Beobachtetes Signal · 19. Mai 2026 · Market Research / Study · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Zattoo-Studie: Internet-TV dominiert Schweizer Mediennutzung im Jahr 2026

Zusammenfassung des Signals

Ein am 19. Mai 2026 veröffentlichter Zattoo TV-Streaming-Report zeigt, dass inzwischen 71 % der Schweizer Haushalte Fernsehen über das Internet empfangen. Die internetbasierte Nutzung bleibt der klare Standard: 39 % nutzen Internet-TV als primären Empfangsweg, 32 % setzen auf TV-Streaming – beide Werte sind im Jahresvergleich stabil. Smart TVs bleiben das wichtigste Streaming-Endgerät (58 %), gefolgt von Smartphones (43 %), Laptops/PCs (38 %) und Tablets (24 %). Der Report verzeichnet einen rückläufigen Kabel- und Satellitenempfang sowie eine wachsende Flexibilität der Nutzung, die langfristige Abonnementmodelle unter Druck setzt. Gleichzeitig nehmen die Sorgen der Verbraucher hinsichtlich Kosten und Internetstabilität ab. Erstmals gaben jedoch 12 % der Befragten an, dass die unübersichtliche Vielzahl an Apps und Abonnements eine Hürde darstellt. Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf Inventarverfügbarkeit, Measurement-Ansätze und Vermarktungsstrategien im Bereich Connected TV.

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Hohe Konfidenz

Die Studie belegt den anhaltenden Shift vom linearen Fernsehen hin zu Internet-basiertem TV und Connected TV in der Schweiz. Dies verändert Werbeinventar, Attribution und Streaming-Strategien, womit sie primär für regionale Werbetreibende, Publisher und Plattformen relevant ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der Zattoo TV-Streaming-Report vom 19. Mai 2026 zeigt, dass 71 % der Schweizer Haushalte Fernsehen via Internet empfangen.
  • Internet-TV ist mit 39 % der wichtigste Empfangsweg, dicht gefolgt von TV-Streaming mit 32 %.
  • Smart TVs dominieren als wichtigstes Endgerät (58 %), gefolgt von Smartphones (43 %), Laptops/PCs (38 %) und Tablets (24 %)
  • Die Verbreitung von Kabel und Satellit sinkt weiter, während flexible Streaming-Nutzung klassische Subscription-Modelle herausfordert.
  • 12 % der Befragten sehen die wachsende Anzahl an Apps und Abonnements als Hürde, während Kosten- und Stabilitätssorgen abnehmen.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 19. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Zattoo-Studie: Klassisches Fernsehen reicht 2026 nicht mehr aus”

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Connected TV (CTV) & OTT19. Mai 2026

Zattoo-CEO: TV via App hat den Kipppunkt erreicht

In einem Interview erklärt Zattoo-Interim-CEO Tina Rodriguez, dass der internetbasierte TV-Konsum einen entscheidenden Kipppunkt erreicht hat, und skizziert die Strategie des Unternehmens als europäischer Streaming-Technologie-Champion. Zattoo konzentriert sich künftig auf vier Säulen: eine B2C-TV-App in der DACH-Region, White-Label-B2B-Plattformdienste für Netzbetreiber, modulare Plattformkomponenten nach der Übernahme von Green Streams sowie AdTech-Lösungen. Rodriguez betont, dass B2B und Connected TV Advertising die primären Wachstumsbooster darstellen. Laut dem aktuellen Zattoo-Streaming-Report liegt der Marktanteil von IPTV und OTT bei 54 Prozent, während in den vergangenen zwölf Monaten über 1,26 Milliarden Stunden gestreamt wurden. Zudem wurde eine modulare Partnerschaft mit Joyn Schweiz vereinbart, die die Live-Signalverarbeitung für 75 lineare Kanäle über Zattoo-Technologie skaliert.

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Ricola holt Kult-Spruch 'Wer hat's erfunden' nach Deutschland zurück

Der Schweizer Kräuterbonbon-Hersteller Ricola holt den Kult-Slogan "Wer hat's erfunden?" nach Deutschland zurück, nachdem er im September in der Schweiz wieder eingeführt wurde. Die neue Kampagne der Leadagentur Jung von Matt (Zürich) zeigt eine junge Supermarktkundin, die die berühmte Frage nicht erkennt, und spielt mit trockenem Schweizer Humor auf Generationsunterschiede an. Ein Murmeltier namens Ric dient als neues Markenmaskottchen. Die Kampagne läuft über Bewegtbild, Social Media und Handel (u.a. dm) und soll bis Ende Dezember 200 Millionen Kontakte erreichen. Sie ist Teil einer langfristigen Kommunikationsplattform, mit weiterer Markenpositionierung für 2027 geplant. Jung von Matt hatte den Etat 2021 zurückgewonnen, nachdem er 2018 an Publicis verloren ging.

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Market Intelligence21. Sept. 2026

Tina Rodriguez wird offiziell zur neuen CEO von Zattoo ernannt

Der Verwaltungsrat von Zattoo hat Tina Rodriguez offiziell zur neuen CEO ernannt. Rodriguez stieß im Januar 2026 als Chief Consumer Officer zum TV-Streaming-Anbieter und übernahm die Führung bereits seit April 2026 interimistisch, nachdem der frühere CEO Roger Elsener zu SRF wechselte. Der Verwaltungsrat unter Führung von Daniel Mönch würdigte ihre strategische Führungskompetenz bei der laufenden Unternehmenstransformation. Während ihrer Interimsphase verzeichnete Zattoo wesentliche operative Meilensteine: Neben einer Vermarktungspartnerschaft mit Ströer startete das Unternehmen den hauseigenen FAST Channel „Zeno True Crime“ und sicherte sich neue B2B-Kunden wie Joyn Schweiz für Zattoo Ingest. Zudem ging die TV-as-a-Service-Lösung Zattoo Orchestrate beim estnischen TV-Anbieter Elisa Eesti live. Vor ihrem Wechsel zu Zattoo war Rodriguez in leitenden Führungspositionen bei Liberty Global, Sunrise, UPC Schweiz sowie Unitymedia tätig.

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