Beobachtetes Signal · 5. Feb. 2024 · Webinar · Quelle: Quo Vadis News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
LiveRamp-Webinar: Zielgruppenansprache im cookielosen Zeitalter
Quo Vadis kündigt ein Webinar für den 14. Februar mit LiveRamp-Manager Travis Clinger an, um die Transformation des Audience-Targeting im Zuge der Abschaffung von Third-Party-Cookies zu beleuchten. Im Zentrum steht die 200-Millionen-Dollar-Übernahme des Cleanroom-Anbieters Habu durch LiveRamp, eingebettet in Quo Vadis' Gravity Theory of Walled Garden Data Trades. Die Session zeigt Werbetreibenden Wege auf, wie sie skalierbare Zielgruppen ohne Cookies erreichen können – mit Fokus auf datenschutzkonforme Identity Management-Ansätze, First-Party-Data und Cleanroom-Datentransaktionen. Die Agenda umfasst die Analyse der Cookie-Deprecation-Auswirkungen, cookieless Identitätslösungen sowie neue Paradigmen im Audience-Building. Das Event richtet sich an Marketer und Publisher, wobei der Inhalt rein informativen Charakter besitzt. Der Beitrag ordnet sich in den übergeordneten programmatischen Diskurs ein.
Die Veranstaltung beleuchtet branchenrelevante Themen wie cookieless Targeting und Data Trades sowie eine bedeutende Übernahme. Sie markiert zwar keinen fundamentalen Marktumbruch, ist jedoch von hoher Relevanz für das AdTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- LiveRamp übernimmt Habu für 200 Millionen US-Dollar
- Webinar am 14. Februar um 11:00 Uhr ET
- Gastsprecher Travis Clinger, Chief Connectivity Officer bei LiveRamp
- Schwerpunkt auf Audience-Targeting und Third-Party-Cookie-Deprecation
- Quo Vadis verweist auf die Gravity Theory of Walled Garden Data Trades
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OpenAI platziert visuelle Anzeigen in ChatGPT Bildgenerierung
OpenAI erweitert sein Werbeangebot in ChatGPT um ein neues visuelles Anzeigenformat. Die Display-Anzeigen erscheinen zunächst während der Bildgenerierung in ChatGPT und zeigen Nutzern Produkte und Dienstleistungen, während sie auf die Fertigstellung ihrer Bilder warten. Die Anzeigen sind klar gekennzeichnet und von den generierten Bildern getrennt. Der Rollout beginnt im Oktober 2026 und ist zunächst auf Nutzer in den USA und eine erste Gruppe von Werbetreibenden beschränkt. Erste Tests zeigten positive Ergebnisse: WeightWatchers verzeichnete Kosten pro Akquisition etwa 15% unter dem Vergleichswert für bezahlte Suchanzeigen, und Workmagic meldete eine statistisch signifikante Steigerung für die Wellness-Marke Dose. OpenAI gibt an, dass ChatGPT wöchentlich 1,2 Milliarden Menschen erreicht, was ein enormes Werbe- und Umsatzpotenzial darstellt. Ob die Anzeigen über die Bildgenerierung hinaus ausgeweitet werden, wurde noch nicht angekündigt.
Präzise politische Werbung zur gezielten Wähleransprache im entscheidenden Moment
Ein am 5. Oktober 2026 veröffentlichter Blogbeitrag beleuchtet innovative Strategien im Bereich der politischen Werbung, um Wähler in kritischen Phasen des Wahlkampfs präzise zu erreichen. Vor dem Hintergrund sich rasant verändernder Medienlandschaften, insbesondere im Bereich Connected TV und programmatischer Kanäle, analysiert der Beitrag, wie Kampagnenbudgets effizient eingesetzt werden können. Im Fokus stehen datengetriebene Ansätze zur Zielgruppenansprache und das Timing von Botschaften, um die Relevanz beim Wähler zu maximieren. Dabei wird aufgezeigt, wie Werbetreibende durch fortschrittliche Identity Management-Lösungen und präzises Targeting ihre Streuverluste minimieren und gleichzeitig die dynamischen Anforderungen moderner politischer Kampagnen erfüllen können. Der Artikel liefert wertvolle Einblicke für politische Akteure und Agenturen, die ihre Kommunikationsstrategien optimieren möchten.
Agenturen überdenken Eigentum an Agentic AI und Daten
Beim Programmatic IO in New York diskutierten Agenturchefs über die Zukunft von Daten- und KI-Eigentum. Führungskräfte von S4 Capital, Horizon Media, Dentsu und WPP waren sich einig, dass Agenturen Kundendaten und KI-Modelle nicht besitzen sollten, um Neutralität zu wahren und Interessenkonflikte zu vermeiden. Sie betonten einen Wandel von FTE-basierter Vergütung hin zu ergebnisorientierter Preisgestaltung und Lizenzierung von KI-Tools an Kunden. Das Panel erörterte auch die Auswirkungen von KI auf DSPs; McAndrew von WPP verwies auf eine Bewegung hin zu Agent-zu-Agent-Interaktionen und verstärkter Supply-Chain-Kompression. Sorrell warnte vor Big-Tech-Plattformen wie Meta als End-to-End-Bedrohung, die Agenturen zu Validatoren machen könnten. Die Diskussion spiegelt einen Branchentrend weg vom Datenbesitz wider, im Kontrast zu Publicis' Übernahme von LiveRamp.
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