Beobachtetes Signal · 30. Nov. 2025 · Industry Analysis · Quelle: State of Streaming · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
Broadcaster adressieren Messbarkeitsprobleme und programmatische Mängel bei Connected TV
Während Werbetreibende Milliarden in Connected TV (CTV) umschichten, warnen Branchenführer vor anhaltenden Defiziten bei Transparenz, Messbarkeit und Qualität, die bereits den frühen programmatischen Einkauf belasteten. Daniel Best, SVP bei der KI-gestützten Kreativ-Effizienzplattform DAIVID, betont, dass CTV nur dann skalieren kann, wenn Einkauf und Messung einfacher und transparenter werden. Klassische, auf Panels basierende TV-Messungen gelten als zu langsam und kostspielig für moderne Kreativtests, weshalb eine Verschiebung hin zu ergebnisbasierten Messungen stattfindet – trotz fortbestehender Signallücken. Generative KI senkt zwar die Produktionskosten für Werbung und ermöglicht Tests in großem Stil, ersetzt jedoch keine starken kreativen Ideen oder Qualitätskontrollen. Ohne verbesserte Rechenschaftspflicht und Betrugsbekämpfung riskiert die Branche, die Fehler der programmatischen Ära zu wiederholen, was das Wachstum von CTV gefährden könnte.
CTV ist ein zentraler Wachstumstreiber für Werbebudgets. Anhaltende Defizite bei Messbarkeit, Transparenz und Betrugsbekämpfung könnten jedoch das Budgetvertrauen der Advertiser und den prognostizierten Return on Investment erheblich beeinträchtigen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Werbetreibende verlagern Werbebudgets in Milliardenhöhe auf Connected TV (CTV).
- Daniel Best, SVP bei DAIVID, kritisiert die anhaltenden Herausforderungen bei CTV-Messung und -Einkauf.
- Panel-basierte Messmethoden aus dem linearen TV sind zu langsam und teuer für heutige CTV-Kreativtests.
- Die Branche wechselt zu ergebnisbasierten Messungen, allerdings erschwert eine persistente Signallücke die Skalierung.
- Generative KI senkt zwar die Kosten, erfordert aber strengere Qualitätskontrollen, während Ad Fraud weiterhin ein massives Risiko darstellt.
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CTV hat kein Messproblem, sondern ein Glaubwürdigkeitsproblem
Der Artikel argumentiert, dass Connected TV zwar feste Plätze in Medienplänen einnimmt, aber weiterhin Schwierigkeiten hat, Performance-Budgets zu gewinnen, da Vermarkter den plattformgemeldeten Metriken misstrauen. Unter Bezugnahme auf Jamloop-Untersuchungen wird deutlich, dass viele Marken ihre CTV-Ausgaben zwar steigern und es als wachsenden Performance-Kanal betrachten, jedoch nur eine Minderheit den Angaben der Plattformen voll vertraut und die Mehrheit bei besserem Nachweis mehr investieren würde. Der Autor betont, dass Dashboards und Plattform-Attribution nicht ausreichen; Werbetreibende benötigen Nachweise, die an Geschäftsergebnisse wie Verkäufe, Ladenbesuche, Termine und Umsätze geknüpft und über mehrere Ansätze hinweg validiert sind. Glaubwürdigkeit in Bezug auf Betrug, Inventarqualität und Supply-Path-Ophthalmology entscheidet darüber, welche Plattformen und Partner künftige Budgets für sich gewinnen.
Monster Jam Primetime startet am 1. Oktober auf FAST-Plattformen
Monster Jam hat angekündigt, dass die wöchentliche Streaming-Serie Monster Jam Primetime am 1. Oktober 2026 um 20:00 Uhr ET auf dem Monster Jam Channel starten wird. Zwei neue Episoden werden jeden Donnerstag auf neun kostenlosen, werbefinanzierten Streaming-Plattformen (FAST) veröffentlicht, darunter Amazon Prime Video, The Roku Channel, VIZIO WatchFree+, Pluto TV, LG Channels, Plex, Local Now, Rakuten TV und Xumo Play. Die Episoden werden auch auf dem YouTube-Kanal von Monster Jam verfügbar sein. Die Serie zeigt Highlights der Saison 2026, einschließlich Rennen, Skills-Wettbewerben und Freestyle, mit Analysen und Behind-the-Scenes-Inhalten.
NBCUniversal streicht Hunderte Streaming-Stellen
NBCUniversal entlässt Hunderte Mitarbeiter aus seiner globalen Streaming-Technologieorganisation, mit den schwersten Einschnitten bei der europäischen Sky-Einheit und einigen US-Mitarbeitern. Die Reduzierungen betreffen Ingenieure und QA-Personal, die Streaming-Produkte unterstützen, und wurden am Mittwoch intern bekannt gegeben. Aufgrund britischer Arbeitsgesetze folgen die Kündigungen bei Sky erst nach einer Konsultationsphase. Der Schritt erfolgt, während Comcast die Abspaltung von NBCUniversal, einschließlich Peacock und Sky, für nächsten Sommer vorbereitet. Die Unternehmensführung begründet die Umstrukturierung mit der Ausrichtung auf künftiges Wachstum und einer effektiven Betriebsführung nach der Trennung. Peacock meldete kürzlich erstmals einen bereinigten EBITDA-Gewinn, doch der Druck von Investoren auf traditionelle Medien bleibt. Die Kürzungen folgen auf eine frühere Runde im März nach der Einstellung von Showmax.
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