Beobachtetes Signal · 4. Sept. 2026 · Trend Analysis · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
RIAA-Bericht: CD-Verkäufe steigen im ersten Halbjahr 2026 um 58,6 Prozent
Laut einem Bericht der Recording Industry Association of America (RIAA) verzeichneten CD-Verkäufe im ersten Halbjahr 2026 ein deutliches Wachstum. Mit 17,5 Millionen verkauften Einheiten stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 58,6 Prozent auf 171,1 Millionen US-Dollar. Dies steht im Kontrast zum Rückgang im Jahr 2025, in dem die CD-Erlöse noch um 7,8 Prozent sanken. Das unerwartete Comeback wird einem breiteren Retro-Tech-Trend bei jüngeren Verbrauchern zugeschrieben, die zunehmend physische Medien sowie Geräte wie Dumbphones und Vinyl bevorzugen. Obwohl eine methodische Anpassung der RIAA-Berechnung seit 2025 den direkten Umsatzvergleich erschwert, bestätigen die reinen Verkaufszahlen die Markterholung. Insgesamt wuchs der Umsatz mit physischen Medien im ersten Halbjahr 2026 um 25,9 Prozent auf 731,5 Millionen US-Dollar, angetrieben durch Zuwächse bei CDs und Vinyl.
Der Artikel beleuchtet einen bemerkenswerten Trend im Bereich physischer Medien und des Konsumentenverhaltens, weist jedoch keinen direkten Bezug zu Werbetechnologien oder Marketing-Plattformen auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- CD-Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 um 58,6 Prozent auf 171,1 Millionen US-Dollar (verglichen mit 107,9 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2025).
- CD-Verkaufszahlen wuchsen im selben Zeitraum um 45,7 Prozent auf 17,5 Millionen Einheiten.
- Im Gesamtjahr 2025 fiel der CD-Umsatz noch um 7,8 Prozent auf 312,4 Millionen US-Dollar, während die Einheiten um 11,6 Prozent auf 29,5 Millionen sanken.
- Der Gesamtumsatz mit physischen Medien kletterte im ersten Halbjahr 2026 um 25,9 Prozent auf 731,5 Millionen US-Dollar.
- Der Umsatz mit Vinyl-Schallplatten verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein Plus von 17,7 Prozent.
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Ontologie & Marktkonzepte
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DVD-Verkäufe in zehn Jahren um 85,7 Prozent eingebrochen, Nischen-Comeback
Die Umsätze mit physischen Home-Video-Medien in den USA sind im vergangenen Jahrzehnt im Zuge der Streaming-Dominanz massiv eingebrochen, wodurch Discs von umsatztreibenden Massenprodukten zu einem auf Enthusiasten ausgerichteten Sammlermarkt geworden sind. Die Gesamtverkäufe von DVDs und Blu-rays sanken von 6,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 auf rund 870 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 (ein Rückgang um 85,7 Prozent), während die SVOD-Umsätze von rund 5,1 Milliarden auf 57,5 Milliarden US-Dollar stiegen. Der Anteil physischer Medien an den Ausgaben für Home Entertainment sank von etwa 33 Prozent im Jahr 2015 auf unter 1,5 Prozent im Jahr 2025. Trotz dieser Kontraktion zeigte das Jahr 2025 Anzeichen einer Stabilisierung: Die physischen Gesamtverkäufe gingen in jenem Jahr um rund 9 Prozent zurück, angetrieben durch Sammler der Gen Z und ein Wachstum bei 4K UHD Blu-rays.
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eBay Recommerce Report 2026: Secondhand wird Mainstream
Der eBay Recommerce Report 2026 zeigt, dass Secondhand-Shopping zum Mainstream wird. Die Studie, die auf Befragungen von 10.500 Verbrauchern in zehn Märkten und 1.707 aktiven eBay-Verkäufern in sieben Ländern basiert, zeigt, dass 47 % mindestens monatlich gebrauchte Produkte kaufen (gegenüber 35 % im Vorjahr). Preisersparnis bleibt der Haupttreiber (84 %), während 83 % die Umweltvorteile anerkennen. Besonders aktiv ist die Gen Z: 53 % planen, ihre Secondhand-Ausgaben im nächsten Jahr zu erhöhen. Der Bericht hebt auch das Wachstum beim Verkauf hervor: 38 % haben im letzten Jahr gebrauchte Artikel online verkauft. eBay verweist auf die im Juli 2026 abgeschlossene Übernahme von Depop, die 1 Milliarde US-Dollar Umsatz erzielte und eine junge Nutzerbasis hat, was die strategische Bedeutung von Recommerce unterstreicht.
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