Beobachtetes Signal · 21. Sept. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
WhatsApp rollt animierte Avatar-Sticker und neue Business-Features aus
WhatsApp erweitert die Personalisierung und rollt nach einer Testphase animierte Avatar-Sticker für alle Chats aus, um die Kommunikation emotionaler zu gestalten. Parallel dazu treibt Meta die Plattform-Ökosysteme voran: Mit Flows können Unternehmen direkt im Chat Services wie Sitzplatzreservierungen, Essensbestellungen oder Terminbuchungen anbieten, ergänzt durch die kommende Meta Verified Registrierung. Zudem wurden WhatsApp Channels weltweit in über 180 Ländern gelauncht, um Creator, Organisationen und Marken über Text, Video, Bilder, Umfragen und Emoji Reactions zu vernetzen. Als einseitiges Kommunikationstool stärken Channels die Reichweite für Publisher. Insgesamt spiegeln diese Updates kontinuierliche Verbesserungen bei Nutzer-Engagement, Monetarisierung und Messaging-Funktionen im gesamten Meta-Ökosystem wider, was auch für das MarTech- und AdTech-Umfeld relevante Touchpoints schafft.
Umfassende Feature-Rollouts auf einer führenden Messaging-Plattform beeinflussen direkt Nutzer-Engagement, Business-Workflows sowie Creator-Tools und berühren damit strategisch das breitere AdTech- und MarTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Animierte Avatar-Sticker für alle WhatsApp Chats nach erfolgreicher Testphase verfügbar.
- Flows ermöglicht integrierte Business-Services wie Sitzplatzreservierungen, Essensbestellungen und Terminbuchungen im Chat.
- Meta Verified Registrierung für Unternehmen auf WhatsApp angekündigt.
- WhatsApp Channels weltweit in über 180 Ländern mit Support für Text, Video, Bilder und Umfragen gestartet.
- Emoji Reactions als neue Interaktionsfunktion für WhatsApp Channels hinzugefügt.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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