Omnicom-CEO: Der Markt unterschätzt die realen Kosten generativer KI
Im Rahmen des Earnings Calls zum zweiten Quartal erklärte Omnicom-CEO John Wren, dass der Markt die tatsächlichen Kosten von KI noch nicht eingepreist habe. Er verwies dabei auf erhebliche Unsicherheiten bei der Messung von KI-Outputs, Attribution und Kostenstrukturen. Derzeit integriert Omnicom anfallende KI-Kosten in übergeordnete kommerzielle Rahmenverträge wie Principal Media Deals und gibt erzielte Effizienzgewinne wo möglich an Kunden weiter, während die genaue Erfolgsmessung fortlaufend optimiert wird. Ralph Pardo, CEO der Omnicom Media Group, betonte ergänzend, dass LLM-Abfragen direkte Token-Kosten verursachen und sich die Vergütungsmodelle zunehmend in Richtung ergebnisbasierter Abrechnung (Outcome-based Pricing) sowie expliziter Technologie- und Datengebühren verschieben. Beide Führungskräfte unterstrichen die Notwendigkeit maximaler Transparenz gegenüber Kunden hinsichtlich der Verortung von KI-bezogenen Ausgaben.
- •Omnicom-CEO John Wren betonte im Q2-Earnings-Call, dass der Markt die wahren Kosten von KI bislang noch nicht erfasst habe.
- •Omnicom bündelt KI-Kosten derzeit in breiteren kommerziellen Strukturen wie Principal-Based-Media-Modellen statt diese separat auszuweisen.
- •Das Agenturnetzwerk gibt identifizierbare Kosteneinsparungen an Kunden weiter, befindet sich bei der exakten Messung dieser Effekte jedoch noch in einer frühen Phase.
