Beobachtetes Signal · 2. Juli 2018 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Adobe Digital Trends: Design-orientierte Unternehmen doppelt so erfolgreich
Der Creative & Design Report der Adobe Digital Trends Studie 2018 zeigt, dass designorientierte Unternehmen ihre Wettbewerber deutlich übertreffen: Sie erzielen eine Erfolgsquote von 32 Prozent gegenüber 17 Prozent bei weniger designfokussierten Firmen. Die weltweite Befragung von rund 2.700 Kreativentscheidern verdeutlicht, dass kreativ gestaltete Customer Experiences ein um 36 Prozent schnelleres Umsatzwachstum ermöglichen. Entsprechende Experience Businesses prognostizieren für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von rund 60 Prozent. Der Erfolg hängt zunehmend von Designqualität, Technologie, Talenten und kollaborativen Workflows ab. Zudem erweist sich Künstliche Intelligenz als Fundament für maßgeschneiderte Kampagnen: Über die Hälfte der Führungskräfte nutzt KI bereits zur Datenanalyse, während rund 30 Prozent KI in kreativen Prozessen einsetzen. Personalisierte Echtzeit-Erlebnisse bleiben zentral, während interne Abläufe und die Mitarbeiterbindung Herausforderungen darstellen.
Branchenrelevante Einblicke in die Performance designgetriebener Unternehmen und die zunehmende KI-Adoption im Marketing, die strategische Relevanz für digitale Transformationsprozesse besitzen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Adobe Digital Trends 2018 Studie befragte weltweit rund 2.700 Kreativentscheider.
- Designorientierte Unternehmen erreichen 32 % Erfolg im Vergleich zu 17 % bei Wettbewerbern.
- 67 % der Befragten beschreiben ihr eigenes Unternehmen als designorientiert.
- Forrester und Adobe verzeichnen 36 % schnelleres Umsatzwachstum durch kreative Customer Experiences.
- Designorientierte Experience Businesses erwarten im laufenden Geschäftsjahr 60 % Umsatzwachstum.
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Adobe: KI verschiebt die Wertschöpfung in der Kreativbranche
Auf den Cannes Lions erklärten die Adobe-Führungskräfte Rachel Thornton und Simon Morris im Gespräch mit The Drum, dass KI die Kreativität nicht verdrängt, sondern die Wertschöpfung im Marketing grundlegend neu definiert. KI transformiert Bereiche wie Discovery, Produktion, Personalisierung und Measurement. Marketer müssen sich etwa auf Brand Visibility auf neuartigen, LLM-basierten Suchoberflächen einstellen. Während generative KI repetitive Produktionsschritte automatisiert und Creative-Varianten skaliert, können sich Kreative wieder verstärkt auf Storytelling, Strategie und Brand Taste konzentrieren. Adobe nutzt seine eigene Marketingorganisation dabei als 'Customer Zero', um neue Features wie Brand Visibility vorab intern zu testen. Thornton und Morris empfehlen Agenturen, KI nicht als isoliertes Tool, sondern als Katalysator für organisatorischen Wandel und gezielten Kompetenzaufbau zu begreifen. Als Vorreiter für die tiefgreifende Integration von KI in Workflows nannten sie unter anderem WPP, Code and Theory, Publicis und Dentsu.
Adobe wird als „Customer Zero“ zum härtesten eigenen KI-Kunden
Das internationale Marketingteam von Adobe unter Leitung von Simon Morris fungierte bei der internen Einführung von Generative AI (insbesondere Adobe Firefly) als „Customer Zero“. Dabei zeigte sich, dass nicht die Technologie das Problem war, sondern bestehende Prozesse: Silo-Workflows, Qualifikationslücken und Studio-Engpässe hemmten den Rollout. Als Lösung entwickelte das Team „Gem Studio“, womit Marketer Content eigenständig produzieren können, während integrierte Artwork-Bibliotheken „Brand Drift“ verhindern. Zudem führte die Analyse sinkenden organischen Traffics infolge von LLM-basierter Suche zur Entwicklung eines neuen Brand-Visibility-Produkts, das nun extern vermarktet wird. Morris betont, dass KI repetitive Produktionsaufgaben wie Variantenbildung, Asset-Resizing und Messdaten-Aggregation effizient automatisiert, jedoch strategisches Storytelling, Kreativität und Geschmack nicht ersetzt. Eine erfolgreiche Skalierung erfordert daher grundlegend neu gedachte Workflows und kontinuierliches Training.
Adweek's Agents of Change: Führungskräfte gestalten Branche neu
Dieser Adweek-Artikel stellt die Agents of Change 2026 vor, eine Gruppe von Führungskräften aus Marketing, Medien, Werbung und Technologie, die für die Verbindung von kommerziellem Erfolg mit dem Engagement für eine verantwortungsvollere und zukunftsorientierte Branche ausgezeichnet werden. Zu den Geehrten gehören Führungskräfte von Agenturen, Medienunternehmen und Marken, darunter Rachel Apirian von The Female Quotient, Jared Belsky von Acadia Agency, Paris Hilton von 11:11 Media und Ben Skinazi von Equativ. Sie werden für Initiativen in den Bereichen Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion, Barrierefreiheit, ethische KI, Nachhaltigkeit und Transparenz gelobt. Der Artikel hebt konkrete Erfolge hervor, wie die Rückerstattung von Rabatten an Kunden durch Acadia, die Skalierung von GreenPMPs durch Equativ und verschiedene Mentoring-Programme. Das Feature wird in Partnerschaft mit Empower präsentiert, einer Plattform von Propeller Group und WACL.
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