen Instant Checkout mit Partnern wie Shopify und Etsy. Im Wettbewerbsumfeld positioniert sich OpenAI gegen Google und Perplexity, was die Diskussionen über Automatisierung im E-Commerce weiter anheizt.
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