Beobachtetes Signal · 25. Aug. 2026 · Technical Release · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
WhatsApp testet Admin-Profile für Channels und bereitet In-App-Payments vor
WhatsApp testet in der Android-Beta (2.26.33.7) separate Admin-Profile für Channels, mit denen Administratoren einen Anzeigenamen und ein Profilfoto festlegen können, während persönliche Daten wie Telefonnummer und privates Profil geschützt bleiben. Parallel dazu entwickelt das Unternehmen in der iOS-Beta (26.33.10.70) integrierte Payments-Funktionen. Diese sollen es Nutzern ermöglichen, Geld an Kontakte zu senden sowie Kredit- und Debitkarten inklusive Abrechnungs-, Liefer- und E-Mail-Daten zu hinterlegen. Screenshots verweisen unter anderem auf Deutschland als potenziellen Markt, wobei ein offizieller Rollout noch aussteht und regulatorische Genehmigungen sowie lokale Payment-Partner erfordert. Beide Features befinden sich in einer limitierten Beta-Testphase. Berichte dazu stammen von WABetaInfo, und die Ernennung von Kunal Shah, dem Gründer von CRED, zum neuen Leiter von WhatsApp könnte aufgrund seiner Payments-Expertise die strategische Ausrichtung maßgeblich beeinflussen.
Die Einführung neuer Plattform-Features durch Meta – insbesondere Admin-Zuordnungen und In-App-Payments – beeinflusst Publisher-Workflows, Commerce-Ströme und Monetarisierungspotenziale. Eine Expansion von Zahlungsdiensten könnte Transaktionsvolumina direkt in den Messaging-Bereich verlagern.
Marktsignale zu WhatsApp in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Admin-Profile in Android-Beta 2.26.33.7: Admins können einen Anzeigenamen (bis zu 25 Zeichen) und ein Profilfoto nutzen, während private Daten verborgen bleiben.
- Payments in iOS-Beta 26.33.10.70: Ermöglichen voraussichtlich Geldtransfers an Kontakte sowie die Speicherung von Kredit- und Debitkarten sowie Adressdaten.
- Screenshots zeigen Deutschland und weitere Märkte; ein Launch ist jedoch unbestätigt und setzt regulatorische Freigaben sowie lokale Partner voraus.
- Beide Funktionen befinden sich in einer frühen, limitierten Beta-Phase und erfordern weitere Entwicklungsarbeit vor einem Rollout.
- WABetaInfo entdeckte die Features in den Betas; der neue WhatsApp-Leiter Kunal Shah (CRED-Gründer) bringt relevante Payments-Erfahrung mit.
Verknüpfte Unternehmen
8 verknüpfte Unternehmen“Admins get dedicated profiles on WhatsApp that are shown with their Channel updates; Payments features are being developed inside the WhatsA...”
“The article refers to WhatsApp as a Meta service working on Payments....”
“WABetaInfo discovered the admin profiles in Android beta 2.26.33.7 and the Payments features in iOS beta 26.33.10.70 and is cited as the rep...”
“OnlineMarketing.de published the article, provided screenshots and reported the beta findings....”
“The article links to Google source-preference settings when advising readers how to set OnlineMarketing.de as a preferred news source....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
WhatsApp Channels: Admins können bezahlte Partnerschaften kennzeichnen
WhatsApp führt ein neues Feature ein, mit dem Channel-Admins Updates als bezahlte Partnerschaften markieren können, um die Transparenz bei kommerziellen Kooperationen zu erhöhen. Wie WABetaInfo berichtet, wird die Funktion schrittweise für iOS und Android ausgerollt. Administratoren können ein Update per Long-Press über das Kontextmenü als bezahlte Partnerschaft kennzeichnen; das Label ist für Follower sichtbar und nach der Veröffentlichung dauerhaft fixiert. Bereits im Februar startete WhatsApp den globalen Roll-out von Promoted Channels und Status Ads. Der Schritt minimiert erhebliche rechtliche Risiken für Kanalbetreiber: Nach deutscher Rechtsprechung stellt unzureichend gekennzeichnete Werbung in Social-Media- und Messenger-Formaten einen Wettbewerbsverstoß dar, der wettbewerbsrechtliche Abmahnungen nach sich ziehen kann. Das Feature professionalisiert das Influencer Marketing und Sponsored Content direkt im WhatsApp-Ökosystem.
SPUR veröffentlicht KI-Inhaltsverfolgungsstandard, lädt OpenAI und Google ein
Eine Koalition von Medienorganisationen, darunter der Guardian, die Financial Times, BBC, Sky und die AP, hat einen neuen Standard zur Verfolgung der Nutzung von Verlagsinhalten durch KI-Tools veröffentlicht. Die Initiative „Standards for Publisher Usage Rights“ (SPUR) hat ihren Content-Telemetrie-Standard am 2. Oktober 2026 veröffentlicht. Der Standard schafft einen Prozess zur Verfolgung und Meldung, wann Inhalte von KI-Tools abgerufen, begründet, zitiert, präsentiert und verarbeitet werden, und meldet die Nutzung an die Verlage zurück. SPUR hat OpenAI, Anthropic, Google, Meta und Microsoft eingeladen, dem neuen AI Licensing Advisory Board beizutreten, um die Umsetzung mitzugestalten. Das Gremium soll sicherstellen, dass die Tracking-Regeln sowohl für Verlage als auch für KI-Unternehmen funktionieren. SPUR entwickelt außerdem Agent-Tools, damit KI-Unternehmen den Standard übernehmen können, um transparente Berichterstattung und Lizenzierung zu unterstützen. Pilotprogramme mit Technologie- und KI-Unternehmen sind geplant.
Google-Behördenurteil verschont Ad-Tech-Stack, setzt Trade Desk unter Druck
Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass Google seinen Ad-Exchange und Publisher-Ad-Server für mehr Wettbewerb öffnen muss, jedoch ohne die Zerschlagung des Ad-Tech-Stacks. Zu den Auflagen gehören die Anbindung von AdX und DFP an Prebid, gleiche Bedingungen für AdX-Gebote auf alternativen Servern, die Einschränkung von Selbstbevorzugung und die Weitergabe von Auktionsdaten. Für The Trade Desk, das sich als neutrale Alternative zu Google positioniert, schwächt dieses Ergebnis die zentrale Story: Ein faireres und transparenteres Auktionsverfahren mindert die Dringlichkeit für Publisher, Alternativen wie OpenPath zu suchen. Zudem hat die Entscheidung von Google, Cookies im Chrome zu behalten, die Verbreitung alternativer IDs wie UID2.0 bereits verlangsamt. Analysten sehen die Zukunft von The Trade Desk verstärkt in CTV und agentischer Werbung.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
