Beobachtetes Signal · 20. Juni 2024 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Wo der Fachkräftemangel in Deutschland am stärksten zuschlägt

Zusammenfassung des Signals

Eine Studie von Pens.com basierend auf Mai-Daten und Indeed-Vakanzen zeigt, dass der deutsche Fachkräftemangel branchenübergreifend hoch, aber in Technik und Handel am akutesten ist. Das Ingenieurwesen führt mit 8,24 von 10 Punkten an (80.602 offene Stellen, 46,25 % nach 90 Tagen unbesetzt), gefolgt vom Handel mit 106.859 Vakanzen und dem Kundenservice auf Platz drei. Der Healthcare-Sektor verzeichnet mit 139.455 Stellen die absolut größte Nachfrage, während die IT 38.921 offene Positionen zählt. Geringer betroffen sind Bereiche wie Wissenschaft und Sprachen. Als Lösungsansätze gelten der Einsatz inclusiver Sprache sowie erweiterte Benefits zur Vergrößerung des Bewerberpools.

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Branchenübergreifende Studie zum deutschen Arbeitsmarkt; zwar nicht adtech-spezifisch, liefert jedoch wichtige makroökonomische Einblicke in allgemeine Personal- und Recruitment-Trends.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 54 % der HR-Manager melden laut ifo-Institut-Umfrage einen Bewerbermangel.
  • Ingenieurwesen ist am stärksten betroffen mit 8,24/10 Punkten, 80.602 offenen Rollen und 46,25 % unbesetzten Stellen nach 90 Tagen.
  • Handel verzeichnet 106.859 Vakanzen (58,02 % nach 30 Tagen, 46,92 % nach 60 Tagen und 38,5 % nach 90 Tagen unbesetzt).
  • Kundenservice weist über 17.000 offene Stellen auf, wovon 69,11 % nach 30 Tagen unbesetzt bleiben.
  • Healthcare zählt 139.455 Vakanzen, wobei 62,51 % nach 30 Tagen und 34,93 % nach 90 Tagen unbesetzt sind.
  • IT verzeichnet 38.921 offene Rollen (57,47 % nach 30 Tagen und 36,51 % nach 90 Tagen unbesetzt).
  • Bildungswesen zeigt 6.899 Vakanzen mit anhaltend langen Besetzungsdauern.
  • Wissenschaft (1,29/10) und Sprachen (0,83/10) gehören zu den am wenigsten betroffenen Sektoren.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 20. Juni 2024
Ursprünglicher Berichttitel: “Wo der Fachkräftemangel besonders zuschlägt | OnlineMarketing.de”

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Germany's skilled worker shortage could double by 2029, study says

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