Beobachtetes Signal · 2. März 2026 · Industry Event · Quelle: https://martech.org/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
On-Demand-Abruf: „Engage with SAP Online“ beleuchtet die „Engagement Divide“
Das kostenlose virtuelle Halbtagesevent „Engage with SAP Online“ steht ab sofort on demand zur Verfügung und bringt Führungskräfte aus den Bereichen Marketing, CX und Engagement zusammen, um die sogenannte „Engagement Divide“ zu überbrücken – die Kluft zwischen Kundenerwartungen und kanalzentrierten Betriebsmodellen. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnisse des SAP Engagement Index, basierend auf Befragungen von 10.000 Verbrauchern und 4.800 Entscheidungsträgern, vorgestellt von Sara Richter (CMO, SAP Engagement Cloud), sowie eine Keynote von Mark Ritson. Praxisexperten von BMW Group, Essity und Sinch diskutieren die Operationalisierung von KI, vernetzten Systemen und einheitlichen Kundenprofilen. Die SAP-Studie offenbart drastische Diskrepanzen: Während 75 % der Konsumenten durch unorganisierte Marken abgeschreckt werden, glauben 77 % der Unternehmen, nahtlose Erlebnisse zu bieten. Zudem zeigt sich, dass nur 21 % der Organisationen eine hohe Reife im Bereich Engagement aufweisen. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf dem Wandel hin zu beziehungsorientierten Modellen.
Die Veranstaltung liefert herstellergestützte Studien und Praxisleitfäden zur Transformation vom kanalzentrierten Marketing zum beziehungsorientierten Engagement und zeigt Reifegradlücken sowie Investitionstrends (KI, Omnichannel) für MarTech- und Customer-Data-Plattform-Anbieter auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- „Engage with SAP Online“ ist als kostenloses, halbtägiges Virtual Event ab sofort on demand verfügbar.
- Der SAP Engagement Index basierte auf der Befragung von 10.000 Verbrauchern und 4.800 leitenden Entscheidungsträgern.
- 75 % der Verbraucher werden durch unorganisierte Marken abgeschreckt; 77 % der Unternehmen behaupten jedoch, nahtlose Erlebnisse zu liefern.
- Kanaldiskrepanzen: 41 % der Konsumenten bevorzugen Apps (28 % Marktabdeckung); 43 % bevorzugen Online-Shopping (26 % Marktabdeckung via Web/E-Commerce).
- Reifegrad und Investitionen: Nur 21 % der Unternehmen erreichen eine hohe Reife; 77 % planen Investitionen in KI-gestütztes Engagement und 76 % in Omnichannel-Strategien.
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SAP Engagement Index 2026 warnt vor Engagement-Gap bei deutschen Marken
Der SAP Engagement Index 2026 offenbart eine kritische Diskrepanz zwischen Kundenerwartungen und der operativen Realität deutscher Unternehmen im Bereich Customer Engagement. Während 73 Prozent der Unternehmen ihre Strategien als nahtlos einschätzen, berichten Verbraucher über massive Frustration und Enttäuschung durch fragmentierte Markenerlebnisse. Dem Maturity Index zufolge gelten 15 Prozent als Nachzügler, 62 Prozent als Mittelfeld und 23 Prozent als Champions, wobei die Fertigungsindustrie am besten abschneidet. Als strukturelle Hürden identifiziert der Report mangelnde KI-Implementierung, Datensilos und ungenutzte Dark Data. Empfohlene Gegenmaßnahmen umfassen ein einheitliches Echtzeit-Kundenprofil, KI-Agenten zur Automatisierung sowie ereignisgesteuerte Orchestrierung. Eine Fallstudie des Juweliers Christ verdeutlicht die Konsolidierung des CRM über die SAP Engagement Cloud.
The Drum und SAP veranstalten KI-Marketing-Clinic mit Mark Ritson
The Drum und SAP Experience Cloud veranstalten am 14. Juli 2026 um 15:00 BST eine LinkedIn Live-Marketing-Clinic mit Dr. Mark Ritson. Die einstündige Session, moderiert von Cameron Clarke von The Drum, widmet sich Fragen zur Vorbereitung von Marken auf das Peak-Holiday-Geschäft im Zeitalter von KI. Zu den Themenschwerpunkten gehören Agentic AI, KI-gestütztes Einkaufen, Personalisierung, vernetzte Kundendaten, Loyalty sowie die Belastung von Marketing-Systemen während der Feiertagsspitzen. Die Diskussion stützt sich auf Daten der SAP Experience Cloud und die SAP-Studie „Deck the Carts: AI-driven strategies to engage holiday shoppers“. Teilnehmer sind eingeladen, sich im Vorfeld zu registrieren und Fragen einzureichen, um praxisnahe Einblicke für ihre Retail Media- und MarTech-Strategien zu erhalten.
CX-Lücke besteht nach 20 Jahren trotz Milliardeninvestitionen fort
Trotz jahrzehntelanger Investitionen in Customer-Experience-Programme (CX) bleibt eine anhaltende Diskrepanz zwischen der Selbsteinschätzung von Unternehmen und der tatsächlichen Kundenerfahrung bestehen. Eine Bain-Studie von 2005 zeigte, dass 80% der Führungskräfte glaubten, überlegene Kundenerfahrungen zu bieten, aber nur 8% der Kunden zustimmten. Nachfolgende Untersuchungen von Capgemini (2017) und SAP (2026) zeigen ähnliche Lücken. Der Artikel argumentiert, dass diese 'Delivery Gap' kein Technologieproblem, sondern ein Problem der Verantwortlichkeit und Kultur ist. Zu den Ursachen gehören die Messung leicht berichtbarer statt tatsächlicher Erfahrungen, dekorative Feedbackschleifen und die Vernachlässigung der Mitarbeitererfahrung. Während die KI-gesteuerten CX-Investitionen steigen, warnt der Autor davor, dass Automatisierung ohne kulturelle und verantwortungsbezogene Korrekturen die bestehende Diskrepanz lediglich skalieren wird.
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