Beobachtetes Signal · 2. Aug. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
X überarbeitet Verifizierungssystem: Badge-Ausblendung und ID-Verifizierung
X aktualisiert sein Verifizierungsframework und gibt XBlue-Nutzern (ehemals Twitter Blue) die Möglichkeit, ihr Verifizierungsbadge auf dem Profil sowie in Beiträgen auszublenden. Laut dem Help Center von X wird das Badge in den meisten Ansichten versteckt, kann jedoch in bestimmten Bereichen weiterhin sichtbar sein, während manche Funktionen auf ein aktives Abonnement hinweisen. Gleichzeitig treibt die Plattform die ID-Verifizierung für Privatpersonen und Unternehmensaccounts voran, nachdem entsprechende Pläne bereits zu Jahresbeginn angekündigt wurden. Berichten zufolge könnten Marken und Unternehmen mit geringeren Werbebudgets im Zuge von Richtlinien- und Systemänderungen möglicherweise ihren blauen Haken verlieren. Diese Maßnahmen verdeutlichen die anhaltenden Experimente mit Identität, Authentizitätssignalen und Monetarisierung auf X. Sie zeigen, wie die Plattform versucht, Abo-Anreize mit Bedenken hinsichtlich der Markenverifizierung auszubalancieren und gleichzeitig die Sichtbarkeit des Status für andere Nutzer neu zu definieren.
Mittlere Relevanz: Änderungen bei Verifizierungen und Identitätssignalen auf einer wichtigen Plattform, jedoch ohne branchenverändernde Tragweite.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- XBlue-verifizierte Nutzer können ihr Verifizierungsbadge auf dem Profil und bei Beiträgen ausblenden.
- Das Badge wird in den meisten Ansichten versteckt, kann aber an manchen Stellen sichtbar bleiben oder durch Features auf ein Abo hindeuten.
- X treibt die ID-Verifizierung für Privatpersonen und Unternehmensaccounts aktiv voran.
- Die bereits zu Jahresbeginn angekündigten Pläne zur ID-Verifizierung werden nun konsequent umgesetzt.
- Unternehmen mit kleineren Werbebudgets könnten im Zuge von Systemänderungen ihren Verifizierungsstatus verlieren.
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2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
X führt natives Post-Scheduling direkt in der mobilen App ein
Die Social-Media-Plattform X hat eine native Funktion zur Beitragsplanung direkt in ihrer mobilen App eingeführt. Damit entfällt für Nutzer die bisherige Notwendigkeit, auf die Webversion oder externe Third-Party-Tools auszuweichen. Das neue Feature ermöglicht eine Vorausplanung von Beiträgen um bis zu zwei Jahre, was die Content-Planung und Batch-Produktion für Social Media Manager, Unternehmen und Creator spürbar optimiert. Der Rollout startet zunächst auf iOS und wird schrittweise in Europa ausgerollt, bevor Android und eine globale Verfügbarkeit folgen sollen. Parallel dazu treibt die Plattform ihre Monetarisierungs- und Werbetechnologien weiter voran: Mit dem 'X Ads MCP' ermöglicht das Unternehmen Werbetreibenden künftig die vereinfachte Erstellung von Werbemitteln über generative AI-Tools mittels natürlicher Sprachbefehle.
Gericht untersagt X-Rivalen Nutzung des Namens Twitter
Ein Bundesgericht in Delaware hat in einem Markenrechtsstreit zwischen Elon Musks X und dem Startup Operation Bluebird entschieden und X eine einstweilige Verfügung für den Namen ‚Twitter‘ gewährt. Die Nutzung von ‚Tweet‘ sowie des Twitter-Vogel-Logos wurde jedoch unter Hinweis auf eine wahrscheinliche Rechtsaufgabe abgelehnt. Musks eigene Tweets über die Entfernung von Vögeln und dem Logo beeinflussten diese Entscheidung maßgeblich. Operation Bluebird, das sich in Tweet.app umbenannt hat, darf ‚Twitter.now‘ nicht verwenden, kann aber den Begriff ‚tweet‘ weiter nutzen. Das von Anwälten gegründete Startup zielt darauf ab, aufgegebene Twitter-Marken zu erwerben, und verlangt 20 US-Dollar für die Reservierung von Handles, wozu über 172.000 Anfragen vorliegen. Das Verfahren läuft weiter; ein endgültiges Urteil wird für November 2027 erwartet. Der Fall verdeutlicht den massiven Einfluss öffentlicher Äußerungen auf den Markenschutz und die anhaltenden rechtlichen Auseinandersetzungen um die Marke Twitter.
ID Dataweb gewinnt Preis als ID-Management-Lösung des Jahres
ID Dataweb, ein Anbieter von Lösungen zur Erkennung und Risikominderung von Identitätsbedrohungen, wurde im Rahmen des 10. jährlichen CyberSecurity Breakthrough Awards Programms als 'Overall ID Management Solution of the Year' ausgezeichnet. Die Preisverleihung, organisiert von der unabhängigen Marktforschungsorganisation CyberSecurity Breakthrough, würdigt innovative Unternehmen und Produkte in der Cybersicherheitsbranche. ID Dataweb wurde aus Tausenden von Nominierungen weltweit ausgewählt. Die Plattform des Unternehmens kombiniert adaptive Identitätsverifizierung, Verhaltensanalytik, Geräte- und Anmeldeinformations-Intelligenz sowie dynamisches Risiko-Scoring, um Echtzeit-Erkennung und -Minderung identitätsbasierter Bedrohungen zu ermöglichen. Die Auszeichnung unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz von ID Dataweb zur Identitätssicherheit, der über traditionelle Verifizierungsmethoden hinausgeht und sich gegen Angriffsmuster richtet, die Identität statt technischer Schwachstellen ausnutzen.
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