Beobachtetes Signal · 24. Sept. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
TikTok weitet Testlauf für KI-Chatbot Tako aus
TikTok treibt die Integration von künstlicher Intelligenz voran und weitet den Test seines KI-Chatbots Tako innerhalb der Entertainment-App aus. Der ursprünglich auf den Philippinen gestartete Assistent ermöglicht konversationelle Suche und Navigation, unter anderem durch eine Ask-Funktion im Suchbereich sowie einen dedizierten Tako-Bereich mit vordefinierten Prompts. Aktuelle Berichte zeigen, dass der Zugriff für weitere Nutzer freigeschaltet wird, eine flächendeckende Verfügbarkeit jedoch noch nicht gegeben ist. Laut offiziellen Angaben des TikTok Communications Team gibt es derzeit keine Pläne für einen breiteren Rollout jenseits dieser frühen Testphasen. Der Chatbot wird von einem externen Technologiepartner betrieben. Branchenbeobachter verweisen zudem auf mögliche Datenschutzherausforderungen bei einem künftigen EU-Rollout sowie auf Markenanmeldungen für den Begriff ‚TIKTOK TAKO‘ durch den Anwalt Josh Gerben, was die strategische Marktabsicherung im Zuge neuer KI-gestützter Suchfunktionen unterstreicht.
Der erweiterte Test von Tako zeigt TikToks Ambitionen im Bereich KI-basierter Suche; ein potenzieller EU-Rollout dürfte jedoch aufgrund strenger Datenschutzanforderungen auf regulatorische Hürden stoßen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- TikTok testet den KI-Chatbot Tako zur Unterstützung von Suche und Navigation in der Entertainment-App.
- Nach ersten Tests auf den Philippinen wird die Verfügbarkeit für ausgewählte Nutzer schrittweise ausgeweitet.
- Tako wird im Backend von einem externen Chat-Assistenzsystem angetrieben.
- Das TikTok Communications Team betont, dass vorerst keine Pläne für einen umfassenderen Rollout existieren.
- Rechtliche Vorkehrungen wie Markeneintragungen für ‚TIKTOK TAKO‘ verdeutlichen die strategische Markenabsicherung.
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Windows 11: Bessere Suche, Copilot mit Dateizugriff
Microsoft kündigte zwei kommende Updates für Windows 11 an: eine verbesserte Suche und erweiterte Copilot-Funktionen. Mit der neuen Suche lassen sich Einstellungen wie der Dark Mode direkt anpassen, Screenshots erstellen und die Lautstärke per Slider ändern. Künftig sollen sogar Nachrichten verfasst und an Kontakte gesendet werden können. Copilots 'Hybrid Intelligence'-Funktion, die bei einem Microsoft-Event vorgestellt wurde, ermöglicht der KI den Zugriff auf lokale Dateien und Aktionen im gesamten Betriebssystem, etwa das Finden, Umbenennen, Packen und Anhängen von Dokumenten an E-Mails. Jacob Andreou, EVP von Copilot, demonstrierte dies anhand eines Steuerbeispiels. Der Rollout erfolgt schrittweise und erfordert die Zustimmung der Nutzer. Das Such-Upgrade soll noch dieses Jahr erscheinen, ein genaues Datum nannte Microsoft nicht.
Verlage nutzen Registrierungswände gegen KI-Verkehrsrückgang
Da der Referral-Traffic aus Suchmaschinen, insbesondere durch KI-Übersichten, zurückgeht, setzen Verlage zunehmend auf Registrierungswände, um anonyme Besucher in bekannte Nutzer zu verwandeln. Diese Strategie zielt darauf ab, Engagement zu vertiefen, First-Party-Daten für besseres Ad-Targeting zu sammeln und möglicherweise die programmatischen Werberaten zu erhöhen. The Verge plant, eine harte Registrierungswand bei einer Nutzergruppe zu testen. Verlage berichten, dass registrierte Nutzer bis zu achtmal höhere Werberaten erzielen können. Einige Verlage stellen jedoch fest, dass Registrierungswände nicht immer zu Abonnements führen, und für viele ist der Umsatz aus Abonnements nicht ausreichend, um Traffic-Verluste auszugleichen. Der Trend spiegelt eine breitere Verschiebung hin zu First-Party-Daten und bekannten Zielgruppen als Reaktion auf KI-bedingte Veränderungen bei Suche und Referral-Traffic wider.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
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