Beobachtetes Signal · 16. Juli 2026 · Study Release · Quelle: Horizont · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral

AGF-Plattformstudie 2026-I: Discovery prägt die Zukunft des Fernsehens

Zusammenfassung des Signals

Die AGF-Plattformstudie 2026-I zeigt, dass das lineare Fernsehen zwar das primäre Einsteigertor für den Videokonsum in Deutschland bleibt, Smart-TV-Benutzeroberflächen, Streaming-Apps und Direktwahltasten auf Fernbedienungen jedoch zunehmend steuern, welche Inhalte Zuschauer entdecken. Laut der Studie nutzen 56,2 Prozent der Deutschen Plattformtasten zumindest gelegentlich, während der Anteil der Intensivnutzer leicht zurückgegangen ist. Diese Ergebnisse verdeutlichen eine Verschiebung bei den Gatekeepern der Content Discovery, was direkte Auswirkungen auf Broadcaster, Streaming-Dienste und TV-Werbetreibende hat. Die veränderten Zugangswege beeinflussen maßgeblich die Sichtbarkeit von Inhalten, den Inventarzugang sowie die Monetarisierungsstrategien im deutschen Fernsehmarkt.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die AGF-Studie verdeutlicht die Verschiebung der Content-Discovery-Pfade hin zu Smart-TV-UIs und Streaming-Apps, was die Auffindbarkeit von Inhalten, den Inventarzugang und die Monetarisierung für Broadcaster, Streaming-Dienste und TV-Werbetreibende im deutschen Markt direkt beeinflusst.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • AGF veröffentlicht die 'AGF-Plattformstudie 2026-I'.
  • 56,2 Prozent der Deutschen nutzen Plattformtasten der Fernbedienung mindestens gelegentlich; die regelmäßige Nutzung ist leicht rückläufig.
  • Das lineare Fernsehen bleibt der wichtigste Einstiegspunkt für die Videonutzung in Deutschland.
  • Smart-TV-Oberflächen, Streaming-Apps und Direktwahltasten beeinflussen zunehmend, welche Inhalte Zuschauer finden.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Horizont•Veröffentlicht: 16. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “AGF-Plattformstudie 2026-I: Die Zukunft des Fernsehens entscheidet sich vor dem Programm”

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Connected TV (CTV) & OTT17. Juli 2026

Studie zeigt signifikante Verschiebungen im Werbemarkt zwischen TV, Streaming und YouTube

Die neunte Ausgabe der „Screens in Motion“-Studie von TV Spielfilm Plus (Burda Verlag), basierend auf einer YouGov-Onlinebefragung von 2.000 Deutschen ab 16 Jahren aus dem März 2026, verzeichnet einen neuen Höchstwert des täglichen Videokonsums von 4 Stunden und 33 Minuten. Lineares TV bleibt mit 65 Prozent monatlicher Nutzung der Spitzenreiter, verliert jedoch Reichweite bei jüngeren Zielgruppen, während Streaming-Abonnements 60 Prozent erreichen. YouTube etabliert sich mit 41 Prozent als Hybrid aus Streaming und Social Media. Die Werbeaufmerksamkeit variiert je nach Kanal (TV 65 Prozent, Social Media 55 Prozent), wobei zwei Drittel regelmäßig ein Second Screen nutzen und personalisierte Werbung am wenigsten als störend empfunden wird (7 Prozent). Die Untersuchung unterstreicht die zunehmende Marktdiversifizierung und fordht Werbetreibende auf, Kontext, Second-Screen-Verhalten und Relevanz stärker zu berücksichtigen.

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CTV15. Juli 2026

Netflix ist die sichtbarste App auf Smart-TV-Oberflächen

Eine neue Plattformstudie der AGF Videoforschung verknüpft technische Smart-TV-Standardeinstellungen mit dem Nutzerverhalten, um TV-User-Journeys in Deutschland zu kartieren. Grundlage sind über 2.500 Kantar-Interviews von Februar bis April. Die Ergebnisse zeigen, dass das Einschalten des Fernsehers fast ausschliesslich über die Fernbedienung erfolgt (96,8 %). Nach dem Einschalten landet die Mehrheit direkt beim klassischen Live-TV (68,2 %), während 29,6 % eine Benutzeroberfläche sehen, die weiteres Handeln erfordert. Netflix erweist sich als die auf Smart-TV-Home-Screens am häufigsten sichtbare App (47,4 %). Zudem verfügen 54,0 % der Befragten über mindestens eine Direkttaste für Streaming-Dienste auf der Fernbedienung. Die Studie belegt ausserdem, dass jüngere Zuschauer häufiger direkt in Streaming-Diensten starten und der Zugriff auf Mediatheken zunehmend vom Red Button zu Internetmenüs oder App-Kacheln wandert.

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AI in Filmmaking8. Okt. 2026

Ben Afflecks KI-Wissen geht viral

Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.

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