Beobachtetes Signal · 30. Juni 2021 · M&A · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Zoom übernimmt Karlsruher KI-Start-up für Echtzeitübersetzung
Zoom hat das Karlsruher Start-up Kites (Karlsruhe Information Technology Solutions) übernommen, ein auf KI-gestützte Echtzeit-Sprachübersetzung spezialisiertes Unternehmen. Die Transaktion soll Zooms Echtzeitübersetzungsfunktionen vorantreiben und Sprachbarrieren bei globalen Meetings und der Zusammenarbeit abbauen. Laut Zoom-Managern sind Machine-Translation-Lösungen (MT) der Schlüssel zur Stärkung der sprachübergreifenden Plattformfunktionalität. Die Kites-Gründer Dr. Waibel und Dr. Stüker bewerten den Schritt als starke Partnerschaft, um Sprachbarrieren zu überwinden und ihre Mission zu beschleunigen. Das Kites-Team wird weiterhin von Karlsruhe aus agieren, während der Zeitplan für die Integration der Echtzeitübersetzung in die Plattform noch offen ist. Die Bekanntgabe unterstreicht Zooms Strategie, KI-gestützte Kollaborations- und Produktivitätsfunktionen plattformweit auszubauen. Diese Akquisition erweitert das KI-Portfolio von Zoom und dürfte multinationale Meeting-Erlebnisse für Unternehmenskunden maßgeblich beeinflussen.
Die Übernahme eines KI-Übersetzungsstart-ups durch Zoom ist hochrelevant für die Weiterentwicklung von KI-basierten Kollaborations- und Produktivitäts-Tools im globalen Enterprise-Umfeld.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zoom hat Kites (Karlsruhe Information Technology Solutions) übernommen.
- Kites ist auf KI für Echtzeit-Sprachübersetzung spezialisiert.
- Die KI-Entwicklung wurde von den Kites-Gründern Dr. Waibel und Dr. Stüker initiiert.
- Das Kites-Team operiert weiterhin vom Standort Karlsruhe aus.
- Der genaue Zeitplan für die Feature-Integration ist derzeit noch unklar.
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2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
DeepL präsentiert neue Voice-to-Voice-Übersetzungssuite für Unternehmen
DeepL hat mit DeepL Voice-to-Voice eine Echtzeit-Sprachübersetzungssuite sowie eine neue Generation seiner Übersetzungsplattform für Unternehmen vorgestellt. Das Portfolio umfasst Voice for Meetings mit Integrationen für Microsoft Teams und Zoom im Early Access, Voice for Conversations sowie Gruppenkonversationen mit QR-Code-Unterstützung und eine Voice-to-Voice-API. Die Plattform unterstützt mittlerweile über 40 Sprachen, darunter alle 24 EU-Amtssprachen, und bietet erweiterte Anpassungsoptionen für Fachbegriffe sowie integrierte Glossare. Unabhängige Blindstudien von Slator im Auftrag von DeepL ergaben laut Unternehmensangaben eine hohe Präferenz von Linguisten gegenüber nativen Lösungen von Google, Microsoft und Zoom, wobei die Integrationen Höchstwerte erzielten. Zudem verfolgt DeepL eine breitere Plattformstrategie zur Zentralisierung von Übersetzungsworkflows, Qualitätsbewertungen und iterativen Optimierungen für Enterprise-Kunden, wobei auch Self-Service-Optionen für kleine Teams bereitgestellt werden.
DeepL übernimmt Mixhalo für Live-Audio-Übersetzung
DeepL hat Mixhalo übernommen, ein in San Francisco ansässiges Startup für Echtzeit-Audio-Streaming und Live-Event-Übersetzungstechnologie. Mixhalo wurde 2016 von Mike Einziger, Ann Marie Simpson-Einziger und Vik Singh gegründet und hatte über 39 Millionen US-Dollar von Investoren wie Fortress Investment, Founders Fund, Defy Partners und Cowboy Ventures eingeworben. Zuvor hatte Mixhalo bereits DeepL als primären Übersetzungsanbieter genutzt. DeepL plant, die Live-Audio-Funktionen in seine bestehenden Sprachprodukte zu integrieren und ein Büro in der Bay Area zu eröffnen, um die US-Präsenz auszubauen. Durch die Akquisition kann DeepL Echtzeit-Übersetzungen auf Konferenzen und Vor-Ort-Veranstaltungen anbieten und konkurriert künftig direkter mit Anbietern wie Wordly AI und Palabra.
Zoom stellt KI-Office-Suite und fotorealistische Avatare vor
Zoom hat eine umfassende KI-gestützte Office-Suite angekündigt, die fotorealistische AI Avatars für Meetings und asynchrone Videos noch in diesem Monat einführt. Das Portfolio umfasst neue Produktivitätsanwendungen wie AI Docs, Slides und Sheets, einen intuitiven AI Agent Builder für Nicht-Techniker sowie einen Echtzeit-Meeting-Sprachübersetzer. Um Sicherheitsrisiken zu minimieren, integriert Zoom zudem eine Deepfake-Erkennung für Meetings. Die neue Version AI Companion 3.0 expandiert vom Web auf den Desktop, während ein integrierter KI-Assistent Verbindungen zu gängigen Enterprise-Tools wie Slack, Salesforce, Jira und Microsoft Outlook ermöglicht. Ergänzend kündigte das Unternehmen entwicklerorientierte APIs für Sprache, Vision und Language sowie erweiterte Chat-Zusammenfassungen an, wodurch KI-gestützte Kollaboration und Workflow-Integrationen branchenübergreifend an Bedeutung gewinnen.
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