Beobachtetes Signal · 28. Feb. 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
XING startet Gehalts-Check im Zuge der strategischen Neuausrichtung auf Recruitment
XING hat ein neues Gehalts-Check-Tool eingeführt, mit dem Nutzer ihr Jahresgehalt anonym mit ähnlichen Rollen vergleichen und datenbasierte Einblicke für Gehaltsverhandlungen gewinnen können. Dieses Feature untermauert die strategische Neuausrichtung von New Work SE hin zum Recruiting-Hub, die im Herbst 2023 initiiert wurde, um die Plattform stärker für Recruiter und Jobsuchende zu positionieren. Erste finanzielle Erfolge spiegeln sich in den Zahlen der Muttergesellschaft wider: Der Umsatz im Bereich HR Solutions & Talent Access stieg auf 218,6 Millionen Euro (zuvor 208,2 Millionen Euro), während die Bewerbungen auf kostenpflichtige XING-Stellenanzeigen um 179 Prozent zulegten. Zudem verzeichnete das Unternehmen einen signifikanten Anstieg der Recruiter-Antworten um rund 50 Prozent im Jahresvergleich. CEO Petra von Strombeck wertet diese Entwicklung trotz der angespannten Konjunkturlage als Beleg für den erfolgreichen Wandel des Ökosystems.
Die Einführung des Gehalts-Checks begleitet Xings konsequente Neuausrichtung zum Recruitment-Portal und stärkt die Relevanz der Plattform im hart umkämpften HR-Markt durch wertvolle Gehaltsdaten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- XING führt neues Gehalts-Check-Tool für datenbasierten Gehaltsvergleich ein.
- Strategische Neuausrichtung von XING fokussiert den Ausbau des Recruitment-Bereichs.
- Umsatz im Segment HR Solutions & Talent Access auf 218,6 Mio. Euro gestiegen.
- Anstieg der Bewerbungen auf kostenpflichtige Stellenanzeigen um 179 Prozent.
- Recruiter-Antworten wuchsen im Jahresvergleich um rund 50 Prozent.
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1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Ehemaliger Straftäter gründet KI-Jobplattform für Ex-Häftlinge
Richard Bronson, ehemaliger Partner bei Stratton Oakmont, der wegen Wertpapierbetrugs im Gefängnis saß, hat Commissary Club gegründet, eine beschäftigungsorientierte Social-Media-Plattform für Ex-Häftlinge. Die Plattform nutzt KI, um Nutzern bei der Suche nach Arbeit und Wohnraum, dem Zugang zu Sozialleistungen und dem Aufbau einer Gemeinschaft zu helfen. Bronsons Erfahrung, nach der Entlassung für Arbeitgeber 'radioaktiv' zu sein, inspirierte das Unternehmen. Die Website bietet zunächst kostenlose Bewerbungen an und verlangt danach eine Gebühr. Commissary Club wurde für die Startup Battlefield 200 von TechCrunch beim Disrupt 2026 ausgewählt. Das Startup besteht aus zwei Personen, mit Co-Gründer Roman Kissin, ehemaliger CTO von LexisNexis.
Spotify startet Enterprise-Software-Seite technology.spotify.com
Spotify hat offiziell technology.spotify.com gestartet, eine neue Website, um seine internen Entwickler-Tools und Plattformen für externe Unternehmen bereitzustellen. Das Unternehmen bietet solche Produkte bereits seit 2020 an, darunter das Open-Source-Entwicklerportal-Framework Backstage, die Experimentierplattform Confidence (seit 2023), die Softwareentwicklungsplattform Portal (seit 2024) und Xirp, ein Tool zur Verwaltung von KI-Codierungsagenten. Spotifys SVP of Technology & Platform, Tyson Singer, ging auf Fragen zu diesem Schritt ein und erklärte, dass die interne Infrastruktur 777 Millionen monatlich aktive Nutzer unterstützt und die Tools agent-ready sind. Das Unternehmen hat keine Umsätze aus diesen Enterprise-Verkäufen bekannt gegeben, aber die neue Website formalisiert seinen Vorstoß in den Enterprise-Markt. Preise sind nicht aufgeführt; interessierte Unternehmen müssen den Vertrieb kontaktieren.
Windows 11: Bessere Suche, Copilot mit Dateizugriff
Microsoft kündigte zwei kommende Updates für Windows 11 an: eine verbesserte Suche und erweiterte Copilot-Funktionen. Mit der neuen Suche lassen sich Einstellungen wie der Dark Mode direkt anpassen, Screenshots erstellen und die Lautstärke per Slider ändern. Künftig sollen sogar Nachrichten verfasst und an Kontakte gesendet werden können. Copilots 'Hybrid Intelligence'-Funktion, die bei einem Microsoft-Event vorgestellt wurde, ermöglicht der KI den Zugriff auf lokale Dateien und Aktionen im gesamten Betriebssystem, etwa das Finden, Umbenennen, Packen und Anhängen von Dokumenten an E-Mails. Jacob Andreou, EVP von Copilot, demonstrierte dies anhand eines Steuerbeispiels. Der Rollout erfolgt schrittweise und erfordert die Zustimmung der Nutzer. Das Such-Upgrade soll noch dieses Jahr erscheinen, ein genaues Datum nannte Microsoft nicht.
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