Beobachtetes Signal · 11. Feb. 2026 · Acquisition · Quelle: techcrunch · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Neutral
Aktivistischer Investor Ancora opponiert gegen WBD-Übernahme durch Netflix
Ancora Holdings hat WBD-Aktien im Wert von 200 Millionen US-Dollar erworben und spricht sich öffentlich gegen das 82,7-Milliarden-US-Dollar-Gebot von Netflix zur Übernahme von Warner Bros. Discovery aus. Das Angebot sei unterlegen und birge höhere regulatorische Risiken. Stattdessen unterstützt Ancora ein konkurrierendes Angebot von Paramount und fordert das Management auf, dieses neu zu bewerten. Paramount hat das Angebot nachgebessert und bietet eine Verzögerungsgebühr von 0,25 US-Dollar je Aktie und Quartal ab Ende 2026 sowie die Übernahme der Netflix-Ausstiegsgebühr von 2,8 Milliarden US-Dollar. Ancora kündigte an, gegen den Netflix-Deal zu stimmen und auf der Hauptversammlung 2026 Rechenschaftspflichten einzufordern, falls das Paramount-Angebot ignoriert wird. Es bleibt unklar, ob genügend Aktionäre zum Umdenken bewegt werden können.
Eine milliardenschwere Übernahme von WBD würde den Streaming-Markt, die Content-Inhaberschaft und das CTV-Inventar massiv umgestalten. Der aktivistische Widerstand erhöht die Transaktionsunsicherheit und die regulatorische Prüfung mit weitreichenden Folgen für Werbetreibende und AdTech-Strategien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Netflix hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 82,7 Milliarden US-Dollar für Warner Bros. Discovery vorgelegt.
- Ancora Holdings kaufte WBD-Aktien im Wert von 200 Millionen US-Dollar und lehnt den Netflix-Deal öffentlich ab.
- Ancora favorisiert Paramount und kritisiert das Netflix-Angebot wegen höherer regulatorischer Risiken und geringerer Liquidität.
- Paramount verbesserte sein Angebot durch eine Quartalsgebühr von 0,25 US-Dollar ab Ende 2026 sowie die Übernahme der Netflix-Strafgebühr von 2,8 Milliarden US-Dollar.
- Über 93 Prozent der WBD-Aktionäre hatten zuvor gegen das frühere Paramount-Angebot und für Netflix gestimmt.
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WBD-Board lehnt Paramount-Angebot ab und unterstützt Netflix-Deal
Das Board von Warner Bros. Discovery hat den Aktionären einstimmig empfohlen, das feindliche Übernahmeangebot von Paramount Skydance abzulehnen. Das Gremium stufte die Finanzierung als unzureichend ein und warf Paramount vor, bezüglich einer angeblichen Rückendeckung durch die Ellison-Familie zu täuschen. Das Board äußerte tiefes Misstrauen gegenüber einem undurchsichtigen Treuhandfonds, während Paramount zudem den Finanzpartner Affinity Partners verlor. Paramounts Offerte belief sich auf über 108 Milliarden US-Dollar in bar, während die konkurrierende Netflix-Transaktion mit rund 83 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Der Netflix-Deal sieht vor, WBDs Studio- und Streaming-Assets zu übernehmen und die linearen Netzwerke in eine separate Einheit auszugliedern. Netflix-Co-CEO Ted Sarandos betonte, dass die Entscheidung die Überlegenheit der Netflix-Merger-Vereinbarung unterstreicht. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den WBD-Aktionären.
Paramount plant feindliche Übernahme von Warner Bros. Discovery für 108 Mrd. Dollar
Paramount Skydance hat ein unaufgefordertes, rein barmittelbasiertes Übernahmeangebot in Höhe von 108 Milliarden US-Dollar für Warner Bros. Discovery (WBD) vorgelegt. Der Vorstoß torpediert die bestehende Vereinbarung von WBD, seine Streaming- und Studio-Assets für 83 Milliarden US-Dollar an Netflix zu verkaufen. Während der Netflix-Deal WBD-Aktionären einen variablen Erlös von etwa 21 bis 28 US-Dollar je Aktie in Aussicht stellt, bietet Paramount fixe 30 US-Dollar pro Aktie. Zudem übernimmt Paramount die Breakup-Fee in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar sowie rund 1,5 Milliarden US-Dollar an Finanzierungskosten der Netflix-Transaktion. Sollten regulatorische Hürden den Abschluss über Ende 2026 hinaus verzögern, stellt Paramount eine vierteljährliche Ticking Fee von 650 Millionen US-Dollar bereit. Das WBD-Board prüft Verhandlungen mit Paramount; Netflix besitzt ein vertragliches Nachbesserungsrecht, um die Offerte zu kontern.
Netflix zieht WBD-Gebot zurück, Massive Entlassungen bei Block und KI-Streit
CNBCs Morning Squawk berichtet über bedeutende Marktentwicklungen: Netflix zog sein Angebot für bestimmte Vermögenswerte von Warner Bros. Discovery (WBD) zurück, nachdem das WBD-Board das höhere All-Cash-Übernahmeangebot von Paramount in Höhe von 31 US-Dollar je Aktie als überlegen eingestuft hatte. Paramount treibt eine vollständige Offerte über 108,4 Milliarden US-Dollar für WBD voran. Gleichzeitig kündigte Block den Abbau von über 4.000 Mitarbeitern an, was etwa der Hälfte der Belegschaft entspricht, woraufhin die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 20 Prozent stieg. Im Technologiesektor weigerte sich Anthropic, den Forderungen des US-Verteidigungsministeriums nach uneingeschränkter militärischer Nutzung seiner KI-Modelle nachzugeben, und pocht auf Beschränkungen bei autonomen Waffen sowie Massenüberwachung; Verteidigungsminister Pete Hegseth setzte eine Frist und drohte mit Konsequenzen für die Lieferkette. Unabhängig davon prognostiziert McKinsey, dass sich das investierbare Vermögen von Frauen in den USA zwischen 2023 und 2030 nahezu verdoppeln wird.
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