Beobachtetes Signal · 30. Nov. 2025 · Analysis · Quelle: State of Streaming · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Marken müssen die Kreativlücke zwischen Connected TV und Social Media schließen
Kristin MacGregor, Global Chief Commercial Officer bei Smartly und ehemalige Google Managing Director, betont, dass die zunehmende Verschmelzung von Social Feeds und Connected TV erfordert, Marketingkanäle nicht länger als isolierte Silos zu betrachten. Angesichts einer Multi-Screen-Nutzung, bei der laut Prognosen bis 2025 fast vier von fünf Erwachsenen Geräte gleichzeitig verwenden, setzen viele Werbetreibende noch immer auf identische Werbemittel über alle Kanäle hinweg. MacGregor fordert eine smarte Adaptation sowie „intelligent, infinite creative“ und verweist auf den Einsatz von KI und Creative Automation, um hochwertige Varianten zu skalieren. Eine Case Study mit The Times belegt, dass eine zielgerichtete Anpassung der Werbemittel die Kampagnen-Kosteneffizienz verdoppeln kann. Der Wandel wird als strategische und wirtschaftliche Notwendigkeit eingestuft, um hohe Kosten für maßgeschneiderte Videoformate zu senken und Performance-Gewinne durch optimierte Kreativ-Workflows zu realisieren.
Der Beitrag verdeutlicht eine messbare Optimierungslücke zwischen Connected TV und Social Media und zeigt auf, wie KI-gestützte Creative Automation die Kampagneneffizienz und -kohärenz für Werbetreibende, Kreativteams und Ad-Tech-Anbieter maßgeblich verbessern kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Kristin MacGregor ist Global Chief Commercial Officer bei Smartly und ehemalige Google Managing Director mit 17-jähriger Google-Erfahrung.
- Bis 2025 werden laut Artikel fast vier von fünf Erwachsenen Geräte gleichzeitig nutzen.
- Nur 16 Prozent der Marketer setzen laut Smartly-Daten identische Assets über Connected TV und Social-Kanäle hinweg ein.
- Smartly steigerte durch Creative Automation die Kampagnen-Kosteneffizienz bei The Times um das Fünffache beziehungsweise um den Faktor 2.
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Connected TV als Herzstück jeder Omnichannel-Strategie positionieren
Der Artikel argumentiert, dass Connected TV das zentralste Element im modernen Omnichannel-Marketing sein sollte. Laut einer Umfrage von Advertiser Perceptions kombiniert bereits über die Hälfte aller CTV- und Streaming-TV-Advertiser ihre CTV-Kampagnen mit Social Media, Streaming Audio oder Digital Display. Zudem bewerten neun von zehn Werbetreibenden Omnichannel-Funktionen bei ihren CTV-Partnern als wichtig. Dennoch bleibt die Messbarkeit aufgrund komplexer Cross-Channel-Attribution und fragmentierter Reportings eine zentrale Hürde. Der Beitrag empfiehlt daher einen dreistrategischen Ansatz: Erstens sollte ein CTV-First-Mindset etabliert werden, bei dem Omnichannel als Multiplikator wirkt. Zweitens müssen Advertiser eine einheitliche Messung fordern, die Werbekontakte direkt mit Geschäftsergebnissen verknüpft. Drittens empfiehlt sich der gezielte Einsatz von Smart Curation, um den Zugang zu Premium- und marktsicheren Inventaren sicherzustellen. Mit Blick auf das Jahr 2026 ist die Kernbotschaft, dass Plattformen nahtlose Erlebnisse sowie messbare Erfolge liefern müssen, während frühzeitig agierende Werbetreibende im fragmentierten Medienökosystem klar im Vorteil sind.
Yapily-Chef hält sich bei Open-Banking-Konsolidierung zurück
Yapily, ein britisches Open-Banking-Infrastruktur-Startup mit Lakestar-Beteiligung, meldete verbesserte Finanzzahlen für 2025: Der Umsatz stieg von 6,7 Mio. £ auf 16,7 Mio. £, und der Verlust von 16,2 Mio. £ wandelte sich in einen Gewinn von 355.000 £. CEO Stefano Vaccino führt das Wachstum auf eine schlanke Organisation und höhere Einnahmen von Bestandskunden wie Revolut, Intuit, Adyen und Google zurück. Das seit 2025 profitable Unternehmen hatte zuletzt 2021 eine Series-B-Finanzierung über 51 Mio. $ unter Führung von Sapphire Ventures erhalten. Angesichts der erwarteten Konsolidierung im Open-Banking-Sektor erklärte Vaccino, man wolle sich vorerst zurückhalten und auf organisches Wachstum setzen. Er verwies auf kommende Treiber wie Commercial Variable Recurring Payments (CVRPs) und das EU-Regelwerk Financial Data Access (FiDA) sowie auf jüngste Übernahmen wie Paypoints Kauf von obconnect und TrueLayers Übernahmen von in3 und Zimpler.
SPUR veröffentlicht KI-Inhaltsverfolgungsstandard, lädt OpenAI und Google ein
Eine Koalition von Medienorganisationen, darunter der Guardian, die Financial Times, BBC, Sky und die AP, hat einen neuen Standard zur Verfolgung der Nutzung von Verlagsinhalten durch KI-Tools veröffentlicht. Die Initiative „Standards for Publisher Usage Rights“ (SPUR) hat ihren Content-Telemetrie-Standard am 2. Oktober 2026 veröffentlicht. Der Standard schafft einen Prozess zur Verfolgung und Meldung, wann Inhalte von KI-Tools abgerufen, begründet, zitiert, präsentiert und verarbeitet werden, und meldet die Nutzung an die Verlage zurück. SPUR hat OpenAI, Anthropic, Google, Meta und Microsoft eingeladen, dem neuen AI Licensing Advisory Board beizutreten, um die Umsetzung mitzugestalten. Das Gremium soll sicherstellen, dass die Tracking-Regeln sowohl für Verlage als auch für KI-Unternehmen funktionieren. SPUR entwickelt außerdem Agent-Tools, damit KI-Unternehmen den Standard übernehmen können, um transparente Berichterstattung und Lizenzierung zu unterstützen. Pilotprogramme mit Technologie- und KI-Unternehmen sind geplant.
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