Beobachtetes Signal · 25. Juni 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
TikTok startet Yelp-ähnliche Standort-Seiten mit Apple-Maps-Integration
TikTok hat erweiterte Standort-Seiten eingeführt, die Nutzern die Entdeckung von Orten über Video-Inhalte erleichtern. Das Update beinhaltet dedizierte Landingpages mit Videokategorien wie Food & Drink, Freizeitaktivitäten, Hotels und Shopping, die mit relevanten Inhalten bespielt werden. Eine neue Apple Maps-Integration ermöglicht die Kartenansicht von Unternehmen, die in TikTok-Posts getaggt sind, inklusive Adressen und der Anzahl von Tags. Damit positioniert sich TikTok zunehmend als lokales Discovery-Tool ähnlich wie Yelp, was den anhaltenden Trend widerspiegelt, dass soziale Netzwerke Funktionen von Wettbewerbern übernehmen. Die Neuerung, entdeckt von Annie (Threads-Account girlpowermarketing), bietet vor allem kleinen Unternehmen und lokalen Creators neue Potenziale. Sie verdeutlicht zudem den Wandel im Suchverhalten und platziert TikTok in einem wettbewerbsintensiven Kontext neben DOOH, Perplexity und den expandierenden Google-Funktionen für die lokale Suche.
Neue Standort-Seiten mit Apple-Maps-Integration stärken die lokale Discovery-Funktionalität auf TikTok und positionieren die Plattform als ernstzunehmende Konkurrenz zu klassischen Bewertungsportalen wie Yelp.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- TikTok erweitert Standort-Landingpages um neue Kategorien: Food & Drink, Things to Do, Hotels und Shopping.
- Apple-Maps-Integration ermöglicht Kartenansicht von Unternehmen, die in TikTok-Posts getaggt wurden.
- Standort-Seiten zeigen Unternehmensadressen und die Anzahl der TikTok-Tags pro Location an.
- Entdeckung des Features durch Annie über den Threads-Account girlpowermarketing mit Screenshots belegt.
- Das Update weist starke funktionale Ähnlichkeiten mit Yelp auf.
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3 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
TikTok startet TikTok GO für In-App-Buchungen von Reisen
TikTok hat TikTok GO angekündigt, eine US-Markteinführung, mit der Nutzer Hotels, Attraktionen und Erlebnisse direkt in der TikTok-App entdecken und buchen können. Das für Nutzer ab 18 Jahren verfügbare Feature blendet Unterkünfte und Aktivitäten über Videos, die Suche sowie Standortseiten ein und ermöglicht Verfügbarkeitsprüfungen sowie Buchungen direkt im Ökosystem. Das Feature wurde durch Partnerschaften mit Reise-Plattformen wie Booking.com, Expedia, Viator, GetYourGuide, Tiqets und Trip.com realisiert. Creator können ihre Inhalte mit Buchungslinks verknüpfen, potenziell Provisionen verdienen und an Kampagnen teilnehmen. Dieser Schritt baut TikToks bisherige Commerce-Aktivitäten aus und positioniert die Plattform als Transaktionsschicht, die die Customer Journey von der Entdeckung bis zum Kauf im eigenen Walled Garden hält. Damit verschärft sich die Konkurrenz zu den Such- und Kartenprodukten von Google.
TSMC-Umsatz steigt um 51 % auf Rekordhoch, Aktie fällt
TSMC meldete einen Umsatzanstieg von 51 Prozent im dritten Quartal auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar (41,7 Milliarden Euro) und übertraf damit die Erwartungen. Der Halbleiterhersteller, ein wichtiger Zulieferer für Apple und Nvidia, profitiert weiterhin vom KI-Boom und der starken Chip-Nachfrage. Trotz der Rekordzahlen fiel die Aktie. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr 52 bis 56 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen zu investieren, einschließlich eines Joint Ventures mit Sony für Bildsensoren. Die Marktkapitalisierung von TSMC beträgt rund 2,45 Billionen US-Dollar und ist damit das wertvollste Unternehmen außerhalb der USA. Das Wachstum beflügelt auch Taiwans Wirtschaft: Die Exporte stiegen im August um über 70 Prozent, für 2026 wird ein BIP-Wachstum von rund 11 Prozent erwartet.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
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