Beobachtetes Signal · 28. Aug. 2026 · Ratings Report · Quelle: DWDL · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Starke Einschaltquoten für Kanzler-Interview bei RTL – ZDF-Talk schwächelt
Das RTL-Late-Night-Interview „Am Tisch mit Friedrich Merz“ erzielte am 27. August 2026 solide Einschaltquoten. Die 75-minütige Sendung erreichte durchschnittlich 890.000 Gesamtzuschauer und 240.000 Zuseher in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, was einem Marktanteil von 11,0 % entspricht. In der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen kam RTL auf 8,5 %. Das neue ZDF-Politikformat „Sarah Tacke“ verzeichnete zwar 1,11 Millionen Zuschauer, blieb jedoch mit Marktanteilen von 6,2 % (jüngere Zielgruppe) und 8,6 % (Gesamtpublikum) deutlich hinter dem Vorprogramm „heute-journal“ (16,0 %) zurück. Im Anschluss sicherte sich „Markus Lanz“ im ZDF ein starkes Spätpublikum von 1,10 Millionen Zuschauern (14,8 % Marktanteil gesamt; 10,1 % bei 14–49). Auch weitere RTL-Spätprogramme erzielten laut vorläufigen Daten von AGF SCOPE / AGF Videoforschung zweistellige Marktanteile in der Kernzielgruppe.
Die Reichweitendaten verdeutlichen aktuelle Zuschauerverschiebungen im linearen TV und bei politischen Late-Night-Formaten. Dies liefert Sendern, Mediaagenturen und Werbetreibenden essenzielle Planungsdaten zur Zielgruppenansprache im TV-Werbemarkt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- „Am Tisch mit Friedrich Merz“ bei RTL erzielte im Schnitt 890.000 Zuschauer gesamt und 240.000 in der Zielgruppe 14–49 (11,0 % Marktanteil).
- In der erweiterten Zielgruppe (14–59 Jahre) generierte das Merz-Interview bei RTL einen Marktanteil von 8,5 %.
- Das neue ZDF-Format „Sarah Tacke“ erreichte 1,11 Millionen Zuschauer, fiel aber mit Marktanteilen von 6,2 % (Jüngere) und 8,6 % (gesamt) hinter das „heute-journal“ (16,0 %) zurück.
- „Markus Lanz“ im ZDF hielt zu später Stunde 1,10 Millionen Zuschauer und erzielte Marktanteile von 14,8 % (gesamt) sowie 10,1 % (14–49 Jahre).
- Alle Reichweiten- und Marktanteilsdaten basieren auf vorläufigen Erhebungen von AGF SCOPE (AGF Videoforschung).
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Damit lag "Am Tisch mit Friedrich Merz" im Quotenvergleich vor dem parallel im ZDF ausgestrahlten Polittalk "Sarah Tacke".”
“Die Datenquelle für den vorliegenden Artikel ist die AGF Videoforschung.”
“Urheberrechtlich geschützt durch die DWDL.de GmbH für den Zeitraum von 2001 bis 2026.”
“Die Top-5-Marktanteile aller Zuschauer führten Das Erste mit 15,2 Prozent an.”
“RTL überzeugte am Donnerstagabend neben dem Finale von "Die Verräter" auch mit seiner späten politischen Berichterstattung.”
Ontologie & Marktkonzepte
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RTL-Talk mit Friedrich Merz verzeichnet nachträglich deutlich steigende Abrufzahlen
Das RTL-Talkformat „Am Tisch mit Friedrich Merz“ verzeichnete nach der endgültigen Gewichtung der TV-Quoten einen nachträglichen Reichweitenzuwachs von 200.000 Zuschauern auf insgesamt 1,09 Millionen. Auslöser für das gesteigerte Interesse waren offenbar Medienberichte über die Kritik eines Kinderarztes an dem Kanzlerkandidaten. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kletterte der Marktanteil um 4,4 Prozentpunkte auf 15,4 Prozent. Auch das „heute-show spezial“ im ZDF profitierte spürbar von zeitversetzter Nutzung und Livestream-Abrufen, wodurch 450.000 Zuschauer hinzukamen, was zu einer Gesamtreichweite von 2,51 Millionen und einem Rekord-Marktanteil von 24,8 Prozent in der jungen Demografie führte. Weitere Formate wie „Stern TV am Sonntag“ und „Villa der Versuchung“ verzeichneten ebenfalls Zuwächse durch zeitversetzten Konsum.
ARD und ZDF punkten im Spätprogramm mit Sträter und „heute-show“-Ablegern
Die öffentlich-rechtlichen Sender verzeichneten am 17. Juli 2026 starke Quoten im Late-Night-Segment durch Comedy-Formate. Im ZDF erreichte die von Valerie Niehaus moderierte Ausgabe von „heute-show extra“ durchschnittlich 1,93 Millionen Zuschauer (13,8 % Marktanteil) und überzeugte auch in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen mit 310.000 Zuschauern (12,7 %). Das anschließende „heute-show extra – Das Quiz“ erzielte 1,35 Millionen Seher sowie rund 8,1 % bei den jüngeren Zielgruppen. Zeitgleich sicherte sich Das Erste mit Torsten Sträters Bühnenprogramm „Mach mal das große Licht an“ 1,46 Millionen Zuschauer (11,9 % Gesamtmarktanteil) und 10,1 % bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Primetime führten die ARD-„Tagesschau“ (4,01 Mio.; 23,9 %) und die ZDF-Krimiserie „Der Alte“ (3,83 Mio.; 21,5 %) an. Die Daten basieren auf Messungen der AGF Videoforschung via AGF SCOPE.
'RTL aktuell Spezial' überzeugt, während 'Die Bachelors' neues Tief erreichen
DWDL-Quotenberichte vom 2. Juli 2026 zeigen ein gemischtes Bild für RTL: Das 'RTL aktuell Spezial' zum Föderalismus-Reformpaket überzeugte mit 1,15 Millionen Zuschauern (460.000 in der Zielgruppe 14–49) und starken 15,0 Prozent Marktanteil, womit es das Vorprogramm übertraf. Im Gegensatz dazu markierte das Dating-Format 'Die Bachelors' mit nur 490.000 Zuschauern und 3,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen (3,1 Prozent bei 14–59) ein neues lineares Tief. Die öffentlich-rechtlichen Sender dominierten: Der 'Brennpunkt' im Ersten erreichte im Schnitt 3,51 Millionen Zuschauer (19,2 Prozent MA bei 14–49), und das ZDF-Special von Maybrit Illner mit Bundeskanzler Friedrich Merz verzeichnete 2,03 Millionen Zuschauer. Andere Privatsender verzeichneten im Schatten der WM-Berichterstattung schwache Werte in der jungen Zielgruppe.
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