Beobachtetes Signal · 29. Okt. 2026 · Agency Appointment · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
BBDO gewinnt Etat von Bosch Power Tools
Wie HORIZONT berichtet, hat BBDO Deutschland nach einem Pitch den internationalen Kreativ-Etat von Bosch Power Tools gewonnen. Die Nachricht ist ein positives Signal für die Omnicom-Agentur, die zuletzt Rückschläge wie den Verlust des Lufthansa-Etats verkraften musste. Weder BBDO noch Bosch Power Tools haben den Sieg offiziell bestätigt; BBDO wollte sich nicht äußern, und ein Sprecher von Bosch Power Tools zeigte sich zurückhaltend. Umfang, Budget und Verantwortlichkeiten des Etats wurden nicht bekannt gegeben. Der Gewinn signalisiert potenzielles Wachstum für BBDO im Werkzeug- und Baubedarf-Sektor.
Relevanz für Adtech/Martech: Dies ist eine bedeutende Veränderung in der Agentur-Kunden-Beziehung im deutschen Werbemarkt, die eine Verschiebung der kreativen Verantwortung anzeigt. Obwohl es sich nicht um eine Technologieentwicklung handelt, beeinflusst es die Mediaplanungs- und Kaufstrategien für Bosch Power Tools.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- BBDO Deutschland hat nach einem Pitch den internationalen Kreativ-Etat von Bosch Power Tools gewonnen.
- Der Sieg wurde weder von BBDO noch von Bosch Power Tools offiziell bestätigt.
- BBDO Deutschland ist eine Omnicom-Agentur.
- BBDO hatte kürzlich den Lufthansa-Etat an Serviceplan verloren.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“BBDO Deutschland wird als Omnicom-Agentur beschrieben.”
Ontologie & Marktkonzepte
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BBDO Germany ernennt Ina Behrendt zum neuen Chief Creative Officer
BBDO Germany besetzt die kreative Führung neu und ernennt Ina Behrendt mit Wirkung zum 1. September 2026 zum Chief Creative Officer. Die Agenturgruppe strebt damit nach mehreren Wechseln eine stabile und nachhaltige Lösung für ihre kreative Ausrichtung an. Behrendt war in den letzten Jahren nicht direkt auf Agenturseite tätig, verfügt laut Branchenberichten jedoch über tiefgreifende Expertise und ein starkes Netzwerk im Talentmarkt. Die Personalentscheidung fällt in den Kontext anhaltender Restrukturierungsdebatten innerhalb globaler Holdingstrukturen. Dabei wird Kritik an den Headquarter-Entscheidungen in New York, London und Paris laut, die strategische Weichenstellungen teils ohne hinreichende Einbindung des lokalen Managements treffen. Der Vorstoß unterstreicht die wachsende Forderung nach mehr Autonomie und lokaler Führungsverantwortung in den nationalen Märkten, um die kreative Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
McCann gewinnt BMW-Kreativetat von Jung von Matt
Der globale Kreativ-Pitch des Automobilherstellers BMW ist mit einem bedeutenden Ergebnis abgeschlossen: Die Omnicom-Tochter McCann hat den Etat gewonnen und löst damit die bisherige Agentur Jung von Matt ab. Die Entscheidung wurde von einem BMW-Sprecher bestätigt, der erklärte, dass das Auswahlverfahren, das Anfang des Jahres begann, zur Vergabe an McCann geführt hat. Zusätzlich wurde der Pitch um den weltweiten Social-Media-Etat entschieden: Der bisherige Betreuer bleibt an Bord, allerdings mit deutlich erweiterten Aufgaben. Der Pitch wird als bemerkenswerter Wechsel in der Agenturlandschaft beschrieben, da McCann ein großes Kreativmandat von einem langjährigen Partner übernimmt. Es wird erwartet, dass dieser Wechsel Auswirkungen auf die Portfolios beider Agenturen und die breitere Werbebranche haben wird.
Liquid Deaths Medienchef sucht LiveRamp-Alternative nach Publicis-Deal
Der Chief Media Officer von Liquid Death, Benoit Vatere, sucht nach der Übernahme durch Publicis Groupe eine Alternative zum Identity-Graph-Anbieter LiveRamp. Vatere stoppte die Nutzung von LiveRamp Anfang August aus Sorge, dass Publicis, das auch für konkurrierende Marken wie Evian und PepsiCo arbeitet, Zugang zu Kundendaten und Kaufmustern von Liquid Death erhalten könnte, möglicherweise um Wettbewerber zu begünstigen. Besonders besorgt ist er über die Nutzung der Daten für das Training von Publicis-KI-Tools. Vatere lehnt auch Lösungen anderer Holdinggesellschaften (z. B. Omnicoms Acxiom, WPP) aus demselben Grund ab. Er erwägt unabhängige Anbieter, besteht aber auf vertraglichen Klauseln, die bei einem Eigentümerwechsel die Beziehung beenden und Daten löschen. Der LiveRamp-Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Analysten betonen, dass Kunden weniger Datenschutz- als Strukturneutralitätsbedenken haben. Alternativen wie Snowflake oder Databricks werden geprüft. Publicis spielt die Abgänge herunter, da Nicht-Publicis-Geschäfte nur etwa 5 % des LiveRamp-Umsatzes ausmachen.
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