Beobachtetes Signal · 7. Feb. 2026 · Brand & Market Positioning · Quelle: Feedspot/RSS · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Wolt startet provokante Valentinskampagne mit OOH und Erotikartikeln
Wolt hat eine provokante Valentinstag-Marketingkampagne gestartet, um das Non-Food-Geschäft auszubauen und sich als zentrale Plattform für Geschenke zu positionieren. Die Kreation entstand in Zusammenarbeit mit MOTOR Kommunikation und dem Social-Media-Partner Fravio. Klassische Out-of-Home-Motive sind vom 5. bis 15. Februar in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt zu sehen, während Plakate mit Sexspielzeugen des Online-Shops Amorelie exklusiv in Berlin hängen. Flankiert wird die Kampagne bundesweit durch Online-Ads, Influencer-Aktivierungen, PR sowie Wolt-eigene Kanäle wie App-Banner, E-Mail-Marketing und In-App-Karussells. Wolt zielt damit darauf ab, die Retail-Kategorie im Non-Food-Bereich zu stärken, Erstbestellungen außerhalb des Lebensmittelsegments zu generieren und eine bequeme Alternative zum stationären Einkauf am Valentinstag zu bieten.
Eine Marketingkampagne eines Commerce-Unternehmens, die die Non-Food-Positionierung durch eine Kombination aus OOH und Owned Media ausbaut. Dies ist für Retail Media und Brand Marketing relevant, verändert die Branche jedoch nicht grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Wolt startete eine Valentinstagskampagne, die vom 5. bis 15. Februar läuft.
- Die kreative Umsetzung erfolgte gemeinsam mit MOTOR Kommunikation und dem Social-Media-Dienstleister Fravio.
- Plakate mit Erotikartikeln des Online-Shops Amorelie werden exklusiv in Berlin ausgespielt.
- Klassische Werbemotive sind in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main zu sehen.
- Die Kampagne wird durch bundesweite Online-Ads, Influencer, PR und eigene App-Kanäle unterstützt.
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2 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Amorana startet OOH-Kampagne in deutschen Automobilstädten
Der Schweizer Sexual-Wellness-Händler Amorana hat Anfang Juli seine erste Out-of-Home-Kampagne in Deutschland gestartet und zwei Plakatmotive in Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart platziert – Städten, die für ihre Automobilindustrie bekannt sind. Die Kampagne kontrastiert die Beschleunigung deutscher Autos mit dem sogenannten Orgasm Gap bei Frauen und fiel mit dem deutschen Kinostart eines Films über die Erfindung des Womanizer am 23. Juli zusammen. Amorana betreibt seit April einen deutschen Onlineshop und befindet sich seit 2020 mehrheitlich im Besitz der britischen Lovehoney Group. Miriam Otero, Brand Lead bei Amorana, erklärte, dass die Kampagne darauf abzielt, die popkulturelle Aufmerksamkeit des Films zu nutzen, um ein Statement für weibliches Lustempfinden zu setzen.
Amorana nutzt Verkaufsdaten für Zürcher Out-of-Home-Kampagne
Amorana, ein Schweizer E-Commerce-Anbieter für Sexspielzeug, hat in Zürich eine Out-of-Home-Plakatkampagne gestartet, die anonymisierte, regional aufgeschlüsselte Verkaufsdaten in provokante lokale Slogans übersetzt. Die Plakate zeigen Botschaften zu sexuellen Vorlieben spezifischer Schweizer Regionen. Laut Angaben des Unternehmens wurden die zugrundeliegenden Daten nach zertifizierten Richtlinien aggregiert und anonymisiert, um die Identifizierung von Einzelpersonen auszuschließen. Die Kampagne baut auf der früheren Initiative „Amorana Sex Map“ auf und zielt darauf ab, den sexuellen Diskurs zu normalisieren sowie Schamgefühle durch Offenheit abzubauen. Miriam Otero, Brand Lead bei Amorana, beschreibt das Ziel, einen sicheren Raum für Entdeckungen zu schaffen. Der Artikel verweist zudem auf ähnliche, datenbasierte Regionalkampagnen von Digitec Galaxus in der Vergangenheit.
Wolt Retail Report: On-Demand-Commerce etabliert sich als europäische Konsumroutine
Der erste Retail Report von Wolt belegt, dass On-Demand-Shopping fester Bestandteil des europäischen Konsumverhaltens geworden ist. Seit 2015 lieferte die Plattform über 230 Millionen Retail-Bestellungen aus, monatlich ordern mehr als zwei Millionen Kunden Einzelhandelsprodukte. Retail steuert mittlerweile über 25 % zu Wolts weltweitem Umsatz bei, getrieben durch starkes Wachstum jenseits des klassischen Lebensmittelbereichs. Der Wert bestellter Lebensmittel stieg 2025 um 46 %, wobei 48 % der Warenkörbe mindestens zehn Artikel umfassen. Non-Food-Segmente wie Elektronik, Tierbedarf sowie Health & Beauty haben ihren Umsatzanteil seit 2022 verdreifacht. Saisonale Spitzen zeigen enormes Potenzial – so stiegen Blumenbestellungen am Valentinstag um das 32-Fache. Für Händler fungiert Wolt als digitaler Vertriebskanal zur Neukundengewinnung und Steigerung der Visibilität, ohne eigene Lieferinfrastrukturen aufbauen zu müssen.
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