Trump droht EU wegen Tech-Geldstrafen mit massiven Zöllen
Präsident Donald Trump hat angekündigt, im Rahmen von Section 301 eine Handelsuntersuchung gegen die Europäische Union einzuleiten. Dies geschieht als Reaktion auf jüngste Geldstrafen gegen US-amerikanische Technologiekonzerne und wird voraussichtlich zu substanziellen Zöllen gegen den 27-Mitgliedstaaten-Blok führen. Trump kritisierte insbesondere eine aktuelle Strafe gegen Google sowie frühere EU-Sanktionen gegen Apple, Meta und Amazon. Die Europäische Kommission hatte zuvor erklärt, die Geldbußen gegen Google beliefen sich auf insgesamt 890 Millionen Euro wegen angeblicher Verstöße gegen den Digital Markets Act. Diese Ankündigung folgt auf US-Zölle von 10 bis 12,5 Prozent auf Waren aus über 80 Ländern, gegen die das Liberty Justice Center beim US Court of International Trade Klage eingereicht hat. Die Entwicklung verdeutlicht die zunehmenden transatlantischen Spannungen an der Schnittstelle von Regulierung, Handelspolitik und digitaler Wirtschaft, was erhebliche Auswirkungen auf globale AdTech- und Plattformmärkte haben kann.
- •Präsident Donald Trump kündigte eine Handelsuntersuchung gemäß Section 301 des Trade Act von 1974 gegen die Europäische Union an.
- •Trump erklärte, dass die Untersuchung voraussichtlich zu substanziellen Zöllen gegen die 27 EU-Mitgliedstaaten führen wird.
- •Kritisiert wurden insbesondere die EU-Strafen gegen US-Tech-Konzerne, darunter eine Geldstrafe in Höhe von rund 1 Milliarde US-Dollar gegen Google.
