Beobachtetes Signal · 7. Feb. 2023 · Earnings Report · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Baillie Gifford und Softbank erleiden massive Tech-Verluste im Jahr 2022
Der Artikel beleuchtet, wie zwei der weltweit führenden Technologie-Investoren hart vom Tech-Abschwung des Jahres 2022 getroffen wurden. Das von Baillie Gifford verwaltete Vermögen sank um 100 Milliarden Pfund beziehungsweise rund 120 Milliarden US-Dollar von 336 Milliarden auf 223 Milliarden Pfund, während Kunden 20 Milliarden Pfund abzogen. Hauptursachen hierfür waren die Kursverluste von Tesla und Shopify. Partner Nick Thomas betonte die langfristige und privat geführte Partnerschaftsstruktur des Unternehmens als strategischen Vorteil. Auch SoftBanks Vision Funds verzeichneten schwere Verluste: Der Wert des Vision Fund 1 sank von 31,4 Milliarden auf 19,9 Milliarden US-Dollar, während der Vision Fund 2 von 48,3 Milliarden auf 30,7 Milliarden US-Dollar fiel, was einem kombinierten Verlust von 28,2 Milliarden US-Dollar entspricht. SoftBank meldete im vierten Quartal 2022 einen Verlust von 5,8 Milliarden US-Dollar und im dritten Quartal 2022 von 10 Milliarden US-Dollar, wobei Didi und WeWork maßgebliche Belastungsfaktoren waren. SoftBank gab an, sich im „Defense Mode“ zu befinden und sich auf drei verschiedene Marktszenarien vorzubereiten.
Technologie-Investorenverluste dieser Größenordnung signalisieren einen breiten Finanzierungsrückgang; da SoftBank ein bedeutender Investor im AdTech- und MarTech-Bereich ist, wird die Kapitalverfügbarkeit für den Sektor direkt beeinträchtigt.
Marktsignale zu Baillie Gifford in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das von Baillie Gifford verwaltete Vermögen sank 2022 um 100 Milliarden Pfund (ca. 120 Milliarden US-Dollar) von 336 Milliarden auf 223 Milliarden Pfund.
- Kunden von Baillie Gifford zogen 2022 insgesamt 20 Milliarden Pfund ab, stark beeinflusst durch Kursrückgänge bei Tesla und Shopify.
- Der Portfoliowert des SoftBank Vision Fund 1 fiel von 31,4 Milliarden investierten US-Dollar auf einen Wert von 19,9 Milliarden US-Dollar.
- Der Portfoliowert des SoftBank Vision Fund 2 sank von 48,3 Milliarden auf 30,7 Milliarden US-Dollar, was zu einem kombinierten Verlust von 28,2 Milliarden US-Dollar über beide Fonds führte.
- SoftBank verzeichnete im Q4 2022 einen Verlust von 5,8 Milliarden US-Dollar sowie im Q3 2022 von 10 Milliarden US-Dollar und befindet sich eigenen Angaben zufolge im „Defense Mode“.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“Baillie Gifford, der berühmte schottische Investor von Tesla, Amazon, Spotify oder Climeworks, steht Anfang 2023 ziemlich angeschlagen....”
“2022 hat auch einen anderen Tech-Großinvestor ziemlich hart erwischt: Softbank....”
“besonders hart haben die Wertverluste der Tesla- und der Shopify-Aktien beigetragen....”
“Baillie Gifford, der berühmte schottische Investor von Tesla, Amazon, Spotify oder Climeworks, steht Anfang 2023 ziemlich angeschlagen....”
“Mit dem Vision Fund haben die Japaner ... unter anderem in Adverity in Österreich investiert....”
“Baillie Gifford, der berühmte schottische Investor von Tesla, Amazon, Spotify oder Climeworks, steht Anfang 2023 ziemlich angeschlagen....”
“besonders hart haben die Wertverluste der Tesla- und der Shopify-Aktien beigetragen....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Analysten-Uptgrades: Nvidia, SpaceX, Apple, Tesla, Marvell, Flutter, Micron
Der Artikel berichtet über eine Reihe von Analysten-Ratingänderungen und Kurszielanpassungen großer Finanzinstitute am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026. Zu den bemerkenswerten Hochstufungen gehören UBS, die Invesco auf Kaufen hochstufen, Morgan Stanley, die Nexa Resources auf Overweight hochstufen, und Citi, die Flutter auf Kaufen hochstufen. TD Cowen stufte Marvell nach dessen Investorentag auf Kaufen hoch, und DA Davidson bekräftigte die Kaufempfehlung für Micron und hob das Kursziel deutlich an. Yorkville Ives initiierte die Coverage für Nvidia und Apple mit Outperform-Ratings. Der Bericht enthält außerdem Bestätigungen und Initiationen für Unternehmen wie Tesla, Abbott Labs und SailPoint. Diese Calls spiegeln die Einschätzungen der Analysten zu Bewertung, Wachstumsaussichten und Marktchancen wider.
ICE und OKX starten Plattform für tokenisierte US-Aktien
OKXICE, das Gemeinschaftsunternehmen der Krypto-Börse OKX und des NYSE-Betreibers Intercontinental Exchange (ICE), hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für eine Handelsplattform für tokenisierte US-Aktien eingereicht. Die Plattform soll rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche betrieben werden und den Handel mit etwa 60 tokenisierten US-Aktien ermöglichen, darunter Nvidia, Apple, Microsoft, Amazon, Tesla, JPMorgan Chase und Walmart. Gehandelt wird auf X Layer, dem Layer-2-Netzwerk von OKX, über zugangsbeschränkte Liquiditätspools auf Basis von Uniswap v4. Die Abwicklung erfolgt on-chain gegen die Stablecoins USDC, USDG oder USDT. Nutzer halten ihre Token in eigenen Wallets, die zugrunde liegenden Aktien werden von Tokenisierungsanbietern verwahrt. Möglich macht dies eine 'Innovation Exemption' der SEC, die tokenisierten Wertpapierplattformen den Betrieb ohne Börsenregistrierung gestattet, allerdings mit strengen Auflagen.
Telekom will mit KI 800 Mio. Euro Umsatz und 2,5 Mrd. Euro Einsparungen erzielen
Die Deutsche Telekom forciert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in allen Geschäftsbereichen. Ziel ist es, bis 2030 außerhalb der USA rund 800 Millionen Euro KI-bezogenen Umsatz mit Unternehmenskunden zu erzielen, nach rund 250 Millionen Euro im Jahr 2026. Gleichzeitig sollen die indirekten Kosten bis 2030 um rund 2,5 Milliarden Euro gegenüber 2023 gesenkt werden, mit Einsparungen von 1,1 Milliarden Euro bis 2027. Wichtige KI-Anwendungen sind der Magenta AI Assistant für Privatkunden, der RAN Guardian Agent für den Netzbetrieb und Automatisierung im Kundenservice. Über 100.000 Mitarbeitende wurden bereits im Umgang mit KI-Tools wie AskT, ChatGPT Enterprise und Microsoft Copilot geschult. Die Telekom setzt dabei auf souveräne KI-Angebote für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, basierend auf eigener Infrastruktur und der Industrial AI Cloud in München. Der Konzern bestätigt seine Prognose.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
