Beobachtetes Signal · 20. Mai 2026 · Study Release · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Xeit-Studie: Social-Media-Nutzung in der Schweiz erstmals rückläufig

Zusammenfassung des Signals

Die Zürcher Digitalagentur Xeit hat ihre Social Media Study 2026 mit über 1.000 Befragten veröffentlicht und verzeichnet erstmals einen Rückgang der täglichen Nutzungsdauer auf Plattformen wie Instagram in der Schweiz. Während YouTube seine starke Position behauptet, verlangsamt sich das Wachstum von TikTok und X verliert weiter an Relevanz. Facebook und LinkedIn bleiben stabil, und WhatsApp dominiert als Messenger. Zudem zeigt die Untersuchung, dass generative KI-Tools wie ChatGPT zunehmend für die Informationssuche genutzt werden und klassische Suchmaschinen unter Druck setzen. Social Media gewinnt dadurch – besonders bei jüngeren Zielgruppen – stark an Bedeutung als Such- und Inspirationskanal. Weitere Ergebnisse: Millennials schränken ihre Social-Media-Nutzung ein, Nutzer stehen KI-generierter Werbung skeptisch gegenüber, und Social Commerce konnte sich im Schweizer Markt bislang nicht flächendeckend durchsetzen.

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Die regionale Marktstudie belegt einen historischen Rückgang der Social-Media-Nutzung sowie den Vormarsch generativer KI bei der Suche. Diese Signale verändern die Aufteilung von Werbebudgets und die Performance-Messung im Schweizer Digitalmarketing nachhaltig.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Xeit veröffentlichte die Social Media Study 2026 basierend auf einer Befragung von über 1.000 Personen in der Schweiz.
  • Erstmals verbringen Schweizer Nutzer weniger Zeit auf Instagram und anderen Social-Media-Plattformen.
  • YouTube bleibt stark, das TikTok-Wachstum flacht ab, X verliert weiter an Bedeutung, während Facebook und LinkedIn relevant bleiben.
  • Generative KI-Tools wie ChatGPT setzen klassische Suchmaschinen unter Druck und stärken die Rolle von Social Media als Such- und Inspirationskanal.
  • Millennials reduzieren ihre Nutzung, Werbung mit generativer KI weckt Skepsis und Social Commerce bleibt im Markt hinter den Erwartungen zurück.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 20. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Xeit: Social-Media-Nutzung nimmt ab”

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Digital News Report 2026: Schweiz behauptet sich über dem globalen Durchschnitt

Der vom fög der Universität Zürich analysierte Reuters Institute Digital News Report 2026 zeigt weltweit ein Rekordtief beim Journalismusvertrauen von 37 Prozent. Global haben Plattformen Nachrichtenseiten als wichtigste Zugangswege abgelöst. Die Schweiz steht verhältnismässig besser da: Das allgemeine Medienvertrauen liegt bei 42 Prozent, wobei Nachrichtenseiten weiterhin die primäre Quelle bilden und 20minuten.ch als Top-Online-Marke führt. Rund 10 Prozent der Schweizer nutzen KI-Chatbots wie ChatGPT oder Perplexity für Nachrichten, wobei das Vertrauen hier am geringsten ist. Etwa 19 Prozent zahlten im vergangenen Jahr für Online-News, wobei jüngere Kohorten eine höhere Zahlungsbereitschaft zeigen. Sinkendes Nachrichteninteresse und wachsende Plattformabhängigkeit bleiben zentrale strukturelle Risiken für Medienhäuser.

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Large Language Models (LLM) & AI25. Aug. 2026

IGEM-Digimonitor 2026: Künstliche Intelligenz in der Schweiz verdoppelt sich

Der vom IGEM und der WEMF veröffentlichte IGEM-Digimonitor 2026 basierend auf einer Intervista-Befragung von 1.957 Personen zeigt, dass sich die KI-Nutzung in der Schweiz von 40 Prozent im Jahr 2024 auf 80 Prozent im Jahr 2026 verdoppelt hat. Die Nutzung ist bei den 15- bis 34-Jährigen mit 91 Prozent gelegentlicher und 44 Prozent täglicher Nutzung am höchsten. ChatGPT bleibt mit 4,3 Millionen Nutzern und 67 Prozent gelegentlicher Nutzung die führende KI-Plattform in der Schweiz, gefolgt von Gemini, Copilot, Claude und Perplexity. Die Studie verzeichnet zudem eine steigende Nutzung von KI in der Suche – 77 Prozent nutzen den KI-Modus in klassischen Suchmaschinen, 57 Prozent eigenständige KI-Plattformen – sowie eine sinkende Zahlungsbereitschaft für digitale Nachrichten über alle demografischen Gruppen hinweg. Zudem verschiebt sich der Medienkonsum jüngerer Zielgruppen verstärkt zu Streaming- und Social-Media-Plattformen.

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Social & Digital Platforms28. Aug. 2026

Widerspruch bei der Social-Media-Nutzung Jugendlicher für Nachrichten

Eine auf der Medientagung „Assises presse et démocratie“ in Genf vorgestellte MIS-Trend-Studie unter 782 Personen im Alter von 15 bis 40 Jahren in der Romandie zeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene beachtliche Mengen an Nachrichten auf Social Media konsumieren, obwohl das Vertrauen in diese Kanäle gering ist. Die Befragten gaben einen durchschnittlichen täglichen Nachrichtenkonsum von 48 Minuten an; 45 Prozent nutzen soziale Netzwerke täglich oder fast täglich zur Information. Die Podiumsteilnehmer Ladina Heimgartner (Ringier Medien Schweiz) und Pascal Crittin (RTS) kritisierten die Abhängigkeit der Verlage von Social Platforms. Sie verwiesen auf hohe Reichweiten bei gleichzeitig begrenzter Monetarisierung und kündigten an, dass die SRG den kostenlosen Zugriff auf Inhalten auf Drittplattformen künftig einschränken will.

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