Beobachtetes Signal · 27. Feb. 2026 · Research Study · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Wie B2B-Marken in generativen AI-Antworten zitiert werden
MarTech hat eine Analyse mittels des GEO-Tools Brandi veröffentlicht, die untersucht, wie oft B2B-Technologiemarken in generativen AI-Antworten zitiert werden. Die Studie untersuchte über 1.000 englischsprachige Prompts zu 29 B2B-Marken über vier AI-Engines hinweg (ChatGPT, Perplexity, Grok und Google AI Mode/Gemini). Die Kernbefunde zeigen eine insgesamt geringe AI-Sichtbarkeit vieler B2B-Anbieter: Lediglich 21 Prozent der Marken tauchten in mehr als 25 Prozent der relevanten AI-Antworten auf, während ein Drittel bei unter 5 Prozent lag. Zudem generieren Owned-Media-Inhalte auf der eigenen Website deutlich mehr Zitate als Earned Media. Auch Multimedia- und Plattform-Inhalte wie YouTube-Videos und LinkedIn-Longform-Posts beeinflussen die Zitierraten signifikant, wohingegen Wikipedia und Reddit eine geringere Rolle spielen. Experten schlussfolgern, dass B2B-Unternehmen datengetriebene GEO-Strategien benötigen, die Owned Content, Video und plattformspezifische Inhalte integrieren, um ihre Präsenz in AI-generierten Suchergebnissen nachhaltig zu verbessern.
Die Ergebnisse quantifizieren erstmals, wie generative AI-Modelle B2B-Marken zitieren, und verdeutlichen ein massives Sichtbarkeitsdefizit vieler Anbieter. Dies hat direkte Auswirkungen auf Discovery, Demand Generation sowie SEO- und GEO-Strategien, da Kunden zunehmend von der klassischen Suche zu AI-gesteuerten Antworten wechseln.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Untersuchung nutzte Brandi zur Analyse von über 1.000 englischsprachigen Prompts für 29 B2B-Marken und vier AI-Engines: ChatGPT, Perplexity, Grok und Google AI Mode/Gemini.
- Nur 21 Prozent der Marken erschienen in mehr als 25 Prozent der AI-Antworten; ein Drittel der Marken verzeichnete eine Präsenz von weniger als 5 Prozent.
- Die Top-10-Domains mit den meisten AI-Zitaten erreichten eine durchschnittliche Sichtbarkeit von 25 Prozent, Marken außerhalb der Top 10 kamen auf 7,6 Prozent.
- YouTube gehörte für rund 75 Prozent der Marken zu den Top-25 der zitierten Domains, LinkedIn war bei 37 Prozent der Marken unter den Top 25 vertreten.
- Owned Media wurde in den AI-Antworten der untersuchten B2B-Marken mehr als doppelt so häufig zitiert wie Earned Media.
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B2B-PR zur Beeinflussung von KI-Kaufempfehlungen einsetzen
MarTech hat eine Analyse veröffentlicht, wie B2B-Marken ihre Public Relations und Content-Strategien anpassen müssen, um in KI-generierten Antworten zu erscheinen, die zunehmend B2B-Softwarekaufentscheidungen steuern. Eine G2-Umfrage unter über 1.000 B2B-Käufern ergab, dass 71 Prozent KI-Chatbots für die Recherche nutzen und über die Hälfte ihren Kaufprozess mit einer KI-Abfrage beginnen. Zudem zeigt Forschung von Magenta Associates, dass fünf Marken 80 Prozent der Top-KI-Antworten in einer Kategorie monopolisieren. Der Artikel empfiehlt einen „Dual-Path“-PR-Ansatz: Ein Pfad sichert Earned Media und Backlinks für Menschen, der andere optimiert strukturierte Inhalte und konsistente Entity Signals für KI-Systeme. Zudem schrumpfen KI-Shortlists oft auf vier bis sieben Marken im Vergleich zu zehn blauen Links bei Google. Abschließend wird erinnert, dass MarTech zu Semrush gehört.
AI Engines Disagree by 2× on Which Brands to Recommend
Treyci, an AI visibility intelligence platform, released measurement data showing that major AI engines (ChatGPT, Perplexity, Gemini, Grok) sharply disagree on which brands to recommend in buying-intent queries. In one B2B software category, one engine referenced tracked brands in 81% of answers while another did so in only 43%, a nearly two-fold visibility gap. The study scored over 1,200 AI answers from 100 buying-intent questions per category, repeated three times per engine monthly. Key findings: AI answers are probabilistic (same prompt yields different vendor lists across sessions), engines cite third-party reviews and publications rather than vendor websites, and adoption is ahead of measurement—only 41% of 100 B2B SaaS companies published llms.txt files. Founder Keith Schilling emphasizes that brands must measure the distribution of answers across engines, not rely on single screenshots.
GEO verdrängt SEO: Marken müssen in KI-Antworten zitiert werden
Eine Branchenanalyse verdeutlicht, dass klassisches Search Engine Optimization zunehmend durch Generative Engine Optimization (GEO) ergänzt und verdrängt wird – der Praxis, Inhalte direkt in KI-generierten Antworten zu platzieren. Laut SparkToro-Daten endet weniger als jeder dritte Google-Search in einem Klick; im AI Mode von Google liegt die Quote klickloser Anfragen sogar bei rund 93 %. Neue Tools tracken Brand-Citations über ChatGPT, Perplexity, Claude und Gemini hinweg, während Prognosen von Capston.ai zeigen, dass bis Ende 2026 über 40 % der Produktsuche in KI-nativen Plattformen stattfinden wird. Zugleich unterstreicht ein US-Exportkontrollbeschluss vom 12. Juni zu Anthropic-Modellen, dass Modellverfügbarkeit ein geopolitisches Risiko darstellt. Marketer müssen daher ihre Zitierfähigkeit plattformübergreifend testen, Inhalte auf extrahierbare Aussagen optimieren und auf Anbieterdiversität setzen, um im Wandel des Suchverhaltens wettbewerbsfähig zu bleiben.
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