Beobachtetes Signal · 28. Apr. 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral

WhatsApp plant eigenen Cloud-Backup-Dienst zur Unabhängigkeit von Google und Apple

Zusammenfassung des Signals

WhatsApp entwickelt offenbar einen eigenen Cloud-Backup-Dienst, um die Abhängigkeit von Google Drive und iCloud zu verringern und plattformübergreifende Datenwiederherstellungen zwischen Android und iPhone zu vereinfachen. Entsprechende Hinweise wurden von WABetaInfo in der Android-App entdeckt. Geplant ist eine Standardoption mit 2 GB sowie kostenpflichtige Tarife mit bis zu 50 GB, wobei Berichte von rund 1 US-Dollar pro Monat für die größere Variante ausgehen. Die Backups sollen Ende-zu-Ende-verschlüsselt und durch Passkeys, Passwörter oder einen 64-stelligen Wiederherstellungsschlüssel abgesichert werden. Es bleibt unklar, ob die 2-GB-Stufe kostenlos oder Teil eines kostenpflichtigen WhatsApp-Plus-Abonnements sein wird. Ein Starttermin wurde noch nicht genannt, da WhatsApp neue Funktionen üblicherweise zunächst im Beta-Test erprobt.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die Entwicklung einer eigenen Cloud-Backup-Lösung durch WhatsApp und Meta berührt zentrale Fragen der Datenportabilität, der Speichermonetarisierung und von Datenschutzmodellen. Diese Infrastrukturänderung einer dominanten Plattform beeinflusst die Nutzerkontrolle und bestehende Ökosystem-Abhängigkeiten maßgeblich.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • WhatsApp entwickelt eine eigene Cloud-Backup-Lösung zur Verringerung der Abhängigkeit von Google Drive und iCloud.
  • WABetaInfo entdeckte Hinweise auf die Backup-Funktion im Code der Android-App.
  • Geplant ist eine 2-GB-Standardoption sowie erweiterte Tarife mit bis zu 50 GB Speicherkapazität.
  • Berichten zufolge soll der größere 50-GB-Tarif rund 1 US-Dollar pro Monat kosten; unklar ist, ob die 2-GB-Variante gratis bleibt.
  • Backups werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt und lassen sich per Passkey, Passwort oder 64-stelligen Schlüssel absichern.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: t3n•Veröffentlicht: 28. Apr. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Kein Daten-Ärger mehr: Whatsapp soll eine eigene Cloud-Backup-Lösung planen”

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Subscription / Platform Monetization25. Apr. 2026

WhatsApp startet kostenpflichtiges Plus-Abonnement für 2,49 Euro

WhatsApp, ein Unternehmen von Meta, hat damit begonnen, ein kostenpflichtiges „Plus“-Abonnement für eine kleine Gruppe von Android-Nutzern in Europa zu testen. Das Plus-Modell kostet im aktuellen Test 2,49 Euro pro Monat und bietet Personalisierungs- sowie Komfortfunktionen, darunter 18 appweite UI-Akzentfarben, 14 alternative App-Symbole, bis zu 20 angepinnte Chats, zehn exklusive Klingeltöne für Android sowie exklusive Sticker-Pakete mit animierten Vollbild-Stickern, die auch für Nicht-Abonnenten sichtbar sind. Das Abonnement verlängert sich automatisch über Google Play, und vor einem breiteren Rollout könnten weitere Funktionen oder eine Testphase hinzukommen. Die Kernfunktionen von WhatsApp bleiben für alle Nutzer kostenlos; eine iOS-Version ist für einen späteren Zeitpunkt geplant. Über die Einführung berichtete WABetainfo, zusammengefasst vom Fachverlag t3n.

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Policy Update8. Okt. 2026

US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus

Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.

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Hardware Launch8. Okt. 2026

Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor

Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.

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