Beobachtetes Signal · 28. Juli 2026 · Research Report · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
AI Shopping wird Mainstream: Wichtige Kennzahlen für 2026
Ein MarTech-Bericht aggregiert Marktdaten von 2026 und belegt die rapide Konsumentenadaption von KI-Tools bei der Kaufentscheidung. Zentrale Ergebnisse: 43 % der US-Verbraucher nutzen KI-Assistenten für die Produktrecherche, und 46 % beginnen ihre Customer Journey direkt auf KI-Plattformen. Der durch KI vermittelte Traffic auf Retail-Websites verzeichnete laut Adobe ein explosives Wachstum von 1.200 % im Jahresvergleich – bei gleichzeitig um 31 % höheren Conversion Rates. Zwar verifizieren 86 % der Nutzer KI-Empfehlungen über Drittquellen, doch Prognosen von NielsenIQ zeigen bereits ein enormes Marktpotenzial: Bis 2030 könnten autonome 'Agentic Shoppers' 190 bis 385 Milliarden US-Dollar des US-E-Commerce-Umsatzes ausmachen. Die branchenübergreifende Analyse von Product.ai, L.E.K. Consulting, Gartner und weiteren verdeutlicht den massiven Handlungsdruck für Marketing-, Traffic-, Attributions- und Customer-Experience-Strategien von Händlern und AdTech-Anbietern.
Die breite Etablierung von KI-Assistenten in der Produktsuche sowie drastisch steigende KI-Referral- und Conversion-Raten erzwingen eine grundlegende Neuausrichtung von Akquisitions-, Attributions- und Commerce-Strategien für Retailer, Publisher und AdTech-Anbieter.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 43 % der US-Online-Käufer nutzten in den letzten 90 Tagen KI-Assistenten zur Produktrecherche; 20 % setzten KI beim letzten Kauf über 50 US-Dollar ein (Product.ai).
- 46 % der KI-Nutzer starten ihre Kaufentscheidungsphase mittlerweile auf einer dedizierten KI-Plattform – gegenüber 25 % im Jahr 2024 (L.E.K. Consulting).
- Adobe verzeichnet ein Plus von 1.200 % YoY beim KI-generierten Traffic auf US-Retail-Websites; diese Besucher konvertieren um 31 % besser als sonstige Traffic-Quellen (Adobe).
- 86 % der US-Konsumenten, die KI zur Produktrecherche verwendeten, verifizierten die Empfehlung vor dem Kauf über eine weitere Quelle (Product.ai).
- Autonome KI-Agenten ('Agentic Shoppers') könnten bis 2030 zwischen 190 und 385 Mrd. US-Dollar bzw. 10 bis 20 % des gesamten US-E-Commerce-Volumens generieren (NielsenIQ).
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“1 in 4 customers already turn to AI-powered platforms as their primary source when searching for information, making purchase decisions or f...”
“Just over half of consumers are open to AI tools that help them find coupons and deals; far fewer are comfortable with AI handling transacti...”
“MarTech is owned by Semrush Inc. We remain committed to providing high-quality coverage of marketing topics. Unless otherwise noted, this pa...”
“Pamela Parker is Research Director at Third Door Media's Content Studio, where she produces MarTech Intelligence Reports and other in-depth ...”
“June's HubSpot updates are focused on turning information you already have into something HubSpot can act on directly....”
“Agentic shoppers could account for $190 billion to $385 billion in U.S. ecommerce spending by 2030, capturing 10% to 20% of total online ret...”
“The following stats are drawn exclusively from reports published in 2026 and are organized by what each tells us about how consumers and bus...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
KI-Shopping wächst: Fehlendes Vertrauen bremst autonome Transaktionen aus
Neue Daten von Exploding Topics belegen eine breite Akzeptanz von KI beim Shopping: 77,6 % der Konsumenten nutzten in den letzten sechs Monaten KI-Tools beim Einkaufen, über 43 % sogar wöchentlich. Dennoch existiert eine klare Vertrauensgrenze beim eigentlichen Checkout. Zwar gaben 68,64 % der Befragten an, dass KI sie zu Käufen inspirierte, die sie sonst nicht getätigt hätten, doch mehr als die Hälfte lehnt das Speichern von Zahlungsdaten durch KI ab. Die Mehrheit würde KI ein autonomes Budget von exakt 0 US-Dollar einräumen; selbst Intensivnutzer deckeln autonome Ausgaben meist bei maximal 50 US-Dollar. Für Marketer bedeutet dies: KI etabliert sich fest als Decision-Layer für Research und Consideration, während die finale Transaktion strikt menschlich bleibt. Dies erhöht die strategische Relevanz von Generative Engine Optimization (GEO) und der Präsenz in KI-gestützten Empfehlungen massiv.
Criteo-Report: KI unterstützt Produktrecherche, schließt aber noch keine Käufe ab
Der „2026 Commerce & AI Trend Report“ von Criteo, basierend auf einer Verbraucherbefragung von Januar bis Februar 2026 mit 6.379 Teilnehmern in den USA, UK, Deutschland, Frankreich, Japan und Südkorea, zeigt, dass KI eine zentrale Rolle bei der Produktsuche einnimmt, Transaktionen jedoch selten autonom abschließt. Marktplätze (36 %) und Suchmaschinen (28 %) bleiben die dominanten Einstiegspunkte, während KI-Assistenten als ergänzender Kanal 14 % ausmachen. Verbraucher nutzen KI primär für Recherche und Vergleiche – fast die Hälfte nutzt KI-Tools für Produktvergleiche, aber nur 8 % geben an, direkt über diese Tools einzukaufen. Visuelle (44 %) und sprachbasierte (26 %) Suche gewinnen an Bedeutung. Für den Kaufabschluss sind Vertrauensfaktoren wie Datenschutz (46 %), Schutz vor manipulierten Inhalten (52 %) sowie starke Markenbekanntheit (75 %) weiterhin entscheidend für Retail Media und Marketingstrategien.
Wie Marken für KI-Shopping-Agenten sichtbar und empfohlen werden
Gesponsert von Adobe Commerce beleuchtet der Artikel, wie KI-Shopping-Assistenten wie ChatGPT und Gemini die Produktsuche revolutionieren und neue Anforderungen an die Auffindbarkeit im E-Commerce stellen. Laut Adobe stieg der durch KI vermittelte Traffic auf US-Retail-Websites im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 393 Prozent und konvertiert um 42 Prozent besser als anderer Traffic. Untersuchungen zeigen jedoch, dass der durchschnittliche AI-Readiness-Score von US-Produktdesktopseiten bei nur 66 Prozent liegt, was auf mangelnde Maschinenlesbarkeit hinweist. Der Beitrag empfiehlt die Priorisierung umsatzstarker SKUs, die Ergänzung strukturierter Produktdaten wie Titel und Spezifikationen sowie den Einsatz von Audits mit Tools wie dem AI Content Visibility Checker von Adobe. Ergänzt wird dies durch Zitate von Adobe-Vertretern und BCG-Warnungen vor Risiken im Zeitalter des Agentic Commerce.
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