Beobachtetes Signal · 24. Jan. 2023 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Criteo-Agenturreport 2023: Überleben nur für Fünftel oberstes Ziel
OnlineMarketing.de fasst den Criteo-Agenturreport 2023 zusammen, basierend auf einer Befragung von über 800 Führungskräften in Agenturen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA. Loyalität und Innovation gelten mit jeweils 42 Prozent als wichtigste Kundenziele, während das Überleben von 21 Prozent genannt wird. Medienstrategien werden durch die Adaption neuer Kanäle, verbesserte Customer Experiences, Datenschutzvorgaben und makroökonomische Bedingungen geprägt. Insbesondere Retail Media und Connected TV gelten als vielversprechende Kanäle; 66 Prozent erwarten von Retail Media einen höheren ROI als von Search oder Social. Die Omnichannel-Steuerung bleibt essenziell, wobei 51 Prozent den Fokus auf Performance legen und 47 Prozent Brand Awareness schätzen. Brian Gleason von Criteo betont die rasante Ausbreitung neuer Kanäle wie Audio, Retail Media und CTV sowie die wachsende Bedeutung von First-Party-Data und Closed-Loop-Reporting.
Branchen-Trenddaten von einem AdTech-Anbieter, keine signifikante Plattform-Veröffentlichung oder Earnings-Meldung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Criteo befragte im November 2022 über 800 Agentur-Führungskräfte in Deutschland, UK, Frankreich und den USA.
- Loyalität und Innovation sind mit jeweils 42 Prozent die Top-Kundenziele, Überleben wird von 21 Prozent genannt.
- Strategietreiber sind neue Kanäle und Customer Experience (je 52 Prozent) sowie Datenschutz (38 Prozent) und Wirtschaftslage (35 Prozent).
- Retail Media und Connected TV gelten als Wachstumstreiber; 66 Prozent erwarten höheren ROI als bei Search oder Social.
- Omnichannel-Management hat Priorität: 51 Prozent fokussieren Performance, 47 Prozent priorisieren Brand Awareness.
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Criteo SSP von Frost & Sullivan für Commerce Media Innovation ausgezeichnet
Laut einer Pressemitteilung vom 5. Oktober 2026 wurde die Supply-Side-Platform von Criteo von Frost & Sullivan für ihre herausragende Innovationskraft im Bereich Commerce Media ausgezeichnet. Diese Anerkennung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Retail Media und zielgerichteter Vermarktung im programmatischen Ökosystem. Die Technologie ermöglicht es Marketer und Publishern, datenbasierte Kampagnen effizienter auszuspielen und Commerce-Daten nahtlos zu integrieren. Die Auszeichnung positioniert Criteo als einen der führenden Technologieanbieter, der die Transformation des digitalen Werbemarktes hin zu zielgerichteten, datenschutzkonformen Handelsmedien maßgeblich vorantreibt und neue Maßstäbe für die Monetarisierung von Inventar setzt.
Apple blockiert heimlich Adtech-Firmen im iOS 27 Safari-Update
Apple hat damit begonnen, Adtech-Unternehmen zu blockieren, die Nutzer über Safari verfolgen, und zwar im Rahmen des iOS 27-Updates, das Mitte September veröffentlicht wurde. Zu den ersten betroffenen Unternehmen gehören The Trade Desk, LiveRamp, ID5, Permutive und Experian's Audigent. Die Blockade erfolgt, indem Safari die Kommunikation mit diesen Firmen einstellt, was Datenerfassung und Anzeigenauslieferung verhindert. Einige Unternehmen wie Zeta's LiveIntent, Lotame und Yahoo's ConnectID waren nicht betroffen. Apple hat außerdem Code in WebKit eingebaut, um die Sperrliste dynamisch erweitern zu können. Der Schritt hat in der Werbebranche Besorgnis ausgelöst, insbesondere bei ID-Unternehmen, da Apple nicht direkt mit ihnen konkurriert und die Blockade mit Datenschutzgründen rechtfertigen kann. Die Auswirkungen sind derzeit aufgrund der geringen Verbreitung von iOS 27 begrenzt, deuten aber auf eine langfristige Herausforderung für identitätsbasierte Werbung hin.
OpenAIs Weg zu 25 Mrd. $ Werbeumsatz: Fünf zentrale Hürden
Das Werbegeschäft von OpenAI, das vor sieben Monaten gestartet wurde, erzielt Berichten zufolge eine annualisierte Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar, mit Prognosen von 25 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen bis Ende dieses Jahres und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030. Werbetreibende nennen jedoch erhebliche Hindernisse, die einer Ausweitung der Ausgaben über Testbudgets hinaus im Wege stehen. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören unzureichende Messung und Attribution, starre Vertragsbedingungen, die Bedenken hinsichtlich Daten und Haftung aufwerfen, unzureichendes Inventar sowie die Notwendigkeit, den Werbetreibendenkreis durch Integrationen wie Shopify um KMU zu erweitern. Um dieses Wachstum zu unterstützen, geht OpenAI Partnerschaften mit AdTech-Unternehmen wie Criteo und Kargo ein, um die Reichweite zu vergrößern. Auch der Ausbau der Infrastruktur ist entscheidend, um die Nachfrage zu decken. Branchenbeobachter merken an, dass OpenAI diese Herausforderungen bewältigen muss, um mit etablierten Plattformen wie Google und Meta zu konkurrieren, insbesondere angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich KI-Sicherheit und Datenschutz.
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