KI-Suche setzt UK- und US-Publisher unter Druck: Weniger Inventar und höhere TKPs
Eine auf der Analyse von rund 20 Milliarden Premium-Ad-Impressions basierende Ozone-Auswertung zeigt, dass KI-gestützte Suche und Zero-Click-Antworten den Referral-Traffic sowie das programmatische Ad Supply im Open Web massiv reduzieren. Im Q2 2026 sanken die Ad Requests im Jahresvergleich in den USA um ca. 32–37 % und in UK um 39–41 %. Gleichzeitig filtern Publisher minderwertige Bid Requests gezielt aus, was das verfügbare Inventar weiter verknappt. Trotz sinkender Volumina stiegen die durchschnittlichen eCPMs im Juni an (in UK um ca. 30 %, in den USA um ca. 7 %) und federten Umsatzeinbußen teilweise ab; die programmatischen Gesamtausgaben sanken im H1 2026 dennoch um rund 31 %. Dieser Wandel zwingt Publisher und Buy-Side dazu, Inventarqualität, First-Party Data, kontextuelle Signale und Attention Metrics stärker zu priorisieren.
- •Ozone analysierte rund 20 Milliarden Ad Impressions von Premium-Publishern in den USA und UK.
- •Die Ad Requests sanken im Q2 2026 im Jahresvergleich in den USA um ca. 32–37 % und in UK um 39–41 %.
- •Die durchschnittlichen eCPMs stiegen im Juni im Vergleich zum Vorjahr in UK um ca. 30 % und in den USA um ca. 7 %.
