Beobachtetes Signal · 31. Juli 2026 · Technical Release · Quelle: techcrunch · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
WhatsApp testet Ordner für Angebote und Updates von Unternehmen
WhatsApp (im Besitz von Meta) testet einen neuen „Offers & Updates“-Ordner, der Nachrichten von größeren Unternehmen wie Banken oder Fluggesellschaften nach einer konfigurierbaren Zeitspanne von bis zu 24 Stunden automatisch aus der Haupt-Chat-Timeline entfernt. Diese Funktion wird derzeit mit ausgewählten Partnern über die WhatsApp Business Platform erprobt, während kleine Unternehmen und individuelle WhatsApp Business-Konten ausgenommen sind. Nutzer können diese Ordneransicht zwar deaktivieren, jedoch den Zeitpunkt der automatischen Verschiebung nicht manuell steuern. Meta begründet den Schritt mit dem Ziel, die Posteingänge angesichts des Wachstums von Business Messaging und kostenpflichtigen Angeboten übersichtlich zu halten. Der Bericht verweist zudem auf die globale Einführung von KI-Business-Agenten im Juni sowie auf die Meta-Quartalszahlen für das Q2 2026, in denen Umsätze aus kostenpflichtigen WhatsApp-Nachrichten und Abonnements zu den „Other Revenue“ von über einer Milliarde US-Dollar beitrugen.
Eine bedeutende Plattform wie Meta/WhatsApp testet eine Posteingangsfilterung, welche die Sichtbarkeit von Business-Messaging verändert und direkte Auswirkungen auf Conversational Marketing, WhatsApp Business Platform-Partner sowie die Markenkommunikation hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Meta gab bekannt, dass die sonstigen Umsätze im Segment Family of Apps im Q2 2026 die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschritten haben, was unter anderem auf kostenpflichtige WhatsApp-Nachrichten und Abonnements zurückzuführen ist.
- WhatsApp testet einen neuen „Offers & Updates“-Ordner, der Nachrichten größerer Unternehmen nach einer festgelegten Zeit von bis zu 24 Stunden automatisch verschiebt.
- Das Feature wird mit ausgewählten Partnern der WhatsApp Business Platform getestet; kleine Unternehmen und normale WhatsApp Business-Konten sind derzeit ausgenommen.
- Nutzer können die Ordnerfunktion deaktivieren, haben jedoch keine Kontrolle über den genauen Zeitpunkt der automatischen Nachrichtenverschiebung.
- WhatsApp hat KI-Business-Agenten im Juni weltweit eingeführt; über eine Million Unternehmen nutzen sie bereits, wobei Movida von verbesserten Conversions und Support-Prozessen berichtete.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“When a user receives a message from a large business, WhatsApp will automatically move that message to a new “Offers & Updates” folder after...”
“During Meta’s Q2 2026 earnings call, Mark Zuckerberg said that other revenue in the family of apps segment crossed $1 billion, largely thank...”
“Meta is now trying out a new feature where it will place messages from larger businesses like banks or airlines in a separate folder, TechCr...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Meta rollt KI-Business-Agenten weltweit für WhatsApp und Instagram aus
Meta stellt seinen KI-basierten Kundensupport-Bot, den Meta Business Agent, nach einer fast zweijährigen Testphase in Märkten wie Indien und Mexiko nun global für WhatsApp Business sowie in Instagram DMs zur Verfügung. Der Agent kann Kundenanfragen beantworten, Produkte empfehlen, Termine buchen, Leads qualifizieren und bei Bedarf an menschliche Mitarbeiter übergeben. Zudem testet Meta Funktionen wie tägliche Chat-Briefings über WhatsApp Business, Instagram Pro, Messenger und die Meta Business Suite. Geplant sind künftig auch Tools für Marktforschung, Kalendermanagement sowie Integrationen mit Plattformen wie Shopify, Zendesk und Shopee. Parallel baut Meta eine Plattform für größere Unternehmen auf, um individuelle Agenten zu entwickeln. Die Monetarisierung erfolgt über WhatsApp Business Premium-Stufen sowie eine tokenbasierte Abrechnung für Enterprise-Kunden.
WhatsApp testet Verlegung der Kanäle in Chats-Tab
Laut WABetaInfo testet Meta intern die Integration der WhatsApp-Kanäle in den primären Chats-Tab und entfernt sie damit vom bisherigen Aktuelles-Tab. Drei verschiedene Konfigurationen werden getestet: direkte Einbindung in die Chat-Liste, eine gefilterte Ansicht oder ein eigener Ordner. Dieser Schritt bricht mit Metas früherem Versprechen einer strikten Trennung zwischen privater und kommerzieller Kommunikation und rückt Monetarisierungsfunktionen wie Abonnements und beworbene Kanäle näher an private Chats. Der Aktuelles-Tab könnte durch einen Kontakte-Tab ersetzt werden. Datenschutzmechanismen bleiben unverändert.
Meta Vibes und OpenAI Sora 2 scheitern: Nutzer lehnen KI-Slop ab
Die einjährigen Jubiläen von Metas KI-Videofeed Vibes und dem Videogenerator Sora 2 von OpenAI verdeutlichen einen Wandel in der Publikumsstimmung gegen vollständig synthetische, wenig aufwendige KI-Inhalte. OpenAI schloss die Sora-App im April und stellte am 24. September auch die API ab, womit das Produkt faktisch eingestellt wurde, während Metas Vibes weiterhin verfügbar ist, aber nur geringe Wirkung erzielte. Untersuchungen der Creator-Agentur Billion Dollar Boy zeigen, dass die Präferenz der Verbraucher für KI-generierte Creator-Inhalte von 60 % im Jahr 2023 auf 26 % im Jahr 2025 gesunken ist. Das Publikum schätzt nun sichtbare menschliche Anstrengung, das sogenannte 'Effort Signaling', wie Kampagnen von Diageo, Old Mout Cider und IKEA zeigen. KI wird weiterhin akzeptiert, wenn sie hinter den Kulissen für Effizienz eingesetzt wird und menschliches Handwerk verbessert, statt es zu ersetzen. Marken, die KI zur Kostensenkung nutzen, wie Diageo, zeigen ihre positive Rolle bei durchdachtem Einsatz.
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