Beobachtetes Signal · 16. Feb. 2026 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
WhatsApp testet Integration von Musik in Channels
WhatsApp testet derzeit eine neue Funktion, die es Nutzern ermöglicht, Musik in Channels einzubinden – dem One-to-Many-Kommunikationsbereich für Creator und Marken. Die Songs stammen voraussichtlich aus einer lizenzierten Meta-Musikbibliothek und lassen sich unkompliziert über Sticker hinzufügen. Entdeckt wurde der Test von dem App-Researcher Radu Oncescu, der die Details auf Threads teilte. Dies unterstreicht Metas fortlaufende Strategie, die sozialen Funktionen innerhalb seines Messaging-Ökosystems auszubauen. Mit über 3 Milliarden monatlich aktiven Nutzern entwickelt sich WhatsApp zunehmend zu einer vollwertigen Social-Plattform, wie bereits Features wie Musik-Updates im Status gezeigt haben. Die musikbasierten Channels könnten insbesondere die Entdeckbarkeit für Künstler und Musiklabels verbessern, auch wenn ein genauer Termin für den offiziellen Rollout bislang noch nicht bekannt ist. Die Entwicklung fügt sich nahtlos in Metas übergeordnete Zielsetzung ein, die Nutzererlebnisse über WhatsApp und die dazugehörigen Plattformen hinweg kontinuierlich zu diversifizieren.
Technisches Release einer großen Plattform (Meta) mit direkten Auswirkungen auf die Content-Discovery und Interaktion in WhatsApp Channels.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WhatsApp verzeichnet über 3 Milliarden monatlich aktive Nutzer.
- Erste Tester können Musik über Sticker in WhatsApp Channels einfügen.
- Die Songs stammen voraussichtlich aus der lizenzierten Musikbibliothek von Meta.
- Der Test wurde vom App-Researcher Radu Oncescu auf Threads öffentlich gemacht.
- Ein konkreter Termin für den breiten Rollout steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus.
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Meta Vibes und OpenAI Sora 2 scheitern: Nutzer lehnen KI-Slop ab
Die einjährigen Jubiläen von Metas KI-Videofeed Vibes und dem Videogenerator Sora 2 von OpenAI verdeutlichen einen Wandel in der Publikumsstimmung gegen vollständig synthetische, wenig aufwendige KI-Inhalte. OpenAI schloss die Sora-App im April und stellte am 24. September auch die API ab, womit das Produkt faktisch eingestellt wurde, während Metas Vibes weiterhin verfügbar ist, aber nur geringe Wirkung erzielte. Untersuchungen der Creator-Agentur Billion Dollar Boy zeigen, dass die Präferenz der Verbraucher für KI-generierte Creator-Inhalte von 60 % im Jahr 2023 auf 26 % im Jahr 2025 gesunken ist. Das Publikum schätzt nun sichtbare menschliche Anstrengung, das sogenannte 'Effort Signaling', wie Kampagnen von Diageo, Old Mout Cider und IKEA zeigen. KI wird weiterhin akzeptiert, wenn sie hinter den Kulissen für Effizienz eingesetzt wird und menschliches Handwerk verbessert, statt es zu ersetzen. Marken, die KI zur Kostensenkung nutzen, wie Diageo, zeigen ihre positive Rolle bei durchdachtem Einsatz.
Threads führt Post- und Sticker-Overlay für Bilder ein
Metas Threads führt eine neue Overlay-Funktion für Bildbeiträge ein, mit der Creator eigene oder fremde Threads-Beiträge direkt in Bilder einbetten können. Das Feature wurde über den offiziellen Threads-Account angekündigt und ist zunächst für ausgewählte Creator im Mobile-Bildeditor unter der Option „Zitat“ verfügbar. Nutzer können durch Klick auf das Overlay direkt zum hervorgehobenen Beitrag gelangen, was die Sichtbarkeit und Interaktion erhöht. Zusätzlich stehen Sticker und die Aufteilung in Neun-Raster-Bilder zur Verfügung. Die Funktion soll bald für alle Nutzer ausgerollt werden. Daneben hat Threads seine Creator-Tools um einen überarbeiteten Insights-Bereich zur Leistungsmessung erweitert. Dieses Update unterstreicht Threads' Bestreben, die visuelle Dynamik und das Engagement auf der Plattform zu erhöhen.
SPUR veröffentlicht KI-Inhaltsverfolgungsstandard, lädt OpenAI und Google ein
Eine Koalition von Medienorganisationen, darunter der Guardian, die Financial Times, BBC, Sky und die AP, hat einen neuen Standard zur Verfolgung der Nutzung von Verlagsinhalten durch KI-Tools veröffentlicht. Die Initiative „Standards for Publisher Usage Rights“ (SPUR) hat ihren Content-Telemetrie-Standard am 2. Oktober 2026 veröffentlicht. Der Standard schafft einen Prozess zur Verfolgung und Meldung, wann Inhalte von KI-Tools abgerufen, begründet, zitiert, präsentiert und verarbeitet werden, und meldet die Nutzung an die Verlage zurück. SPUR hat OpenAI, Anthropic, Google, Meta und Microsoft eingeladen, dem neuen AI Licensing Advisory Board beizutreten, um die Umsetzung mitzugestalten. Das Gremium soll sicherstellen, dass die Tracking-Regeln sowohl für Verlage als auch für KI-Unternehmen funktionieren. SPUR entwickelt außerdem Agent-Tools, damit KI-Unternehmen den Standard übernehmen können, um transparente Berichterstattung und Lizenzierung zu unterstützen. Pilotprogramme mit Technologie- und KI-Unternehmen sind geplant.
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