Beobachtetes Signal · 18. Sept. 2026 · Analysis / Insight · Quelle: The Drum · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Peak Trading verschiebt sich: Black Friday startet bereits im Oktober
Der Black Friday bleibt ein zentraler Conversion-Treiber, doch das zeitliche Fenster für das Peak Trading verlagert sich spürbar nach vorne. Eine Analyse von Experian und Reward auf Basis von 1,4 Milliarden britischen Transaktionen zeigt, dass das Handelsfenster 2024 um über 10 % wuchs, wobei der Oktober und Dezember den November übertrafen. Laut IMRG starteten 60 % der beobachteten Händler ihre Kampagnen früher, während 50 % die Kampagnendauer verlängerten. Auch Konsumenten agieren vorausschauender: Laut Barclays begannen 60 % der britischen Käufer ihre Recherche bereits im Oktober, wenngleich 68 % an echten Rabatten zweifeln. Große Retailer wie Amazon und Currys haben Promotions entsprechend vorgezogen. Für Werbetreibende empfiehlt es sich, den Oktober gezielt zum Audience Building, Creative-Testing und zur Generierung von First-Party Data zu nutzen, um den stark anziehenden Auktionspreisen im November auszuweichen.
Die zeitliche Vorverlagerung erfordert eine Neujustierung von Retail- und Performance-Marketing-Budgets, um steigenden Auktionspreisen im November strategisch zu entgehen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Experian und Reward ermittelten anhand von 1,4 Mrd. UK-Transaktionen ein Wachstum des Peak-Trading-Fensters um über 10 %; Oktober und Dezember performten besser als der November.
- Laut IMRG starteten 60 % der Retailer ihre Black-Friday-Kampagnen früher als im Vorjahr, die Hälfte verlängerte die Laufzeit und 15 % waren bereits zu Halloween live.
- Barclays-Daten belegen: 60 % der britischen Käufer begannen ihre Suche im Oktober, während 68 % die Echtheit der Deals skeptisch bewerteten.
- PwC prognostizierte einen Rückgang der Black-Friday-Beteiligung von 53 % auf 46 %, bei gleichzeitigem Anstieg der geplanten Pro-Kopf-Ausgaben um 13 % auf 262 £.
- Große Marktteilnehmer zogen nach: Amazons Prime Big Deal Days fanden am 7.–8. Oktober statt, Currys startete Promotions bis zum 29. Oktober.
- Space & Time erzielte beim Luxus-Sale von Wolf durch die Entzerrung ein Paid-Search-Umsatzplus von 131 % bei 90 % mehr Spend, was den ROAS um 22 % steigerte.
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“Analysen von Experian und Reward basieren auf 1,4 Milliarden Transaktionen im Vereinigten Königreich.”
“IMRG stellte fest, dass 60 Prozent der getrackten Händler ihre Black Friday Kampagnen 2025 früher starteten.”
“Barclays fand heraus, dass 60 Prozent der britischen Black Friday Käufer bereits im Oktober mit der Suche begannen.”
“PwC erwartete, dass die Teilnahmequote 2025 von 53 auf 46 Prozent sinken würde.”
“Amazons Prime Big Deal Days fanden am 7. und 8. Oktober 2025 statt.”
“Currys startete seine Black Friday Aktivitäten am 29. Oktober mit einem Niedrigpreisversprechen.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Black Friday 2025: Strategischer Wandel hin zu datengetriebenem Retail Media
Branchenexperten analysieren den Black Friday 2025 in UK und darüber hinaus und verzeichnen ein längeres, komplexeres Shopping-Fenster sowie eine anhaltende Verlagerung hin zu datengetriebenen Audience-First-Strategien. Für das viertägige Event werden in UK Ausgaben von 9,52 Milliarden Pfund prognostiziert, wovon mehr als die Hälfte online getätigt wird, während Marken Kostendruck und das Wachstum von Retail Media ausbalancieren. Marketer verlagern den Fokus von breiter Awareness hin zu performanceorientierten Kampagnen und nutzen Contextual Targeting, Cross-Device-Aktivierung sowie KI-gestützte Creative-Tests. Das erweiterte Zeitfenster, steigende Akquisitionskosten und sich wandelnde Datenschutzvorgaben beschleunigen das Interesse an Identity Solutions und Premium-Placements im Open Web. Zu den hervorgehobenen Taktiken gehören Dynamic Creative Optimization, Programmatic DOOH und Connected TV (CTV) sowie Echtzeit-Messungen zum Nachweis des ROI. Führungskräfte betonen die Konzentration auf langfristige Kundenbeziehungen statt auf kurzfristige Peak-Season-Rabatte.
Revolut schließt Sekundärrunde mit 115 Mrd. $ Bewertung ab
Revolut hat eine sekundäre Aktienverkaufsrunde abgeschlossen, die den Neobank mit 115 Milliarden US-Dollar (ca. 103 Milliarden Euro) bewertet. Der Deal wurde von Glade Brook Capital Partners, Coatue, Durable Capital Partners, T. Rowe Price und Baillie Gifford angeführt und ermöglichte es Mitarbeitern, Aktien zu verkaufen. Das entspricht einer Verdopplung der Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr und 45 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Revolut plant, die Runde zur Mitarbeiterbindung zu nutzen und den Börsengang bis nach 2028 zu verschieben, mit einer angestrebten Doppelnotierung in New York und London zu bis zu 200 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen expandiert global durch die Gründung lokaler Banken in Großbritannien, Mexiko, Australien und Neuseeland sowie durch Lizenzen in Frankreich, Kolumbien, Argentinien und einer vorläufigen US-Genehmigung. In Österreich wird Revolut ab 2027 österreichische IBANs ausgeben und Kapitalertragsteuer einbehalten. Revolut meldete für 2025 einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro (plus 46 %) und einen Vorsteuergewinn von 2,0 Milliarden Euro (plus 57 %). Das Unternehmen strebt mehr als 100 Millionen Kunden weltweit an.
Apple Q4: Neuer CEO Ternus trifft auf Wall Street
Apple hat am Montag nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres vorgelegt, wobei der neue CEO John Ternus zum ersten Mal vor der Wall Street sprach. Analysten erwarteten einen Gewinn je Aktie von 1,99 US-Dollar und einen Umsatz von 113,39 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 11 % im Jahresvergleich. Der Bericht enthält acht Tage Verkäufe des iPhone 18 Pro, aber das faltbare iPhone Duo zum Preis von 2.000 US-Dollar kam erst nach Quartalsende auf den Markt. Apple erhöhte die iPhone-Preise um 100 US-Dollar, was die Nachfrage beeinträchtigen könnte. Zu den Hauptsorgen gehören die Bruttomargen, wobei die Bank of America aufgrund von Komponentenkosteninflation einen 'konservativen Ausblick' nennt, sowie die durch Speicherknappheit verursachte Marktschwäche. Barclays bleibt wegen iPhone-Unsicherheiten und begrenzter KI-Monetarisierung vorsichtig. Die Apple-Aktie ist in diesem Jahr um 27 % gestiegen und übertrifft damit die Konkurrenz, aber die Anleger beobachten die KI-Pläne und die China-Performance genau.
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