Beobachtetes Signal · 22. Nov. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
YouTube führt personalisierten „For You“-Bereich für Creator-Kanäle ein
Das zu Google gehörende Videoportal YouTube hat die weltweite Einführung eines neuen „For You“-Bereichs in Creator-Kanälen angekündigt, der Zuschauern personalisierte Videoempfehlungen bereitstellt. Nach monatelangen Tests ist das Feature ab dem 20. November 2023 für Nutzer sichtbar. Creator erhalten in ihren Kanaleinstellungen die Möglichkeit, die Funktion anzupassen oder vollständig zu deaktivieren. Der Bereich soll eine Mischung von Kanalvideos ausspielen, die auf das individuelle Sehverhalten abgestimmt sind, und so die Entdeckung relevanter Inhalte erleichtern. Moritz Lambrecht, Gründer und CEO von AdSpecialist, verglich das Feature mit dem Ansatz von TikTok und hob die Chancen für Marken und Creator hervor, durch zielgerichtete Empfehlungen authentischer zu kooperieren.
Wichtige Plattformänderung zur Verbesserung der Content-Entdeckung und Personalisierung auf YouTube, die neue Wege für Creator und Markenkooperationen eröffnet.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- YouTube führt ab dem 20. November 2023 einen personalisierten „For You“-Bereich in Creator-Kanälen ein.
- Die Empfehlungen basieren auf dem individuellen Sehverlauf der jeweiligen Zuschauer.
- Creator können die „For You“-Sektion in den Kanaleinstellungen aktivieren oder deaktivieren.
- TeamYouTube kündigte an, dass Creator den Bereich im Vorfeld anpassen können.
- Moritz Lambrecht sieht Parallelen zu TikTok mit neuen Potenzialen für Influencer-Marketing und Markenkooperationen.
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YouTube startet KI-gestützte Custom Feeds für personalisierte Video-Empfehlungen
YouTube hat eine neue Funktion namens Custom Feeds angekündigt, mit der Nutzer personalisierte Videofeeds erstellen können, indem sie ihre Interessen in natürlicher Sprache beschreiben. Das von Google Gemini angetriebene Feature ermöglicht es, passgenaue Feeds für spezifische Zwecke wie Pendler-Playlists oder stimmungsbasierte Inhalte zu generieren. Der benutzerdefinierte Feed erscheint als angehefteter Tab auf der Startseite und lässt sich durch detaillierte Instruktionen jederzeit anpassen. Die Ausrollung für Web und Mobile ist für den kommenden Monat geplant. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen des ,Made On YouTube‘-Events und folgt ähnlichen Schritten von Plattformen wie Bluesky, Threads und Spotify.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
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