Beobachtetes Signal · 16. Okt. 2026 · Agency Review · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Aldi Süd: Nur noch zwei Holdings im globalen Kreativpitch

Zusammenfassung des Signals

Aldi Süd hat das Teilnehmerfeld für den Pitch um den globalen Kreativetat auf zwei internationale Werbeholdings reduziert, wie HORIZONT berichtet. Die bisherige Etathalterin Antoni und deren Muttergesellschaft Omnicom sind ausgeschieden. Antoni hat seine Mitarbeitenden bereits über die Entscheidung des Kunden informiert. Die Finalrunde wird entscheiden, welche Holding den Zuschlag erhält. Diese Entwicklung ist Teil eines großen Agentur-Review-Prozesses des Discounters.

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Eine wichtige Pitch-Entscheidung eines großen Einzelhändlers wie Aldi Süd beeinflusst die Agenturlandschaft und signalisiert Veränderungen in Kunden-Agentur-Beziehungen, ist aber keine Branchenrevolution.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Aldi Süd hat den globalen Kreativpitch auf zwei internationale Werbeholdings reduziert.
  • Die bisherige Agentur Antoni und deren Muttergesellschaft Omnicom sind ausgeschieden.
  • Antoni hat seine Mitarbeitenden über die Entscheidung informiert.
  • Die Finalrunde wird die siegreiche Holding bestimmen.

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“Etathalter Antoni und dessen Muttergesellschaft Omnicom sind nach Informationen von HORIZONT ausgeschieden.”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Horizont•Veröffentlicht: 16. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Finale mit zwei Holdings: Aldi sortiert Antoni und Omnicom beim weltweiten Kreativpitch aus”

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Agency2. Nov. 2026

Lidl bündelt Media bei Omnicom, Havas und Unbound bleiben

Der zum Schwarz-Konzern gehörende Discounter Lidl hat nach einem Europa-Pitch seine Mediaplanung und -einkauf für 30 Länder bei Omnicom Media Group gebündelt. Die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) wird jedoch von Havas Media betreut, und die Mediaplanung für Deutschland bleibt bei der unabhängigen Agentur Unbound Media. Lidl erklärte, dass die Konsolidierung darauf abzielt, internationale Synergien mit lokaler Marktkompetenz zu verbinden, und die Partnerschaft ab dem 1. März 2027 vertieft wird. Omnicom Media erhielt zudem einen Technologieauftrag zur Entwicklung einer KI-Plattform. Die Entscheidung lässt Omnicom Media nicht alle DACH-Aufgaben konsolidieren, da bestehende Kundenkonflikte mit Edeka und Rewe bestehen. Die Mediaausgaben von Lidl in Deutschland werden auf rund 600 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Auch Kaufland, ebenfalls Teil der Schwarz-Gruppe, hat seinen Mediaetat ausgeschrieben, ein Ergebnis steht noch aus.

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Retail Media3. Juli 2026

Aldi Süd baut internes Retail-Media-Team auf

Aldi Süd plant einen strategischen Wandel hin zu Retail Media und richtet in der internationalen Zentrale eine neue Abteilung für das entsprechende Geschäft ein. Dieser Schritt markiert eine Abkehr von der bisherigen Praxis in den deutschen Filialen, wo bislang überwiegend Eigenwerbung geschaltet wurde. Zuvor hatte der Discounter Loyalitätsprogramme und Retail Media öffentlich noch als irrelevant eingestuft. Der Bericht der Lebensmittelzeitung verweist in diesem Kontext zudem auf Aldi Suisse und dessen Chef Jerome Meyer. Die Meldung wurde am 3. Juli 2026 von Manfred Stockburger veröffentlicht und unterstreicht das zunehmende Engagement großer Discounter im digitalen Werbemarkt, was den Wettbewerb unter den Retail Media Networks (RMN) weiter verschärfen dürfte.

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Retail Media6. Juli 2026

Aldi baut eigene Retail-Media-Einheit am internationalen Standort auf

Aldi Süd bereitet einen strategischen Kurswechsel vor und etabliert an seiner internationalen Zentrale eine neue Abteilung für das Retail-Media-Geschäft. Bislang beschränkte sich die In-Store-Kommunikation des Discounters auf Eigenwerbung, wobei Führungskräfte – wie etwa Aldi-Suisse-Chef Jerome Meyer – Loyalitätsprogramme und Retail Media in der Vergangenheit öffentlich eher kritisch oder zurückhaltend bewerteten. Der Bericht der Lebensmittel Zeitung (LZ) vom 6. Juli 2026 lässt jedoch offen, wann der offizielle Start erfolgt, welchen Umfang das Angebot haben wird, welche Technologie- oder Handelspartner eingebunden sind und welche konkreten Produktfeatures geplant sind. Dennoch markiert dieser Schritt einen potenziell bedeutenden Wandel für den europäischen Markt, da der Einstieg eines der größten Discounter-Netzwerke neue Potenziale für First-Party-Data und Inventar eröffnet.

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