Beobachtetes Signal · 24. Feb. 2026 · Industry Analysis · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Retail Media benötigt ganzheitliche und longitudinale Messansätze
Harvey Ma von der Sam’s Club Member Access Platform betont, dass die nächste Wachstumsphase von Retail Media den Übergang von isolierten Last-Click- und kanalspezifischen Ansätzen zu einer ganzheitlichen, über den gesamten Funnel reichenden und longitudinalen Messung erfordert. Während die Werbeausgaben für In-Store Retail Media bis 2029 voraussichtlich die Marke von 1 Milliarde US-Dollar übersteigen werden, hinkt das Vertrauen in die aktuelle Leistungsmessung aufgrund fragmentierter Berichterstattung über Onsite-, Offsite-, In-Store- und Connected TV-Kanäle hinterher. Der Beitrag fordert datenschutzkonforme, aggregierte First-Party-Signale – insbesondere Mitgliedschafts- und Loyaldaten – sowie einheitliche Definitionen und Methodologien. Zur Nachverfolgung von Discovery, Consideration, Trial, Wiederkauf und Customer Lifetime Value wird die Kombination aus Multi-Touch-Attribution, Media Mix Modeling, Inkrementalitätstests und Closed-Loop-Transaktionsdaten empfohlen, um Ergebnisse jenseits des kurzfristigen ROAS zu bewerten.
Der Beitrag verdeutlicht eine notwendige methodische Weiterentwicklung, die maßgeblich beeinflusst, wie Retailer, Marken und Measurement-Anbieter den ROI im Retail Media optimieren und wachsende Budgets allokieren. Dabei berührt er zentrale operative Prioritäten des AdTech-Ökosystems wie First-Party-Data-Strategien, Datenschutz und kanalübergreifende Attribution.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Artikelautor: Harvey Ma, VP & GM der Sam’s Club Member Access Platform.
- Die Werbeausgaben für In-Store Retail Media werden bis 2029 voraussichtlich 1 Milliarde US-Dollar übersteigen.
- Bestehende Messmethoden basieren auf Last-Click-Attribution und isoliertem Reporting über Onsite-, Offsite-, In-Store- und CTV-Kanäle hinweg.
- Der Beitrag plädiert für die Nutzung aggregierter, anonymisierter First-Party-Signale (z. B. Mitgliedschafts- und Loyaldaten) und longitudinaler Messungen, um Online- und Offline-Transaktionen unter Wahrung des Datenschutzes zu verknüpfen.
- Das empfohlene Mess-Toolkit umfasst Multi-Touch-Attribution, Media Mix Modeling, Inkrementalitätstests und Closed-Loop-Transaktionsdaten zur Bewertung des gesamten Funnels jenseits des kurzfristigen ROAS.
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ICE und OKX starten Plattform für tokenisierte US-Aktien
OKXICE, das Gemeinschaftsunternehmen der Krypto-Börse OKX und des NYSE-Betreibers Intercontinental Exchange (ICE), hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für eine Handelsplattform für tokenisierte US-Aktien eingereicht. Die Plattform soll rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche betrieben werden und den Handel mit etwa 60 tokenisierten US-Aktien ermöglichen, darunter Nvidia, Apple, Microsoft, Amazon, Tesla, JPMorgan Chase und Walmart. Gehandelt wird auf X Layer, dem Layer-2-Netzwerk von OKX, über zugangsbeschränkte Liquiditätspools auf Basis von Uniswap v4. Die Abwicklung erfolgt on-chain gegen die Stablecoins USDC, USDG oder USDT. Nutzer halten ihre Token in eigenen Wallets, die zugrunde liegenden Aktien werden von Tokenisierungsanbietern verwahrt. Möglich macht dies eine 'Innovation Exemption' der SEC, die tokenisierten Wertpapierplattformen den Betrieb ohne Börsenregistrierung gestattet, allerdings mit strengen Auflagen.
Walmart nutzt KI-Kameras zur Ladenüberwachung
Walmart setzt ein KI-gestütztes Kamerasystem ein, das Böden, Regale und Kassenbereiche in Echtzeit überwacht. Alarme und Aufgaben werden über die MyWalmart-App an Mitarbeiter übermittelt. Das System erkennt nicht gescannte Artikel an der Selbstbedienungskasse, löst bei niedrigen Regalfüllständen Nachfüllaufgaben aus (inklusive Reifegrad-Bewertung von Obst) und überwacht kontinuierlich Sicherheitsrisiken wie verschüttete Flüssigkeiten oder defekte Kühlgeräte. Trotz der Ziele, Inventurschwund zu reduzieren und die Effizienz zu steigern, kam es zu Fehlalarmen, insbesondere bei der Erkennung von Verschmutzungen; die Genauigkeit verbessert sich jedoch durch Modell-Nachschulungen. Der Einsatz spiegelt einen breiteren Retail-Trend wider, bestehende Kamerainfrastruktur als Sensornetz zu nutzen, wirft aber Bedenken hinsichtlich der Überwachung der Mitarbeiter auf.
Walmart führt leuchtende digitale Regaletiketten ein, um Produkte schneller zu finden
Walmart führt drei neue Funktionen ein, die mit seinen digitalen Regaletiketten verbunden sind, um Kunden und Mitarbeitern das Auffinden von Produkten zu erleichtern. Mit der Funktion „Shop to Light“ können Kunden über die Walmart-App zum richtigen Gang navigieren und das Produktetikett aufleuchten lassen. Die Funktionen „Pick to Light“ und „Stock to Light“ unterstützen Mitarbeiter beim Kommissionieren und Auffüllen. Alle Funktionen werden bis zur Weihnachtssaison landesweit ausgerollt. Walmart hat bereits über 4.300 Filialen mit digitalen Regaletiketten ausgestattet, was etwa 90 % der Abteilungen abdeckt, und plant die vollständige Installation bis Jahresende. CEO John Furner betonte, dass das Unternehmen keine Kundendaten für Preisentscheidungen nutzen werde. Seit dem Pilotstart im Sommer wurden über 5 Millionen Aufleuchtvorgänge verzeichnet.
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