Beobachtetes Signal · 23. Mai 2023 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Anthropic sichert sich 450 Millionen US-Dollar in Series-C-Finanzierungsrunde
Anthropic, ein von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründetes KI-Startup aus San Francisco, hat in einer Series-C-Runde 450 Millionen US-Dollar eingeworben. Die Runde wurde von Sound Ventures angeführt; zu den weiteren Investoren zählen Technologiegiganten wie Google, Salesforce und Zoom. Berichten von TechCrunch zufolge beläuft sich die Unternehmensbewertung auf rund 4 Milliarden US-Dollar. Die Gesamtinvestitionen in Anthropic summieren sich damit auf 1,35 Milliarden US-Dollar, womit das Unternehmen nach OpenAI zu den am stärksten finanzierten KI-Startups gehört. Anthropic plant die Entwicklung eines KI-Algorithmus der nächsten Generation zur Selbstlernen als Nachfolger des Claude-Chatbots, der ein Kontextfenster von 100.000 Token bietet. Zudem strebt das Unternehmen an, in den kommenden zwei Jahren bis zu 5 Milliarden US-Dollar einzunehmen. Zoom kündigte zudem eine Partnerschaft an, um kundenorientierte KI-Produkte zu entwickeln. CEO Dario Amodei betonte die Mission, zuverlässige KI-Dienste bereitzustellen.
Die massive Series-C-Finanzierung von Anthropic in Höhe von 450 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von rund 4 Milliarden US-Dollar verdeutlicht das starke Investorenvertrauen und verschärft den Wettbewerb im Bereich der Foundation-Modelle, was auch für den KI-getriebenen AdTech- und Automatisierungssektor von hoher Relevanz ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Anthropic hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 450 Millionen US-Dollar eingesammelt
- Anführungsspitze durch Sound Ventures mit Beteiligung von Google, Salesforce und Zoom
- TechCrunch schätzt die Unternehmensbewertung von Anthropic auf rund 4 Milliarden US-Dollar
- Die kumulierten Gesamtinvestitionen in Anthropic belaufen sich nun auf 1,35 Milliarden US-Dollar
- Anthropic plant, in den nächsten zwei Jahren bis zu 5 Milliarden US-Dollar aufzubringen
- Zoom kündigte eine Partnerschaft zur Entwicklung kundenorientierter KI-Produkte an
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“Anthropic hat in einer Series C-Runde satte 450 Millionen Dollar erhalten....”
“Damit steht Anthropic an der Spitze der bestfinanzierten KI-Startups und wird nur noch von OpenAI übertroffen, das bisher insgesamt über 11,...”
“An der Finanzierung beteiligten sich neben Sound Ventures unter anderem auch Tech-Giganten wie Google, Salesforce und Zoom....”
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“An der Finanzierung beteiligten sich neben Sound Ventures unter anderem auch Tech-Giganten wie Google, Salesforce und Zoom....”
“Zoom kündigte kürzlich eine Partnerschaft mit dem Scale-up an, um 'kundenorientierte KI-Produkte zu entwickeln'...”
“Der Konkurrent Inflection AI, ein Startup, das einen KI-gestützten persönlichen Assistenten entwickelt, hat beispielsweise bisher 'nur' 225 ...”
Ontologie & Marktkonzepte
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KI-Aktien fallen nach OpenAI-Umsatzbericht
Die Aktien von Nvidia, Oracle, CoreWeave und anderen KI-Unternehmen fielen am Donnerstag, nachdem Details zu den Umsätzen von OpenAI bekannt wurden. OpenAI teilte Investoren mit, dass es Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar erreicht habe, niedriger als die weit verbreitete Zahl von 68 Milliarden US-Dollar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, die 68-Milliarden-Zahl habe Bruttoumsätze von Partnern enthalten, was einen direkteren Vergleich mit Anthropic ermögliche. OpenAI hob außerdem ein Gesamtwachstum von 77 % im dritten Quartal und ein Wachstum von 107 % im Enterprise-Geschäft hervor. Das Unternehmen bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor, mit einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar, und führt frühe Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde von rund 30 Milliarden US-Dollar.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
USA suspendieren Microsoft und Adobe vom Green-Card-Programm
Das US-Arbeitsministerium hat die Suspendierung von Microsoft und Adobe vom Programm zur dauerhaften Arbeitszertifizierung angekündigt, zusammen mit Cognizant, Infosys, Capgemini, Tata, Wipro und HCL. Minister Keith Sonderling nannte aktive Bundesuntersuchungen als Grund für Microsoft und Adobe und kritisierte, dass diese Unternehmen amerikanischen Arbeitnehmern Arbeitsplätze wegnähmen. Vizepräsident JD Vance warf Microsoft konkret vor, entlassene Mitarbeiter durch H-1B-Visuminhaber ersetzt zu haben. Microsoft verteidigte seine Einstellungspraktiken und betonte, dass die Mehrheit seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und die meisten H-1B-Anträge für bestehende Mitarbeiter gestellt würden. Die Ankündigung erfolgte während eines Gipfels im Weißen Haus zur Bekämpfung von H-1B-Betrug, zeitgleich mit der Verleihung der National Medal of Science an mehrere Tech-CEOs durch Präsident Trump.
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