Beobachtetes Signal · 19. Jan. 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
TikTok testet Entwurf-Speichern-Button und weitet Kennzeichnung für Staatsmedien aus
OnlineMarketing.de berichtet, dass TikTok einen neuen Button zum Speichern von Entwürfen während der Videoerstellung testet, wie der Social-Media-Experte Matt Navarra hervorhoben hat. Parallel dazu weitet TikTok sein Programm zur Kennzeichnung von staatsnahen Medien auf über 40 Märkte aus, wobei erste Labels bereits in Belarus, Russland und der Ukraine eingesetzt werden. Zudem skizziert das Unternehmen im Newsroom einen Beschwerdeprozess für Einsprüche gegen die Kennzeichnung. Der Bericht merkt an, dass die Funktion das Speichern von Entwürfen für Creator vereinfachen könnte, indem mehrstufige Arbeitsabläufe umgangen werden. Gleichzeitig zielt die Ausweitung der Kennzeichnung darauf ab, die Transparenz bezüglich regierungsbeeinflusster Medieninhalte in weiteren Regionen zu erhöhen.
Zwei bemerkenswerte Entwicklungen: ein neues Feature zum Speichern von Entwürfen und die Ausweitung der Kennzeichnung staatsnaher Medien auf über 40 Märkte; kein massives Plattform-Update von Google, Apple oder Meta, daher von moderatem Branchenimpact.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- TikTok testet einen Save-Button für Entwürfe im Videoerstellungsprozess.
- Die Funktion wurde von Matt Navarra über einen Tweet bekannt gemacht.
- TikTok weitet die Kennzeichnung staatsnaher Medien auf über 40 Märkte aus.
- Erste Märkte für die Labels waren Belarus, Russland und die Ukraine.
- Laut Newsroom bietet TikTok einen Beschwerdeprozess für Kennzeichnungsstreitigkeiten an.
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Ambition, Entlassung und Risiko bei Changemakers
Auf der Changemakers-Konferenz der Marketing Society ging es um Karriere-Resilienz, Ambition und Scheitern. Laura Brown, ehemalige Chefredakteurin der InStyle, sprach über ihre Entlassung und die Bedeutung persönlicher Eigenständigkeit gegenüber Jobtiteln. Sofia Hernandez, Ex-TikTok-Führungskraft, erzählte von ihrem Ausstieg aus gesundheitlichen Gründen und dem schnellen Verlust von Status. Wendy Kula, jetzt CMO bei Saucony, nahm sich nach einer Umstrukturierung bei Nike ein Jahr Auszeit gegen Burnout. Maryam Banikarim, frühere Hyatt-CMO, zog sich mit 50 zurück, um Prioritäten zu setzen. Sam Tomlinson, CEO von MediaSense, plädierte für eine 'Learn-fast'-Kultur und kritisierte übertriebenes Risikomanagement. Im Fokus stand die Neudefinition von Erfolg jenseits von großen Titeln.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
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