Beobachtetes Signal · 10. März 2026 · Court Order · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Gericht blockiert Perplexitys KI-Shopping-Agenten auf Amazon vorläufig
Ein US-Bundesrichter hat Amazon eine einstweilige Verfügung erteilt, die Perplexitys KI-Browser Comet vorübergehend den Zugriff auf die Website untersagt. Amazon hatte im November Klage eingereicht und dem Unternehmen vorgeworfen, KI-Agenten verschleiert zu haben, um unbefugt Daten abzugreifen. Richterin Maxine Chesney sah starke Beweise für den unautorisierten Zugriff sowie für den Aufwand von Amazon, das Tool abzuwehren. Amazon argumentierte, die Agenten gefährdeten die Sicherheit von Kundenkonten und erzeugten automatisierten Werbe-Traffic, der für eine korrekte Werbeabrechnung und Messung gefiltert werden muss. Perplexity kritisierte die Klage als Einschüchterung und kündigte Berufung an; das Urteil sieht eine einwöchige Aussetzung vor. Amazon hat bereits Dutzende KI-Agenten – darunter OpenAI's ChatGPT – blockiert, während das Unternehmen mit Rufus seinen eigenen Shopping-Assistenten ausbaut.
Als dominanter Handels- und Werbeakteur setzt Amazon rechtliche Maßstäbe gegen unautorisierte KI-Agenten, was direkte Auswirkungen auf Retail Media, die Erkennung ungültigen Traffics und die Zukunft konversationeller Commerce-Integrationen hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ein US-Bundesrichter erließ eine einstweilige Verfügung, die Perplexitys Comet vorübergehend von Amazon aussperrt.
- Amazon klagte im November und warf Perplexity vor, KI-Agenten für unautorisiertes Scraping verschleiert zu haben.
- Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Amazon erhebliche Ressourcen zur Abwehr des Tools aufgewendet hat.
- Amazon warnt vor Sicherheitsrisiken für Kundenkonten und künstlichem Werbe-Traffic, der die Werbeabrechnung verfälscht.
- Amazon blockierte bereits zahlreiche KI-Agenten (darunter ChatGPT) und entwickelt parallel den eigenen Shopping-Assistenten Rufus.
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US-Gericht kippt Amazons Sperre für KI-Einkaufsassistent von Perplexity
Ein US-Berufungsgericht hat am 5. August 2026 eine einstweilige Verfügung aufgehoben, die den KI-Einkaufsassistenten von Perplexity auf Amazon untersagt hatte. In einem Eilverfahren urteilte das Gericht, dass die KI-Agenten im Auftrag der Nutzer handeln und somit keinen eindeutigen Verstoß gegen den Computer Fraud and Abuse Act (CFAA) darstellen. Perplexity selbst habe vermutlich nicht unbefugt auf Amazons Systeme zugegriffen, da die Nutzer die KI in ihre Kundenkonten gesteuert hätten. Es ist das erste US-Berufungsurteil zur rechtlichen Zulässigkeit nutzergesteuerter, agentischer KI auf Online-Plattformen. Die Entscheidung gilt vorerst nur für das vorläufige Verfahren; die zugrundeliegende Klage von Amazon aus dem November, bei der der Comet-Browser beschuldigt wird, heimlich auf Konten zugegriffen zu haben, ist noch anhängig. Amazon kündigte an, weitere rechtliche Schritte zu prüfen. Das Urteil hat weitreichende Implikationen für die Kontrolle im E-Commerce, die Werbemonetarisierung und den rechtlichen Status von KI-Assistenten.
Amazon gegen Perplexity: Rechtstreit um KI-Shopping-Agenten eskaliert
Amazon ist per Unterlassungserklärung gegen den KI-Browsing- und Agenten-Dienst Comet von Perplexity vorgegangen und untersagt Nutzern das Shopping auf Amazon via Comet. Amazon argumentiert, dass der KI-Shopping-Ansatz intransparent sei und gegen den CFAA sowie kalifornisches Strafrecht verstoßen könnte. Perplexity kontert, es handele sich um eine Mobbing-Taktik zur Wachsthmseindämmung, während man Comet als nutzerfreundliches Tool verteidigt. Der Vorfall beleuchtet Amazons eigene KI-Shopping-Funktionen wie Rufus und verdeutlicht breitere Implikationen für AI Agents im E-Commerce und in der Werbung. Laut Shopify-Daten stiegen der Store-Traffic seit Januar 2025 um das Siebenfache und die Umsätze durch KI-Tools um das Achtfache. Während Perplexity virtuelle Anproben plant, zeigt der Konflikt, wie hart Plattformen gegen externe KI-Agenten vorgehen, um die Kontrolle über Nutzerdaten und Monetarisierung zu behalten.
Amazon verklagt Perplexity; Epic und Google einigen sich im Kartellstreit
Amazon hat beim US-Bezirkshof für den Northern District of California Klage gegen Perplexity AI eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, mit Comet AI unberechtigt auf Amazon-Kundenkonten zuzugreifen und Bot-Aktivitäten als menschliche Interaktionen zu tarnen. Amazon fordert eine Sperrung des KI-Agenten zum Schutz der Datenintegrität. Parallel dazu haben Epic Games und Google einen Vergleich in ihrem langjährigen Kartellstreit vorgeschlagen. Dieser sieht eine weltweite Einigung bis Juni 2032 vor, die unter anderem die Einführung registrierter App Stores und reduzierte Transaktionsgebühren regelt. Googles Gebühren sollen je nach Transaktion auf 20 % oder 9 % sinken, wobei Entwickler bei Nutzung alternativer Zahlungsmethoden die Abrechnungsgebühren von Google umgehen können. Unabhängig davon hat People Inc. (ehemals Dotdash Meredith) eine KI-Lizenzvereinbarung mit Microsoft unterzeichnet, um als Launch-Partner im Publisher Content Marketplace von Microsoft aufzutreten. Das Pay-per-Use-Modell soll Publisher für die Nutzung ihrer Inhalte durch KI entlohnen, was CEO Neil Vogel als starke Bestätigung des Wertes von Medieninhalten wertet.
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