Beobachtetes Signal · 14. Mai 2026 · Event Coverage · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Wien zeigt spürbare Routine bei Eurovision-Ausrichtung
Der SRG-Unterhaltungschef Reto Peritz blickt auf den Eurovision Song Contest (ESC) in Wien zurück und vergleicht diesen mit Basel als Austragungsort des ESC 2025, bei dem die Schweizer Künstlerin Veronica Fusaro mit der Rockballade „Alice“ im zweiten Halbfinale antrat. Peritz zufolge demonstriert Wien eine klare Routine bei der Durchführung und greift dabei auf ein umfassendes Übergabedokument zurück, das die SRG für künftige Gastgeber-Sender erstellt hat und das auch an nachfolgende Ausrichter weitergereicht wird. Er bezeichnet Basel 2025 als das bis dato größte Projekt der SRG, verweist auf weltweit rund 166 Millionen Zuschauer im Finale sowie über eine halbe Million Besucher vor Ort und hebt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen für die Produktion hervor. Zudem flossen die gewonnenen Erkenntnisse in das interne SRG-Transformationsprojekt Enavant ein.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das zweite Halbfinale des 70. Eurovision Song Contest präsentierte die Schweizer Sängerin Veronica Fusaro mit dem Song „Alice“.
- Reto Peritz ist SRF-Unterhaltungschef und Co-Executive Producer des in Basel ausgetragenen Eurovision Song Contest 2025.
- Die SRG erstellte ein detailliertes Übergabedokument für künftige Gastgeber-Sender, das der ORF für die Veranstaltung in Wien nutzte.
- Das ESC-2025-Finale in Basel erreichte weltweit rund 166 Millionen Zuschauer, während Basel während der Eventwochen über eine halbe Million Besucher zählte.
- Der ESC 2025 in Basel erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und gilt als eine der meistprämierten Ausgaben in der Geschichte des Wettbewerbs.
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Eurovision in Wien: Das Millionen-Business des ESC-Spektakels
Der Artikel analysiert die Finanzierungsstrukturen des 70. Eurovision Song Contest in Wien und beleuchtet das Zusammenspiel aus EBU, teilnehmenden Sendern und kommerziellen Sponsoren. Trotz eines Boykotts von fünf Ländern bleibt das Geschäftsmodell intakt: Hohe TV-Reichweiten von jährlich über 160 Millionen Zuschauern sichern Sponsorendeals, Ticketverkäufe und Erlöse aus dem Televoting. Die sogenannten „Big 5“ zahlen deutlich höhere Teilnahmegebühren zwischen 350.000 und 640.000 Euro, wobei Deutschlands Kosten von rund 500.000 Euro durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk getragen werden. Auch die Budgets von Austragungsstadt und Sender sind beträchtlich: Wien veranschlagt 22,6 Millionen Euro, der ORF plant mit 16 Millionen Euro und Eco Austria schätzt die Mietkosten der Stadthalle auf etwa 12 Millionen Euro. Zu den internationalen Sponsoren für den ESC 2026 zählen Moroccanoil, Easyjet, Idealista und Zoop. Zusätzliche Einnahmen generieren Ticketverkäufe – mit Top-Preisen bis zu 360 Euro –, das Televoting sowie nationale und lokale Partner. Künstler erhalten keine Gage, profitieren jedoch von massiver medialer Exposure und künftigen Streaming-Erlösen.
Schweizer Gewinner bei den WorldMediaFestivals 2026 ausgezeichnet
Bei den 27. WorldMediaFestivals in Berlin wurden sechs Schweizer Produktionen in den Kategorien Television, Corporate Media, Online und Print ausgezeichnet. Das KPRN Network gewann den Grand Award für die Printproduktion „Abenteuer Angola – Der Weg ist das Ziel“, die zudem Gold in der Kategorie Print: Editorial & Magazine Formats errang. Die SRG holte Gold für ihren Beitrag „Eurovision Song Contest 2025 in Basel“ im Bereich Branded Storytelling: Brand Narratives. Vier Silberauszeichnungen gingen an Maybaum Film („We care for what we carry“), Absolutturnus („Elco – Heat & Ice“), Seed Audio-Visual Communication (Swiss Life Corporate Movie) sowie Georg Fischer („The Plus Effect“). Die WorldMediaFestivals werden seit 2000 von der in Hamburg ansässigen Intermedia organisiert. Der Artikel wurde am 20.05.2026 von persoenlich.com veröffentlicht.
Eurovision erzielt über 60 Prozent Marktanteil in Deutschland
Das ESC-Finale am 16. und 17. Mai 2026 erzielte im deutschen Linear-TV herausragende Quoten, wobei gerätebasierte AEOS-Daten einen ungewöhnlich frühen Zuschauergipfel verzeichneten. Laut vorläufigen AGF-SCOPE-Daten verfolgten im Schnitt 8,18 Millionen Zuschauer das Live-Finale im Ersten (42,8 Prozent Marktanteil), ergänzt durch Reichweiten auf One. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichten Das Erste und One zusammen rund 64,5 Prozent Marktanteil. Messungen von All Eyes on Screens (AEOS) basierend auf rund einer Million Vodafone-Haushalten zeigen, dass der Reichweitengipfel im ARD-Programm bereits vor 21:30 Uhr erreicht wurde – knapp eine halbe Stunde nach Showbeginn –, da die deutsche Teilnehmerin Sarah Engels mit dem Song „Fire“ als Zweite auftrat. Danach sanken die Quoten bis etwa 22:45 Uhr, um leicht anzusteigen. Das Ende von ZDFs „Ein starkes Team“ um 21:45 Uhr führte zu einem Wechsel zu ARD, während RTL kleinere Anteile übernahm.
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