Beobachtetes Signal · 8. Jan. 2025 · Research Report · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
KI am Arbeitsplatz: Divergierende Erwartungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden
Eine neue Qualtrics-Studie offenbart eine signifikante Kluft bezüglich der KI-Adoption am Arbeitsplatz. Während Führungskräfte Produktivitätssteigerungen betonen, priorisieren Mitarbeitende die Qualitätsverbesserung. Weltweit vertrauen nur 53 Prozent der Befragten darauf, dass ihre Vorgesetzten KI effektiv einsetzen. Zudem besteht eine Differenz von 17 Prozentpunkten bei der Frage, ob das Wohlbefinden der Angestellten über dem Profit steht. US-amerikanische Arbeitnehmende fokussieren sich auf Produktivität, europäische hingegen auf Qualität. Erfüllt das Arbeitsumfeld die Erwartungen, steigt das Vertrauen in die KI-Implementierung um das Vierfache. Qualtrics empfiehlt fünf Maßnahmen für einen erfolgreichen Rollout, darunter klare Ziele, gezielte Unterstützung, den Einsatz interner KI-Befürworter, eine sorgfältige Tool-Auswahl sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen HR und IT.
Die Studie liefert wertvolle Umfragedaten zum Vertrauen von Mitarbeitenden und zur KI-Adoption, was für MarTech- und CX-Anbieter sowie unternehmensweite KI-Transitionen relevant ist, jedoch das operative AdTech-Geschäft oder den Media Buying-Bereich nicht direkt beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Qualtrics befragte weltweit 35.000 Angestellte für die Studie zur KI-Nutzung am Arbeitsplatz.
- Lediglich 53 % der Mitarbeitenden glauben, dass ihre Führungskräfte KI effektiv einsetzen können.
- Es gibt eine Differenz von 17 Prozentpunkten zwischen Führungskräften und Angestellten hinsichtlich der Priorisierung von Wohlbefinden versus Profit.
- 47 % der Angestellten möchten durch KI gewonnene Zeit in die Qualitätsverbesserung investieren, während 27 % die Quantität erhöhen wollen.
- US-Beschäftigte priorisieren Produktivität, während europäische Angestellte die Qualitätsverbesserung in den Vordergrund stellen.
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1 verknüpfte Unternehmen“A new study by Qualtrics shows a clear discrepancy between management and employee expectations when introducing artificial intelligence....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Zendesk ernennt Rachita Sundar zur CFO
Zendesk gab die Ernennung von Rachita Sundar zur Chief Financial Officer bekannt, wirksam ab dem 28. September 2026. Sundar bringt über 20 Jahre Erfahrung in Finanz- und Betriebsführung bei Technologieunternehmen wie Microsoft Azure, HubSpot und Qualtrics mit und folgt auf Julie Swinney, die zur Chief Administrative Officer und Executive Sponsor des Employee Service Geschäfts wechselt. Bei Qualtrics unterstützte Sundar die Finanzierung und den Abschluss der 6,75 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von Press Ganey Forsta. CEO Tom Eggemeier hob ihre finanzielle Strenge und operative Expertise hervor, während Zendesk sich zu einem Milliarden-AI-Geschäft entwickelt.
Verbraucher vertrauen KI-Beratung, lehnen aber autonome Einkäufe ab
Laut einer Umfrage von ACI Worldwide unter mehr als 3.300 US-amerikanischen und britischen Verbrauchern würden lediglich 7 % der Fashion-Käufer einem KI-Assistenten erlauben, Einkäufe ohne vorherige Genehmigung zu tätigen. Satte 53 % lehnen autonome Kaufabwicklungen durch KI grundsätzlich ab. Während Konsumenten KI-Funktionen wie Preissenkungs-Alerts und händlerübergreifende Preisvergleiche schätzen, fordern sie die uneingeschränkte Kontrolle über die finale Transaktion. Retailer können Kundenbindung stärken, indem sie KI-Assistenten für Bestellverfolgung, Retouren und Promotionen in ihre Apps integrieren. Datenschutz bleibt jedoch eine erhebliche Hürde: Laut dem Qualtrics XM Institute befürchten 53 % der globalen Verbraucher Datenschutzrisiken durch KI-gestützten Support. Experten empfehlen Händlern daher, KI als beratende Kuratierungsinstanz anstelle eines autonomen Entscheidungsträgers zu positionieren und Transparenz zu priorisieren.
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