Beobachtetes Signal · 16. Feb. 2026 · Report Release · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Caliber veröffentlicht ersten Stakeholder Intelligence Report zu globalen Markttrends
Caliber hat seinen inauguralen Stakeholder Intelligence Report veröffentlicht und präsentiert globale Trends zu Marke, Reputation und datengestützter Kommunikation. Die Analyse basiert auf fast einer Million Antworten von über 360.000 Befragten aus 37 Ländern, die zwischen Januar und Oktober 2025 erhoben wurden. Der Bericht identifiziert steigende wirtschaftliche Ängste und Bedenken bezüglich Künstlicher Intelligenz als zentrale Stakeholder-Themen und zeigt eine sinkende finanzielle Zuversicht in den meisten Märkten. Zudem liefert er branchenspezifische Trust & Like Scores sowie Analysen zur Arbeitgeberattraktivität für KI- und Ingenieurswelt. Zu den Hauptsorgen zählen Lebenshaltungskosten, Künstliche Intelligenz und Rezession. Branchen wie Konsumgüter, MedTech und Retail erzielen die höchsten Vertrauenswerte, während Automobil und Telekommunikation am schlechtesten abschneiden. Die Ergebnisse bieten Führungskräften umsetzbare Orientierung für Reputationsrisiken und Talentstrategien.
Umfassende länderübergreifende Stimmungsdaten bieten wertvolle Einblicke für Marken- und Kommunikationsstrategien, jedoch handelt es sich um einen Anbieterbericht ohne unmittelbare regulatorische Marktveränderung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Caliber veröffentlicht ersten Stakeholder Intelligence Report zu globaler Markenwahrnehmung und datenbasierter Kommunikation.
- Datengrundlage sind fast eine Million Antworten von über 360.000 Personen aus 37 Ländern zwischen Januar und Oktober 2025.
- Zentrale Sorgen der Stakeholder weltweit: Lebenshaltungskosten (36 Prozent), Künstliche Intelligenz (24 Prozent) und Rezession (20 Prozent).
- Höchste Trust & Like Scores bei Konsumgütern, MedTech, Retail und Elektronik; niedrigste Werte bei Automotive und Telekommunikation.
- Arbeitgeberattraktivität ist entscheidend für KI- und Ingenieurtalente; MedTech, Banking, Big Tech und Chemie besonders attraktiv.
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Medallia 2026 CX-Report offenbart massives Wahrnehmungsdelta zwischen Marken und Verbrauchern
Medallia Inc. hat den Report „2026 State of Customer Experience“ veröffentlicht, der auf Befragungen von über 1.500 Verbrauchern, mehr als 550 globalen CX-Experten sowie Benchmarks von über 600 anonymisierten Medallia-Kundenprogrammen basiert. Der Bericht offenbart eine drastische Wahrnehmungslücke: Während 66 % der CX-Verantwortlichen von verbesserten Kundenerlebnissen im Vorjahr ausgehen, stimmen dem nur 17 % der Verbraucher zu. Gleichzeitig verdeutlicht die Studie eine wachsende Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz im CX-Bereich. Über 80 % der Praktiker berichten von positiven Renditen durch KI und 81 % verzeichnen klare, messbare Ziele, obwohl organisatorische Reibungspunkte fortbestehen – so ergreifen 30 bis 40 % der Abteilungen keinerlei Maßnahmen basierend auf erhaltenem Kundenfeedback. Der Trend geht klar zu signalbasierten Strategien, die konversationelle Intelligenz mit digitaler Verhaltensanalytik verknüpfen. Viele Unternehmen planen für 2026 neue Kennzahlen und eine Mehrheit der Führungskräfte rechnet mit steigenden Budgets für ihre Initiativen.
AI Index 2026: Arbeitsmarkteffekte, sinkende KI-Akzeptanz und Risiken für Digital-Publishing
Eine Analyse des AI Index Report 2026 von Michael Spencer verdeutlicht die tiefgreifenden Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt, das Konsumentenvertrauen und digitale Ökosysteme. Zentral ist eine Studie der Federal Reserve von Leland D. Crane und Paul E. Soto, wonach das Beschäftigungswachstum bei programmierintensiven Berufen nach dem Launch von ChatGPT im November 2022 um rund 50 % einbrach. Parallel dazu sinkt der Optimismus der US-Verbraucher: Laut Erhebungen von Pew und Gallup überwog Ende 2025 bei etwa 50 % die Skepsis gegenüber KI, während nur rund 10 % vorwiegend optimistisch gestimmt waren. Gleichzeitig stieg die Sorge unter Arbeitnehmern – 18 % befürchten den Wegfall ihrer Stelle binnen fünf Jahren. Der Bericht warnt vor strukturellen Risiken für das werbefinanzierte Internet, den Journalismus sowie vor makroökonomischem Gegenwind durch geopolitische Konflikte.
Prophet-Studie: KI-Nachfrage steigt, während das Verbrauchervertrauen sinkt
Die zweite Auflage der Prophet-Studie „The AI-Powered Consumer“ mit über 2.000 Befragten in UK, USA, Deutschland, China und Singapur zeigt ein KI-Paradoxon: Die Nutzung von Generative AI stieg um 28 %, während der Optimismus um 13 Punkte und das Vertrauen in Marken beim KI-Einsatz um 11 Punkte zurückgingen. 53 % der Verbraucher wünschen sich automatisierte Kaufentscheidungen und 49 % KI-gestützte Verhandlungen, doch bestehen Ängste vor dem Verlust menschlicher Nähe. Die Ergebnisse offenbaren signifikante regionale Unterschiede – in Deutschland glauben nur 27 % an den ethischen Markeneinsatz von KI, verglichen mit 74 % in China, das dem globalen Markt adoptionstechnisch zwei bis drei Jahre voraus ist. Marketer stehen vor der Herausforderung, diese Kluft zwischen Nachfrage und Vertrauen zu überwinden.
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