Beobachtetes Signal · 15. Apr. 2026 · Security Incident · Quelle: t3n · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
WordPress-Plugins mit Backdoor infiziert: Über 400.000 Installationen betroffen
Der Sicherheitsforscher Austin Ginder hat entdeckt, dass über 30 WordPress-Plugins mit einer Backdoor manipuliert wurden, um unbemerkt Schadcode auf Websites einzuschleusen. Die betroffenen Erweiterungen, die unter dem Namen Essential Plugin vertrieben wurden, blieben zunächst inaktiv, bevor die Schadsoftware im April 2026 aktiviert wurde. Die Angreifer injizierten Spam-Links, Weiterleitungen, gefälschte Seiten und Krypto-Inhalte von einem Remote-Server, wobei die Manipulationen gezielt verschleiert und nur für Googles Crawler sichtbar gemacht wurden. Laut Angaben von Essential Plugin zählten die infizierten Add-ons mehr als 400.000 Installationen. Die betroffenen Plugins wurden mittlerweile aus dem WordPress-Store entfernt. Ginder hat Patches sowie Empfehlungen zur Bereinigung für betroffene Website-Betreiber veröffentlicht.
Der Vorfall betrifft eine große Installationsbasis von WordPress-Plugins (>400k Installationen) und ermöglicht getarnte Schadsoftware mit potenziellen Risiken für SEO, Brand Safety und Betrug auf Publisher-Websites. Es handelt sich jedoch um eine gezielte Supply-Chain-Kompromittierung von Plugins und nicht um eine branchenweite Plattformänderung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der Webentwickler Austin Ginder entdeckte und dokumentierte den Sicherheitsvorfall.
- Mehr als 30 WordPress-Plugins wurden mit einer Backdoor manipuliert.
- Die Plugin-Sammlung stammte ursprünglich von WP Online Support, wurde Anfang 2025 an einen anonymen Käufer namens „Kris“ verkauft und in Essential Plugin umbenannt.
- Die Backdoor wurde Anfang April 2026 aktiviert und spielte Spam-Links, Weiterleitungen, Fake-Seiten sowie Krypto-Inhalte aus; die injizierten Inhalte waren so getarnt, dass sie nur für Googles Crawler sichtbar waren.
- Essential Plugin meldete über 400.000 Installationen der betroffenen Add-ons; die Erweiterungen wurden im WordPress-Store deaktiviert und entfernt.
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Backdoor in WordPress-Plugins betrifft über 400.000 Installationen
Eine in über 30 WordPress-Plugins versteckte Backdoor wurde vom Webentwickler Austin Ginder entdeckt. Die ursprünglich von WP Online Support entwickelte Plugin-Sammlung wurde Anfang 2025 an einen anonymen Käufer mit dem Pseudonym „Kris“ verkauft und in Essential Plugin umbenannt. Der im April 2026 aktivierte Schadcode injizierte Spam-Links, Weiterleitungen, gefälschte Seiten und Krypto-Links, die so manipuliert waren, dass sie ausschließlich für den Crawler von Google sichtbar waren. Essential Plugin zufolge zählten die betroffenen Erweiterungen über 400.000 Installationen. WordPress hat diese aus dem Plugin-Verzeichnis entfernt und deaktiviert. Betroffene Website-Betreiber werden dringend aufgefordert, die Erweiterungen zu deinstallieren oder einen von Ginder bereitgestellten Patch einzuspielen sowie ihre Websites auf unautorisierte Änderungen zu überprüfen.
Hintertüren in Dutzenden WordPress-Plugins entdeckt
Sicherheitsforscher haben eine Hintertür in Dutzenden WordPress-Plugins entdeckt, nachdem der Anbieter Essential Plugin von einem neuen Eigentümer übernommen worden war. Austin Ginder, Gründer von Anchor Hosting, alarmierte die Community nach der Entdeckung dieses Software-Supply-Chain-Vorfalls. Der Schadcode blieb monatelang inaktiv und wurde im April 2026 aktiviert, um weitere schädliche Payloads auf betroffenen Websites zu verteilen. Laut Essential Plugin verzeichnet das Unternehmen über 400.000 Installationen und mehr als 15.000 Kunden, während WordPress die betroffenen Plugins in über 20.000 aktiven Installationen ausweist. Die Plugins wurden aus dem WordPress-Verzeichnis entfernt und als dauerhaft geschlossen markiert. Website-Betreiber werden dringend aufgefordert, ihre Systeme auf betroffene Plugins zu prüfen und diese zu entfernen.
BdThemes Supply-Chain-XSS führt zu Web-Shells in WordPress-Systemen
Wordfence Threat Intelligence hat eine kritische Supply-Chain-Kompromittierung im BdThemes-Ökosystem aufgedeckt, bei der Angreifer manipulierten JSON-Code in den statischen Speicher des Anbieters einschleusten. Eine DOM-XSS-Schwachstelle (nicht bereinigte display_id im Biggopti-JSON) wurde in den Browsern eingeloggter WordPress-Administratoren ausgeführt, wodurch externe Scripte (w2.js / x.js) nachgeladen wurden. Die Payloads nutzten aktive Administrator-Sitzungen, um unautorisierte Admin-Konten zu erstellen, ein manipuliertes Plugin hochzuladen, eine Web-Shell (emer-run.php) zu implementieren, MU-Plugins zur Persistenz zu installieren und erstellte Konten zu verbergen, während Daten an einen C2-Server übermittelt wurden. Aktive Angriffe wurden am 7. August 2026 beobachtet, bevor das JSON-Ende des Herstellers am 8. August bereinigt wurde. Zu den betroffenen Plugins zählen Element Pack, Prime Slider, Pixel Gallery, Ultimate Post Kit, Ultimate Store Kit, Live Copy Paste sowie Smart Admin Assistant.
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