Beobachtetes Signal · 12. Juni 2025 · Market Research & Intelligence · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

TikTok vs. Meta: Performance-Vergleich für Social-Ads-Strategien

Zusammenfassung des Signals

Die Metricool Social Ads Study 2025 analysiert über 500.000 Kampagnen von fast 50.000 Advertiser-Accounts aus dem ersten Quartal 2025 mit einem Spend von über 188 Millionen US-Dollar, 114 Milliarden Impressions und 1,8 Milliarden Interaktionen. Der direkte Vergleich zeigt: TikTok punktet mit einer höheren CTR (4,93 Prozent) sowie extrem niedrigen CPCs (0,01 US-Dollar) und CPMs von rund 0,32 US-Dollar. Meta dominiert dagegen bei Conversions mit einem CPA von 0,13 US-Dollar (gegenüber 0,94 US-Dollar bei TikTok) und generiert 61,3 Prozent aller Conversions der Studie. Während TikTok 85,45 Prozent mehr Budget in Awareness-Kampagnen investiert und stark auf Video Views setzt, favorisiert Meta interaktions- und konversionsfokussierte Formate. Für Brand-Marketer ergibt sich daraus die Empfehlung, beide Plattformen strategisch entlang des Funnels zu kombinieren, um maximale Effizienz und Reichweite zu erzielen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Metricool analysierte von Januar bis März 2025 über 500.000 Kampagnen von fast 50.000 Advertiser-Accounts mit einem Spend von über 188 Millionen US-Dollar, 114 Milliarden Impressions und 1,8 Milliarden Interaktionen.
  • TikTok erreicht eine CTR von 4,93 Prozent und einen CPC von 0,01 US-Dollar, während die CPMs auf TikTok bei 0,32 US-Dollar und auf Meta bei 0,33 US-Dollar liegen.
  • Meta erzielt einen CPA von 0,13 US-Dollar im Vergleich zu 0,94 US-Dollar bei TikTok sowie geringere Lead-Kosten (1,34 zu 3,57 US-Dollar), wobei 61,3 Prozent aller Conversions auf Meta entfallen.
  • TikTok investiert 85,45 Prozent mehr Budget in Awareness-Kampagnen als Meta.
  • TikTok Video-Views-Kampagnen machen 24 Prozent aus, während Meta-Interaktionsanzeigen 37,2 Prozent des Mixes ausmachen.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 12. Juni 2025
Ursprünglicher Berichttitel: “TikTok oder Meta? Die Doppelstrategie für deine Social Ads | OnlineMarketing.de”

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Market Intelligence15. Sept. 2026

TikTok reduziert Hürden für die plattformübergreifende Diversifikation

Werbetreibende stehen vor einer deutlichen Vereinfachung bei der Kampagnensteuerung: Bestehende Meta Kampagnen lassen sich ab sofort direkt in den TikTok Ads Manager übertragen. Dieser strategische Schritt senkt die technischen Einstiegshürden für Marken erheblich, die ihre Werbebudgets diversifizieren und Omnichannel-Strategien effizienter skalieren möchten. Durch den nahtlosen Import von Kampagnenstrukturen entfällt ein Großteil des manuellen Aufwands bei der Duplizierung und Neuanlage, wodurch Media-Teams wertvolle Ressourcen einsparen. Insbesondere für Performance-Marketing-Teams, die bisher primär auf Meta fokussiert waren, eröffnet diese Funktion einen unkomplizierten Zugang zum hochdynamischen TikTok-Ökosystem. Für das Media-Management bedeutet dies eine beschleunigte Time-to-Market bei der Ausspielung kreativer Inhalte und eine vereinfachte Performance-Analyse über verschiedene Social-Media-Kanäle hinweg.

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Industry Events8. Okt. 2026

AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus

Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.

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Infrastructure8. Okt. 2026

ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.

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