Beobachtetes Signal · 9. Jan. 2024 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
KI-Stellenangebote seit fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen
Eine StepStone-Analyse deutscher Stellenanzeigen von Januar 2019 bis Oktober 2023 belegt ein starkes Wachstum KI-bezogener Rollen. Das Inseratsvolumen für Künstliche Intelligenz legte im Fünfjahresvergleich um rund 50 Prozent zu, während die Nachfrage nach KI-Fachwissen – darunter Deep Learning, Prompting und Machine Learning – seit 2019 um 46 Prozent wuchs. Gleichzeitig stieg die Relevanz von Soft Skills in Stellenprofilen um 190 Prozent, angeführt von Flexibilität (+38 %), Kommunikation (+35 %), Lernbereitschaft (+34 %) und Kreativität (+27 %). Nach einer frühen Nachfragespitze in den Jahren 2021 und 2022 stabilisierte sich der Markt 2023 auf hohem Niveau. LinkedIn meldet zudem ein monatliches Wachstum von 75 Prozent bei KI-Kenntnissen in Nutzerprofilen. Über 80 Prozent der Arbeitgeber favorisieren inzwischen eine kompetenzbasierte Einstellung statt klassischer Abschlüsse. Dr. Tobias Zimmermann von The StepStone Group betont, dass soziale Kompetenzen neben technischem Know-how entscheidend bleiben und nicht-automatisierbare Aufgaben fair vergütet werden müssen.
Die Daten verdeutlichen fundamentale Veränderungen im Recruiting und bei der Workforce-Strategie, bei denen die Kombination aus technischer KI-Kompetenz und ausgeprägten Soft Skills an Bedeutung gewinnt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- StepStone analysierte deutsche Stellenanzeigen von Januar 2019 bis Oktober 2023 hinsichtlich KI- und Soft-Skill-Anforderungen.
- KI-bezogene Stellenangebote stiegen im Fünfjahresvergleich um rund 50 Prozent.
- Die Nachfrage nach KI-Fachwissen wie Deep Learning, Prompting und Machine Learning wuchs seit 2019 um 46 Prozent.
- Die Nennung von Soft Skills in Anzeigen legte um 190 Prozent zu: Flexibilität (+38 %), Kommunikation (+35 %), Lernbereitschaft (+34 %) und Kreativität (+27 %).
- LinkedIn verzeichnet ein monatliches Plus von 75 Prozent bei KI-Kompetenzen in Profilen; über 80 Prozent der Arbeitgeber bevorzugen kompetenzbasiertes Recruiting.
- Die Nachfrage nach KI erreichte 2022 einen Höchststand und blieb 2023 auf einem stabil hohen Niveau.
- Dr. Tobias Zimmermann (The StepStone Group) hebt die Bedeutung menschlicher Fähigkeiten und fairer Entlohnung für nicht-automatisierbare Aufgaben hervor.
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Gehaltsplus durch KI-Kompetenzen: Marktanalyse zeigt signifikante Prämien
Eine aktuelle Randstad-Analyse von 2,4 Millionen deutschen Stellenausschreibungen belegt, dass Kandidaten mit KI-Kompetenzen branchen- und regionsübergreifend deutlich höhere Gehälter erzielen. Berufseinsteiger in der Softwareentwicklung ohne KI-Kenntnisse verdienen rund 50.000 Euro, mit entsprechenden Fähigkeiten steigt das Gehalt auf etwa 60.000 Euro. Im Kundenservice variieren die Bezüge je nach KI-Profil zwischen 30.000 und 37.000 Euro. Prompt Engineers gehören mit rund 83.000 Euro zu den Spitzenverdienern in Deutschland, während im Vereinigten Königreich etwa 2.000 Euro mehr gezahlt werden. Zudem zeigt der Report, dass Vakanzen mit geforderten KI-Kompetenzen im Schnitt länger unbesetzt bleiben. Der Beitrag wurde am 10. Juli 2026 von der Lebensmittelzeitung der DFV Mediengruppe veröffentlicht.
KI- und Hybrid-Kompetenzen dominieren den Arbeitsmarkt 2026
Eine von OnlineMarketing.de zitierte Cornerstone-Studie zeigt einen massiven Wandel der globalen Job-Anforderungen für das Jahr 2026. Technische und KI/ML-Kompetenzen haben drastisch zugelegt, wobei KI-bezogene Fähigkeiten in drei Jahren um 245 Prozent stiegen und KI-Wissen zur Grundvoraussetzung über alle Rollen hinweg wird. Traditionelle, leicht automatisierbare Aufgaben gehen hingegen stark zurück (Datenpflege -75 %, einfache Buchhaltung -65 %, juristische Recherche -28 %), was den Trend zu Hybrid-Profilen beschleunigt, die technische Expertise mit menschlichen Stärken verbinden. Neben KI wachsen Cybersecurity-Kompetenzen (+31 %), Green Technologies (+156 %), nachhaltiges Management (+180 %) und Erneuerbare-Energien-Systeme (+165 %). Auch Soft Skills erleben ein Comeback, angeführt von emotionaler Intelligenz (+95 %), kreativem Denken (+18 %) und Resilienz (+42 %). Im Tech-Sektor legen AI Engineers (+245 %), Security Specialists (+95 %) und Cloud Architects (+85 %) zu, während Junior Developers (-45 %), QA Tester (-70 %) und der klassische IT-Support (-55 %) rückläufig sind. Die Studie unterstreicht, dass Upskilling und kontinuierliches Lernen für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sind.
Deutschland verzeichnet starken Anstieg bei KI-Stellenausschreibungen
Die Nachfrage nach KI-Kompetenzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt steigt signifikant an. Laut Daten der Jobplattform Indeed, über die die Lebensmittelzeitung berichtet, wurden im ersten Quartal 2026 in Deutschland 288 neue Jobtitel registriert, bei denen die Implementierung von Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt steht. Damit liegt Deutschland vor dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Auffallend ist, dass rund 64 % dieser KI-geprägten Positionen außerhalb des Technologiesektors angesiedelt sind. Insgesamt machen KI-bezogene Vakanzen bereits 4,2 % aller ausgeschriebenen Stellen in Deutschland aus. Die Entwicklung unterstreicht, dass KI-Fähigkeiten zunehmend branchenübergreifend zur Kernanforderung werden und Unternehmen verstärkt in operative KI-Kompetenzen investieren.
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